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	<title>Marketingblogger &#187; Anzeigenwerbung</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
	<lastBuildDate>Sun, 06 Mar 2011 11:26:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>(K)ein Abgesang auf die klassische Werbung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 12:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehwerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Mix]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbespot]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Klassische Werbung ist (bald) tot. Das sagen Verfechter von Social-Media und Mundpropaganda-Marketing. Klassische Werbung ist quicklebendig und zukunftsf&#228;hig, behaupten dagegen vor allem die Vermarkter klassischer Werbetr&#228;ger, allen voran Verlage, Fernsehsender und Media-Agenturen. Was stimmt denn nun? Ich pers&#246;nlich z&#228;hle mich eher zur ersten Gruppe. Klassische Werbung ist in meinen Augen f&#252;r viele Anwendungsf&#228;lle zu teuer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/06/citylights.jpg" alt="Citylights" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Klassische Werbung ist (bald) tot. Das sagen Verfechter von Social-Media und Mundpropaganda-Marketing. Klassische Werbung ist quicklebendig und zukunftsf&#228;hig, behaupten dagegen vor allem die Vermarkter klassischer Werbetr&#228;ger, allen voran Verlage, Fernsehsender und Media-Agenturen.</p>
<p>Was stimmt denn nun? Ich pers&#246;nlich z&#228;hle mich eher zur ersten Gruppe. Klassische Werbung ist in meinen Augen f&#252;r viele Anwendungsf&#228;lle zu teuer, zu wenig wirksam und nicht mehr zeitgem&#228;&#223;. Doch diese Einsch&#228;tzung wird mit Sicherheit stark durch subjektive Eindr&#252;cke gepr&#228;gt. Fernsehwerbung wird bei mir konsequent weggezappt oder bei Videoaufnahmen automatisch herausgeschnitten. Zwar m&#252;sste ich mich rein beruflich daf&#252;r interessieren, doch f&#252;r mich pers&#246;nlich sind die meisten Spots ganz einfach zu wenig relevant und zu langweilig. Bei der Anschaffung von elektronischen Ger&#228;tschaften recherchiere ich ohnehin im Web. Dabei orientiere ich mich weder an bekannten Marken noch an irgendwelchen Werbeaussagen, sondern vor allem an den Bewertungen und Erfahrungsberichten anderer Anwender. (Auf diese Weise bin ich beispielsweise zu meinem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000X9ZXLO?ie=UTF8&#038;tag=marketingblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B000X9ZXLO">Panasonic-Rasierer</a> gekommen, obwohl ich bis vor kurzem noch nicht einmal wusste, dass Panasonic &#252;berhaupt Rasierer baut&nbsp;– und richtig gute noch dazu.)</p>
<h3>Wie gut wirkt klassische Werbung heutzutage?</h3>
<p>Um diese Frage zu beantworten, hat die <a href="http://www.thearf.org">Advertising Research Foundation</a> insgesamt 388 Studien aus den Jahren 1990 bis 2008 von sieben verschiedenen Marktforschungsagenturen analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse der Untersuchung sprechen eine ziemlich eindeutige Sprache, wie ein Auszug aus dem entsprechenden <a href="http://www.brandweek.com/bw/content_display/news-and-features/direct/e3i03e9df1ef7d2112b4dd3f3ed8d4374bb">Brandweek-Artikel</a> zeigt:</p>
<blockquote cite="http://www.brandweek.com/bw/content_display/news-and-features/direct/e3i03e9df1ef7d2112b4dd3f3ed8d4374bb">
<p>„‘[TV ads] help simplify the [buying] decision. As people’s lives become more complicated, there is great value to that’, said Joel Rubinson, ARF’s Chief Research Officer.</p>
<p>[…]</p>
<p>Data from Point Logic, for example, found that among 25 touchpoints measured between 2004 and 2007, TV moved from seventh to fourth in terms of people impacted per $1,000 spent.</p>
<p>TV was No. 1 in terms of raising awareness.</p>
<p>[…]</p>
