Effektives Empfehlungsmarketing mit Social Networks für Non-Profit-Organisationen

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Mundpropaganda-Marketing

Für gemeinnützige Initiativen, egal ob formal organisiert oder nicht, bieten Online-Communitys und Social Networks viele Chancen. Angefangen beim Einsatz für die interne Kommunikation und Organisation erstrecken sich die Möglichkeiten bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Frank Braun von BluePingu hatte mich gebeten, bei der 2. Nürnberger Socialbar ein wenig über die Chancen von Social Networks und Communitys zu erzählen. Bei meiner Recherche fiel mir besonders das Thema Empfehlungsmarketing auf.


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Die Möglichkeit, Web-Inhalte mit wenigen Klicks all seinen XING-Kontakten, Facebook-Freunden oder Twitter-Followern zu empfehlen, ist nicht neu. Auch in diesem Blog findet sich ober- und unterhalb jedes Artikels ein Button, der die Empfehlung in einer Vielzahl von Social-Media-Kanälen auf einfache Weise ermöglicht.

Für gemeinnützige Initiativen ist diese Möglichkeit des Empfehlungsmarketings jedoch meiner Meinung nach besonders interessant. Denn bei vielen gemeinnützigen Initiativen nimmt das Verbreiten einer Botschaft oder das Aufmerksammachen auf Missstände eine zentrale Rolle ein. Mit einer dem Empfänger persönlich bekannten Person als Absender hat eine solche Botschaft zudem eine viel höhere Chance, wahrgenommen und beachtet zu werden.

Und da insbesondere Facebook, sowohl laut aktueller Studien als auch nach meiner persönlichen Erfahrung, in der letzten Zeit immer stärker von Personen genutzt wird, die nicht dem typischen Web-2.0-Early-Adopter-Profil entsprechen, sollte zumindest ein „Auf Facebook empfehlen“-Button für jede Non-Profit-Organisation zur Standardausstattung der eigenen Website gehören. Inhalte von Facebook-Seiten, -Gruppen usw. enthalten ohnehin standardmäßig den kleinen „Teilen“-Button.

Solche Buttons oder Links erfüllen zwei Funktionen: Zum einen ermöglichen sie das einfache und komfortable Weiterleiten, Teilen und Empfehlen von Inhalten. Zum anderen dienen sie als Aufforderung. Dabei ist es im Endeffekt egal, ob sie tatsächlich genutzt werden, oder ob die Empfehlung auf einem anderen Weg erfolgt. Hier gilt das selbe wie bei Fax-Antwortformularen im Bereich des Direktmarketings: Das Faxformular ist der leicht erkennbare (weil große) Hinweis, dass eine Antwort möglich und erwünscht ist. Auch wenn diese Antwort oder Anfrage dann doch lieber per E-Mail verschickt wird, ist das Faxformular wegen seines Aufforderungscharakters wichtig für den Erfolg des Mailings.

Facebook ist für solche Empfehlungs-Buttons übrigens nur ein Beispiel, wenn auch ein meiner Meinung nach sehr gutes. Je nach Zielgruppe sollten andere Social-Media-Kanäle keinesfalls vernachlässigt werden. Allerdings können zu viele Links und Buttons den gegenteiligen Effekt haben und einfach nur noch stören. In solchen Fällen sind Sammellösungen wie beispielsweise AddThis eine gute Wahl.

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