
Gerade einmal ein Prozent des Versicherungsgeschäfts im Schaden- und Unfallbereich stammen aus Direktmarketingaktionen. Das zumindest will das Beratungsunternehmen Tillinghast laut eines Berichts in der Financial Times Deutschland herausgefunden haben.
Den Spitzenplatz mit 63 Prozent des Geschäfts belegen die an eine Gruppe gebundenen Versicherungsvertreter, gefolgt von unabhängigen Vermittlern (17 Prozent), Banken (13 Prozent) und zu Versicherungen gehörenden Strukturvertrieben (zwei Prozent).
Leider habe ich den Original-FTD-Artikel nicht gelesen. Interessant wäre nämlich, ob nur der unmittelbare oder auch auch der mittelbare Direktmarketing-Umsatz berücksichtigt wurde – also ob auch solche Vertragsabschlüsse bei Vertretern oder Maklern in irgendeiner Weise mit in die Betrachtung einbezogen wurden, die erst aufgrund einer Direktmarketingaktion zustande kamen. Aufschlussreich wäre auch das Verhältnis zwischen direktem und indirektem Umsatz, der aus dem Direktmarketing resultiert.