<p>Rubinson said, the findings concluded that ‘units sold numbers increased as a result of increased TV impressions. [When you see it] across 388 case histories, I think you’ve got to believe it.’“</p>
<p><cite>Quelle: <a href=" http://www.brandweek.com/bw/content_display/news-and-features/direct/e3i03e9df1ef7d2112b4dd3f3ed8d4374bb ">Brandweek</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Was zun&#228;chst wie Musik in den Ohren vieler Werber und Vermarkter klingt, liest sich in einem weiteren <a href="http://adage.com/article?article_id=136993">Artikel in der Advertising Age</a> (auf den ich via <a href="http://blog.kmto.de/zahlen/die-zukunft-der-werbung/">Marketing Welten</a> gesto&#223;en bin) schon ein wenig differenzierter:</p>
<blockquote cite="http://adage.com/article?article_id=136993">
<p>„The research collection isn’t all good news for media. Among ‘empirical generalizations’ to be published are that TV advertising loses money for most marketers&nbsp;– though the same study found that, for the heaviest spenders, TV overall paid out and still works as well or better than it did in similar tests conducted more than a decade ago.“<br />
<cite>Quelle: <a href="http://adage.com/article?article_id=136993">Advertising Age</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Hier noch zwei weitere interessante, und zumindest f&#252;r mich unerwartete, Ergebnisse der Studien-Analyse:</p>
<ul>
<li>22 bis 30 Prozent der Mundpropaganda &#252;ber Marken entstehen direkt aufgrund von klassischer Werbung.</li>
<li>Die durchschnittliche Werbungs-Erinnerungsrate sowie weitere &#228;hnliche Messwerte fallen bei Haushalten mit Digital Video Recorder (also Ger&#228;te, die beim Aufnehmen Werbung automatisch herausschneiden k&#246;nnen) nicht anders aus als bei Haushalten ohne DVR.</li>
</ul>
<h3>F&#252;r gro&#223;e, wenig spezifische Zielgruppen nach wie vor sinnvoll</h3>
<p>Auch wenn sich die Studien-Auswertung der Advertising Research Foundation ihren Schwerpunkt auf der TV-Werbung hat, unterst&#252;tzt sie doch meine generelle Einsch&#228;tzung, dass klassische Werbung zwar nach wie vor f&#252;r bestimmte Zwecke, Zielgruppen und Branchen sinnvoll sein kann. Die universelle F&#252;hrungsrolle in der Marketingkommunikation, die der klassischen Werbung in den letzten Jahrzehnten vor allem im B2C-Marketing gerne zugesprochen wurde, d&#252;rfte jedoch nicht mehr haltbar sein.</p>
<p>Denn eines der gr&#246;&#223;ten Probleme klassischer Werbema&#223;nahmen sind die meist gro&#223;en Streuverluste. Dem stehen sowohl der nach wie vor anhaltende Trend zu mehr Individualismus als auch der immer st&#228;rker werdende Information Overflow entgegen. Reichweitenstarke Unterbrecherwerbung in TV, Radio und Print d&#252;rfte somit vor allem f&#252;r Marken und Produkte mit der Zielgruppe „Jedermann“ nach wie vor sinnvoll bleiben.</p>
<p>Je spezieller das Angebot und je kleiner die angesprochene (Nischen-)Zielgruppe ist, desto eher sind jedoch Direkt- und Online-Marketingma&#223;nahmen das Mittel der Wahl. Denn mittlerweile wird die mehr oder weniger ausf&#252;hrliche Internetrecherche immer mehr zum Standard, vor allem bei Kaufentscheidungen, die f&#252;r den K&#228;ufer mit einem hohen Fehlentscheidungsrisiko verbunden sind, wie beispielsweise teure Hifi-, Foto- oder Haushaltsger&#228;te, aber auch die meisten Investitionsg&#252;ter im B2B-Umfeld.</p>
<h3>Aufmerksamkeit erregen statt Informationen liefern</h3>
<p>Insgesamt &#228;ndert sich meiner Beobachtung nach die inhaltliche Ausrichtung der klassischen Werbung zunehmend. W&#228;hrend fr&#252;her in langen Copytexten „echte“ Informationen vermittelt wurden, geht es heute in vielen F&#228;llen nur noch um das Erhaschen von ein wenig Aufmerksamkeit der Umworbenen. Beworben wird daher immer h&#228;ufiger gar nicht mehr das eigentliche Produkt- oder Dienstleistungsangebot, sondern eine Website, die tiefergehende Informationen f&#252;r Interessenten bereith&#228;lt.</p>
