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	<title>Marketingblogger &#187; Marketing-Controlling</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jul 2010 07:28:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wunsch und Wirklichkeit liegen im B2B-Online-Marketing oft weit auseinander</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2009/07/wunsch-und-wirklichkeit-liegen-im-b2b-online-marketing-oft-weit-auseinander/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2009/07/wunsch-und-wirklichkeit-liegen-im-b2b-online-marketing-oft-weit-auseinander/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 15:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[


Vor einigen Tagen hat das Institut f&#252;r Online-Markenf&#252;hrung (IFOM), bei dem ich arbeite, die Ergebnisse der B2B-Studie „IFOM-Online-Klima“ ver&#246;ffentlicht. Diese zeigen, dass beim effizienten Einsatz des Internets im Industrieumfeld noch Nachholbedarf besteht.
Zentrale Ergebnisse der Studie
Einige zentrale Studienergebnisse hat mein Kollege im IFOM-Blog bereits ausf&#252;hrlich vorgestellt. Deswegen fasse ich die dort behandelten Punkte hier nur kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/07/ifom-online-klima-tn.png" alt="B2B-Studie IFOM-Online-Klima" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Vor einigen Tagen hat das Institut f&#252;r Online-Markenf&#252;hrung (IFOM), bei dem ich arbeite, die Ergebnisse der B2B-Studie „IFOM-Online-Klima“ ver&#246;ffentlicht. Diese zeigen, dass beim effizienten Einsatz des Internets im Industrieumfeld noch Nachholbedarf besteht.</p>
<h3>Zentrale Ergebnisse der Studie</h3>
<p>Einige <a href="http://www.i-fom.de/blog/artikel/2009/07/23/b2b-studie-ifom-online-klima-i2009-nachholbedarf-beim-effizienten-einsatz-des-internets-im-industrieumfeld">zentrale Studienergebnisse</a> hat mein Kollege im IFOM-Blog bereits ausf&#252;hrlich vorgestellt. Deswegen fasse ich die dort behandelten Punkte hier nur kurz zusammen:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Schnelligkeit der Gesch&#228;ftsabwicklung</strong> wird als einer der entscheidenden Vorteile des Internets bewertet. Dem gegen&#252;ber setzen nach eigenen Angaben nur ca.&nbsp;ein Viertel der Unternehmen das Internet systematisch und entsprechend in einem hohen Ma&#223;e f&#252;r die Abwicklung ihrer Gesch&#228;ftsprozesse ein.<br />&nbsp;</li>
<li>Das Internet nimmt inzwischen eine <strong>solide zweite Position &#252;ber den gesamten B2B-Kaufentscheidungsprozess</strong> ein. In der ersten Phase der Informationsbeschaffung ist es sogar vor dem Vertrieb positioniert.<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Aktuelle Internettrends</strong> wie „Video Content“ oder „Social Networks“ werden in Unternehmen durchaus eingesetzt. Die Ermittlung relevanter Online-Kennzahlen und der konsequente Einsatz von Kennzahlensystemen, welche f&#252;r eine flexible, erfolgsorientierte Steuerung des Online-Marketings unerl&#228;sslich sind, werden jedoch klar vernachl&#228;ssigt.</li>
</ul>
<p class="center" id="__ss_1764374"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=cdokumenteundeinstellungenmichaelvanlaardesktophighlightsifom-online-klima-090724093302-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=highlights-der-b2bstudie-ifomonlineklima-i2009" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=cdokumenteundeinstellungenmichaelvanlaardesktophighlightsifom-online-klima-090724093302-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=highlights-der-b2bstudie-ifomonlineklima-i2009" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object><br /><small><a href="http://www.slideshare.net/IFOM/highlights-der-b2bstudie-ifomonlineklima-i2009" title="Highlights der B2B-Studie IFOM-Online-Klima I/2009">Die Pr&#228;sentation direkt bei SlideShare ansehen.</a></small></p>
