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Mehr Geld für Online-Marketing von B2B-Unternehmen im Jahr 2008

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Die Umfrage „2008 Marketing Priorities and Plans“ der amerikanischen Fachzeitschrift „B2B, The Magazine for Marketing Strategists“ ergab, dass ein Großteil der B2B-Marketingverantwortlichen in den USA das Marketingbudget erhöhen wollen, vor allem für mehr Internet-Marketing.

Klarer Aufwärtstrend der B2B-Marketing-Investitionen

So sehen die wichtigsten Trends im Einzelnen aus:

Chart: Geplante Höhe des Marketingbudgets für 2008 im Vergleich zu 2007

Die Budgeterhöhung fällt allerdings insgesamt eher gemäßigt aus: 24,6 Prozent der Befragten Marketingentscheider planen eine Erhöhung in einer Größenordnung von 10 bis 14 Prozent. Lediglich 12,7 Prozent der Umfragenteilnehmer gab an, das Budget um kräftige 20 bis 24 Prozent nach oben zu schrauben.

Von dieser Erhöhung profitieren vor allem Online-Marketing-Maßnahmen. 79,1 Prozent der befragten B2B-Marketingentscheider planen für 2008 eine Erhöhung des Online-Marketing-Budgets. Damit wachsen nicht nur die Budgets, auch der Trend zeigt nach oben, denn im letzten Jahr gaben „nur“ 75,6 Prozent der Befragten an, 2007 mehr Geld für Internet-Marketing ausgeben zu wollen.

Dabei wollen 74,0 Prozent der Marketer mehr Geld für die Weiterentwicklung der eigenen Website ausgeben, 70,1 Prozent planen, mehr Geld ins E-Mail-Marketing zu investieren und 64,3 Prozent haben vor, ihr Suchmaschinenmarketing-Budget zu erhöhen. Weitere Erhöhungen gibt es im Bereich Video (39,5 Prozent der Befragten), Webcasting (39,1 Prozent), Bannerwerbung (36,4 Prozent), Sponsorships (29,6 Prozent) und Social Media (26,2 Prozent).

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bereits 19,8 Prozent der interviewten B2B-Marketer Social Media in ihre Online-Markeiting-Strategie integriert haben. Hierzulande dürfte diese Zahl noch weitaus geringer sein.

B2B-Markenführung gewinnt weiter an Bedeutung

Chart: Wichtigste Marketingziele für 2008

Die Liste der Marketingziele für 2008 wird ganz klassisch von der Neukundengewinnung angeführt. Doch die Markenbekanntheit folgt direkt auf Platz zwei – wenn auch mit großem Abstand, vergleicht man die Prozentzahlen. Das zeigt: Immer mehr B2B-Entscheider sind sich der Bedeutung des Themas Markenführung für den Marketing- und damit auch für den Unternehmenserfolg bewusst.

Die steigenden Ausgaben für Online-Marketing und die wachsende Bedeutung der B2B-Markenführung unterstützen die Einschätzung von Forrester Research, dass sich strategische Markenführung in den nächsten Jahren mehr und mehr in den Aufgabenbereich der Interaktivagenturen verlagern könnte (Fischmarkt berichtete). Die Herausforderung „Markendialog im Internet“ wird B2B-Marketer mit Sicherheit noch einige Zeit beschäftigen. Hier gibt es in vielen B2B-Unternehmen gewaltige, bisher noch nicht oder noch nicht in vollem Umfang genutzte Potenziale.

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