<p>Diese Rolle als „Marktschreier“ ist meiner Meinung nach auch genau die Funktion, die klassische Werbema&#223;nahmen im Marketing-Mix der Zukunft gut ausf&#252;llen k&#246;nnen. Mehr ist nicht drin. Die Lieferung von Detailinformationen und die &#220;berzeugung von Interessenten d&#252;rfte sich in Zukunft immer st&#228;rker auf das <a href="http://www.marketingblogger.de/2008/06/jetzt-ist-es-amtlich-das-internet-ist-das-einflussreichste-medium/">Leitmedium Internet</a> verlagern.</p>
<h3>Kein Markenaufbau allein durch klassischer Werbung</h3>
<p>Was in Zukunft meiner Auffassung nach immer weniger funktionieren wird, ist der Aufbau von Marken nahezu ausschlie&#223;lich mithilfe von werblicher Kommunikation. In Zeiten des Mitmach-Web m&#252;ssen Marken anfass- und erfahrbar sein. Sie brauchen reale Fans, Verfechter und Botschafter. Eine h&#252;bsche Image-H&#252;lle, die sich eine Werbeagentur f&#252;r ein austauschbares Produkt- oder Dienstleistungsangebot ausdenkt, reicht da nicht aus.</p>
<p>Zu leicht l&#228;sst sich die <a href="http://www.marketingshop.de/pr-reputation/produkte/negativ-daten-killer-unternehmen.html">Reputation</a> eines Unternehmens oder einer Marke heutzutage online recherchieren. Zu einfach ist es heutzutage f&#252;r ganz normale Kunden, offensichtliche Ungereimtheiten oder &#220;bertreibung in Werbeversprechen &#246;ffentlichkeitswirksam anzuprangern. Dass Hotelfotos in Reisekatalogen nicht immer der Wahrheit entsprechen, wissen wir beispielsweise schon seit langem. Doch dank <a href="www.holidaycheck.de">HolidayCheck</a> k&#246;nnen wir jetzt bereits vor der Buchung bequem beide Seiten der Medaille betrachten und entscheiden, wem wir mehr glauben.</p>
<p>Zudem l&#228;sst sich immer leichter ermitteln, wer wirklich hinter einer Marke steckt. Selbst normale Verbraucher, die mit Marketing nichts am Hut haben, wissen heutzutage, dass das Marken-Logo auf der Verpackung l&#228;ngst nicht immer etwas &#252;ber den Hersteller aussagt und dass auch schon einmal der halbe Inhalt des Waschmittelregals im Supermarkt letzten Endes vom gleichen Hersteller kommen kann – egal wie unterschiedlich die Packungsbeschriftungen auch sein m&#246;gen.</p>
<h3>Ist klassische Werbung in Zukunft Marketingkommunikation zweiter Klasse?</h3>
<p>Auch wenn die folgenden Aussage ein wenig polemisierend ist, so bin doch &#252;berzeugt, dass sie in ihren Grundz&#252;gen richtig ist:</p>
<p><strong>Ein Gro&#223;teil derer, die in Zukunft schwerpunktm&#228;&#223;ig auf klassische Werbung nach dem althergebrachten Schema setzen, haben entweder nicht gen&#252;gend Know-how oder einfach nur keine Lust, sich auf wesentlich zukunftsweisendere, aber auch arbeitsintensivere Marketingma&#223;nahmen und -kan&#228;le einzulassen.</strong> Denn es ist nat&#252;rlich wesentlich einfacher, eine h&#252;bsche Anzeige kreieren und in einer Zeitschrift abdrucken zu lassen, als seinen Zielgruppen zuzuh&#246;ren und sich auf einen echten Dialog einzulassen.</p>
<p>Ob ich mit meiner Einsch&#228;tzung richtig oder falsch liege, wird die Zukunft zeigen. Trotz vieler anderslautender Aussagen ist klassische Werbung mit Sicherheit nicht tot. Doch ein „weiter wie bisher“ ist ihrer Lebenserwartung keinesfalls zutr&#228;glich.</p>

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		<title>&#8222;Begging Marketing&#8220; aus &#214;sterreich</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/09/begging-marketing-aus-oesterreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 21:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit klaren Worten sagt der &#246;sterreichische Fu&#223;ballclub SK Sturm in aktuellen Anzeigen, was er von seinen Fans will: deren Geld. Der SK Sturm ist n&#228;mlich pleite und steht wohl ganz kurz vor dem Konkurs. (Man m&#246;ge mich berichtigen, wenn es nicht stimmt. Die Details hierzu habe ich nicht recherchiert, weil sie hier nicht relevant sind.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/tn-begging-marketing.jpg' alt='Helft Sturm!' class="previewimage" /></p>
