
Müssen Unternehmen wirklich unbedingt twittern, bloggen oder eine andere Form der Social-Media-Vielfalt für ihr Online-Marketing nutzen? Wenn man zurzeit in Marketing-Fachzeitschriften und -Blogs die entsprechenden Artikel liest, bekommt man leicht diesen Eindruck.
Im IFOM-Blog habe ich mir darüber Gedanken gemacht und für ratsuchende B2B-Marketing-Verantwortliche eine übersichtliche Entscheidungshilfe für eine realistische Einschätzung ausgearbeitet. Da dies alles nicht nur für das B2B-Marketing, sondern prinzipiell für die Kommunikation jedes Unternehmens gilt, stelle ich den Leitfaden zur Frage „Social Media im Marketing-Mix – ja oder nein?“ auch hier noch einmal vor.
Viele der angesprochenen Fachartikel sind eher einseitig. Entweder der Autor ist ein glühender Social-Media- und Web-2.0-Verfechter oder er hält das alles für ausgemachten Blödsinn, der allerhöchstens für jüngere B2C-Zielgruppen interessant ist, wenn überhaupt. Doch wie sieht eine realistische Einschätzung aus? Ob es für ein Unternehmen jetzt aktuell sinnvoll ist, personelle und finanzielle Ressourcen in Social-Media-Aktivitäten zu investieren, hängt maßgeblich von drei Dingen ab: von den Inhalten der (geplanten) Kommunikation, von der Social-Media-Nutzung der Zielgruppen, die das Unternehmen erreichen möchte, und von den Rahmenbedingungen im Unternehmen selbst.
Die wichtigen Fragen zu diesen drei Bereichen sowie die entsprechenden Handlungsempfehlungen habe ich in einem einfachen Entscheidungsdiagramm zusammengefasst, ergänzt um einige Anmerkungen und Erklärungen zu jeder der fünf Fragen.
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Zum Abspeichern, Nachlesen und Ausdrucken gibt es die Entscheidungshilfe inklusive der Anmerkungen und Erklärungen auch als PDF:
Social-Media-B2B-Marketing-Entscheidungshilfe.pdf
Wer sich noch ein wenig tiefer in das Thema einlesen möchte, dem empfehle ich die Lektüre von Sebastian Küpers’ Artikel „5 Fragen auf dem Weg zur Social Media Strategie“.