<p>Mit klaren Worten sagt der &#246;sterreichische Fu&#223;ballclub <a href="http://www.sksturm.at/">SK Sturm</a> in aktuellen Anzeigen, was er von seinen Fans will: deren Geld. Der SK Sturm ist n&#228;mlich pleite und steht wohl ganz kurz vor dem Konkurs. (Man m&#246;ge mich berichtigen, wenn es nicht stimmt. Die Details hierzu habe ich nicht recherchiert, weil sie hier nicht relevant sind.)</p>
<p align="center"><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/sk-sturm1.jpg' alt='Helft Sturm!' class="imageborder" />&#160;<img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/sk-sturm2.jpg' alt='Jeder Euro z&#228;hlt!' class="imageborder" /></p>
<p>Diese 1/4-seitigen Anzeigen schaltet der Fu&#223;ballclub nun in Lokalzeitungen und Anzeigenbl&#228;ttchen. Der <a href="http://www.werbeblogger.at/?p=48">&#246;sterreichische Werbeblogger</a> nennt das &#8222;Begging Marketing&#8220;. Eigentlich ist es ja eher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fundraising">Fundraising</a>, nur ohne den gemeinn&#252;tzigen Zweck.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich wei&#223; nicht so ganz, was ich davon halten soll. Einerseits mag ich Betteln nicht&#160;&#8211; ist irgendwie immer peinlich. Andererseits gef&#228;llt mir die klare und offene Sprache der Anzeigen: kein hohles Werbetextgeblubber, keine d&#228;mlichen Wortwitzchen eines pseudokreativen Texters, sondern einfach nur die klare Aussage &#8222;wir brauchen Geld, und zwar dringend&#8220;.</p>
<p>Dass die zweite Anzeige nicht im Corporate Design des Clubs gestaltet wurde, ist allerdings schade. Das h&#228;tte bestimmt auch nicht mehr gekostet.</p>
<p>(gefunden bei <a href="http://www.werbeblogger.at/?p=48">NEUGIERIG</a>)</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Massive Online-Werbung soll kostenfreie Premium-Inhalte erm&#246;glichen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/02/massive-online-werbung-soll-kostenfreie-premium-inhalte-ermoeglichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2006 20:57:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei iMAG las ich vor kurzem einen Artikel &#252;ber Ultramercials. Dabei handelt es sich um mehrseitige browserf&#252;llende Online-Werbeanzeigen, die den kostenfreien Abruf der dahinterliegenden Premium-Inhalte erm&#246;glichen und finanzieren soll. &#8222;Dank einer &#252;berschaubaren, einfachen Navigation durch hochwertig designte Anzeigen gelangt man m&#252;helos und z&#252;gig an gew&#252;nschte Inhalte wie erstrangige Artikel, Musik, Downloads, VOD (Video On Demand), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/tn-ultramercial.png' alt='' class="previewimage"/></p>
<p>Bei <a href="http://imag.upsider.de/">iMAG</a> las ich vor kurzem einen <a href="http://imag.upsider.de/more.php?id=P282">Artikel &#252;ber Ultramercials</a>. Dabei handelt es sich um mehrseitige browserf&#252;llende Online-Werbeanzeigen, die den kostenfreien Abruf der dahinterliegenden Premium-Inhalte erm&#246;glichen und finanzieren soll.</p>
<blockquote cite="http://imag.upsider.de/more.php?id=P282">
<p>&#8222;Dank einer &#252;berschaubaren, einfachen Navigation durch hochwertig designte Anzeigen gelangt man m&#252;helos und z&#252;gig an gew&#252;nschte Inhalte wie erstrangige Artikel, Musik, Downloads, VOD (Video On Demand), Spiele etc. Eine attraktive Alternative zu Abonnements und anderen Bezahlinhalten.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://imag.upsider.de/more.php?id=P282">iMAG</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Das <a href="http://www.time.com/">TIME Mazine</a> hat bereits eine Testaktion mit der neuen Werbeform hinter sich. Der Anbieter <a href="http://www.ultramercial.com/">Ultramercial</a> verspricht sich und seinen Kunden von den gro&#223;fl&#228;chigen Werbeeinblendungen das perfekte Win-Win-Szenario.</p>
<blockquote cite="http://imag.upsider.de/more.php?id=P282">
<p>&#8222;Dem Anzeigen-Sponsor sind messbare Klick-Werte garantiert, der Provider wird bezahlt und der User erh&#228;lt hochwertigen Web-Inhalt geb&#252;hrenfrei.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://imag.upsider.de/more.php?id=P282">iMAG</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Ich bin da eher skeptisch. Zwar klingt es durchaus verlockend, sich als Website-Besucher die gew&#252;nschten kostenpflichtigen Inhalte mit dem Klick durch eine kleine Anzeigenstrecke zu &#8222;erkaufen&#8220;. Doch andererseits lausche ich aus genau diesem Grund nicht mehr dem Internetradioportal <a href="http://www.live365.com/">Live365.com</a>. Die recht langen und teilweise ziemlich platt gemachten Spots f&#252;r eine kostenpflichtige &#8222;Preferred Membership&#8220;, die sich bei jedem(!) Stationswechsel unwillk&#252;rlich in Bild und Ton dem Nutzer aufdr&#228;ngen, nerven mit der Zeit doch sehr. Und warum sollte ich f&#252;r eine solche &#8222;Preferred Membership&#8220; Geld ausgeben, wenn ich &#252;ber meinen Winamp-Player eine gro&#223;e Menge kostenloser und nicht werbeunterbrochener Internetradiosender h&#246;ren kann? Ganz zu schweigen von den vielen Podcasts mit einem umfangreichen Programm unverbrauchter Musik abseits des Mainstream.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zu den Ultramercials. Selbst wenn sich die Besucher regelm&#228;&#223;ig und mehr oder minder geduldig durch die massiven Werbeeinblendungen klicken. Mit Sicherheit wird sich auf die Dauer herausstellen, dass die meisten Besucher nur die minimal notwendige Zeit auf den Werbeseiten verweilen, da sie diese Werbung ausschlie&#223;lich als notwendiges &#220;bel empfinden, um an die dahinter liegenden Premium-Inhalte zu gelangen.</p>
<p>Der werbende Ultramercial-Kunde erh&#228;lt durch die zwangsverordnete Werbevorschaltung zwar hohe Klickraten. Doch was bringt ihm eine gro&#223;e Menge desinteressierter Websurfer, die sich so schnell wie m&#246;glich durch seine von teuren Kreativdirektoren aufwendig gestalteten Hochglanz-Multimedia-Anzeigen klickt? Statt effizienten und zielgruppenorientierten Online-Marketings wird hier leider doch nur wieder der althergebrachte Werbe-Vorschlaghammer herausgeholt: Inhalte unver&#228;ndert lassen und Werbedruck erh&#246;hen&#160;&#8211; zur Not mit der Knebelmethode &#8222;entweder Werbung anschauen oder gew&#252;nschte Inhalte nicht lesen d&#252;rfen&#8220;. Ob sich diese Werbeform f&#252;r Kunden wirklich rechnet, bleibt abzuwarten. Die Akzeptanz wird mit Sicherheit in gro&#223;em Ma&#223;e von der Ausgestaltung der zwischengeschalteten Werbeseiten abh&#228;ngen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Schleichwerbung im Fernsehen bald legal? Und was ist mit den Printmedien?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2005/10/schleichwerbung-im-fernsehen-bald-legal-und-was-ist-mit-den-printmedien/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2005 00:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[EU-Kommissarin Viviane Reding m&#246;chte Product Placement EU-weit legalisieren, zumindest teilweise. Wie FAZ, FTD und taz berichteten, plant Reding eine Lockerung des Verbots von Product Placement im Fernsehen sowie eine einheitliche Regelung f&#252;r alle EU-L&#228;nder. Dies gab sie auf einem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin bekannt. In Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und &#228;hnliche Informationssendungen [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/11/tn-fernseher.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>EU-Kommissarin Viviane Reding m&#246;chte Product Placement EU-weit legalisieren, zumindest teilweise. Wie <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>, <a href="http://www.ftd.de/tm/me/23501.html">FTD</a> und <a href="http://www.taz.de/pt/2005/09/26/a0018.nf/text">taz</a> berichteten, plant Reding eine Lockerung des Verbots von Product Placement im Fernsehen sowie eine einheitliche Regelung f&#252;r alle EU-L&#228;nder.</p>
<p>Dies gab sie auf einem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin bekannt. In Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und &#228;hnliche Informationssendungen solle Product Placement jedoch auch weiterhin nicht erlaubt sein.</p>
<p>Der Vorsto&#223; der EU-Kommissarin stie&#223; nicht nur auf Zustimmung:</p>
<blockquote cite="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">
<p>Was bei der geplanten Neuregelung der EU-Fernsehrichtlinie unter den Begriffen Liberalisierung und Deregulierung angeboten werde, bedeute in der Konsequenz eine Aufhebung der sauberen Trennung von Werbung und Programminhalten, kritisierte BDZV-Pr&#228;sident Helmut Heinen auf dem Berliner Zeitungskongre&#223;.<br /><cite src="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Quelle: <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.NET</a></cite></p>
</blockquote>
<h3>Schaltest du eine Anzeige, ver&#246;ffentliche ich deine Pressemeldung</h3>
<p>Doch lehnt sich Heinen damit nicht etwas weit aus dem Fenster? Aus meiner eigenen PR-Erfahrung&#160;&#8211; insbesondere mit Fachzeitschriften, die oft nur mit einem sehr d&#252;nnen finanziellen Polster ausgestattet sind&#160;&#8211; kenne ich die g&#228;ngige Praxis nur zu gut, sich das Wohlwollen von Redaktionen mit der Schaltung von Anzeigen zu erkaufen. Dabei rede ich  nicht von den bezahlten Beitr&#228;gen, die klar als &#8222;Anzeige&#8220; oder &#8222;Advertorial&#8220; gekennzeichnet sind.</p>
<p>Je kleiner die Zeitschrift, desto offener werden PR-Verantwortliche aus Unternehmen darauf hingewiesen, dass das Anzeigenvolumen Einfluss auf die redaktionelle Erw&#228;hnung hat. Und auch wenn es nicht offen zur Sprache kommt, steigt die Anzahl der ver&#246;ffentlichter Pressemeldungen in einem Titel oft auf wundersame Weise, nachdem das Unternehmen ein paar Tausend Euro f&#252;r Anzeigen ausgegeben hat.</p>
<p>Auch die LinksZeitung kritisiert die Aussage der Zeitungsverleger:</p>
<blockquote cite="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">
<p>Dabei scheinen die Argumente der Verleger zwar berechtigt, aber zugleich auch zweifelhafter Natur zu sein. Denn Schleichwerbung findet auch bei Ihnen in unterschiedlichen Formen tagt&#228;glich statt. Redakteure greifen auf gro&#223;e Datenbanken zur&#252;ck, in denen Unternehmen oder politische Institutionen ihre Presseinformationen lancieren und drucken diese dann auch teilweise ungepr&#252;ft und unver&#228;ndert ab. Und nicht wenig Geld flie&#223;t f&#252;r &#8222;redaktionelle Beitr&#228;ge&#8220; mit eindeutiger Werbebotschaft.<br /><cite src="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">Quelle: <a href="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">LinksZeitung</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Nat&#252;rlich handeln nicht alle Verlage so. Und nat&#252;rlich hat auch diese Medallie zwei Seiten: Pressefreiheit und unabh&#228;ngige Berichterstattung stehen dem oft schwierigen finanziellen &#220;berleben der Zeitschrift oder sogar des Verlags gegen&#252;ber.</p>
<p>Die Zukunft wird zeigen, ob EU-Richtlinien zur Regulierung von Product Placement auch Printmedien und die dort teilweise g&#228;ngige Praxis ber&#252;cksichtigen. Einschr&#228;nkungen in diesem Bereich sind jedoch eher unwahrscheinlich. Denn die EU-Kommissarin machte auf dem BDZV-Kongress klar: <i>&#8222;Solange ich Kommissarin f&#252;r Medienpolitik bin, wird es aus Br&#252;ssel keine neuen Vorschl&#228;ge f&#252;r Werbeverbote geben.&#8220;</i></p>

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