<p>Die Studienergebnisse k&#246;nnen Sie auf der IFOM-Website auch <a href="http://www.i-fom.de/forschung/ifom-online-klima/studienergebnisse">als PDF-Dokument</a> herunterladen.</p>
<h3>Das Internet im B2B-Kaufentscheidungsprozess</h3>
<p>Auf einige Aspekte der Studienergebnisse m&#246;chte ich ein wenig n&#228;her eingehen. Da w&#228;re zun&#228;chst einmal die <strong>Rolle des Internets,</strong> die ihm im Industrieumfeld im Rahmen des Kaufentscheidungsprozesses zugestanden wird. Fast 40&nbsp;Prozent der befragten Unternehmen sch&#228;tzen die Relevanz entlang des gesamten Kaufentscheidungsprozesses &#252;berwiegend hoch&nbsp;/&nbsp;sehr hoch ein. In vier der f&#252;nf Kaufentscheidungsphasen belegt das Internet den zweiten Platz (hinter dem im B2B-Umfeld klassischerweise starken Vertrieb), in der ersten Phase sogar Platz eins.</p>
<p>Unternehmen mit weniger als 500&nbsp;Mitarbeitern halten das Internet sowohl in der Phase der generellen Informationsbeschaffung (erste Phase) als auch in der Kaufphase (vierte Phase) f&#252;r deutlich (13 respektive 19&nbsp;Prozentpunkte) wichtiger als Unternehmen mit mehr als 500&nbsp;Mitarbeitern.</p>
<p>Interessant ist auch eine <strong>genauere Betrachtung der Bedarfsermittlungsphase</strong> (zweite Phase). In diesem Bereich spiegelt der Vorsprung des Vertriebs vor dem Internet nicht die vorhandenen M&#246;glichkeiten der Technologie wieder. Mit Hilfe durchdachter Prozesse und n&#252;tzlichen  Tools (z.&nbsp;B.&nbsp;Konfiguratoren) l&#228;sst sich heutzutage eine Bedarfsermittlung schnell und effizient &#252;ber das Internet unterst&#252;tzen. Hier st&#246;&#223;t man in B2B-Segmenten im Gegensatz zum B2C-Gesch&#228;ft oft auf fehlendes Wissen, wie solche Optionen auch innerhalb eines komplexeren und langwierigeren Kaufprozesses ein- und umgesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<h3>Deutlicher Nachholbedarf bei innovativeren Formen der Online-Kommunikation</h3>
<p>E-Mail-Newsletter sind wenig &#252;berraschend mit 78&nbsp;Prozent die <strong>beliebteste B2B-Werbeform,</strong> dicht gefolgt von Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Online-PR. Komplexere oder innovativere Formen der Online-Kommunikation wie beispielsweise die strategische Nutzung von Social Networks und Communitys, liegen dagegen auf einem deutlich niedrigeren Niveau (unter 50&nbsp;Prozent).</p>
<p>Trotzdem liegen Communitys und Social Networks bei der Frage nach den Internettrends im Industrieumfeld ganz vorne. Sie werden zwar von vielen Unternehmen als relevanter Trend erkannt, doch pr&#228;sentieren sich dort in der Regel die Mitarbeiter individuell und aus eigenem Antrieb. Eine gesamthafte Strategie, wie mit den M&#246;glichkeiten des Social Web umzugehen ist und wie die einzelnen Personen sich im Sinne einer <strong>„Corporate Governance“</strong> als Botschafter eines Unternehmens verhalten sollten, ist sehr selten vorhanden.</p>
<h3>Bedeutung von Online-Kennzahlen noch nicht erkannt</h3>
<p>Eine wesentliche Voraussetzung f&#252;r erfolgreiches Online-Marketing ist die <strong>Steuerung &#252;ber valide Kennzahlen.</strong> Dies wird mit ca.&nbsp;20&nbsp;Prozent deutlich zu wenig ber&#252;cksichtigt. Interessanterweise planen F&#252;hrungskr&#228;fte sogar in geringerem Ma&#223;e, solche Systeme zu nutzen, als die eigenen Mitarbeiter. Nur jede sechste F&#252;hrungskraft plant, Kennzahlensysteme einzusetzen.</p>
<p>Auf der anderen Seite sehen F&#252;hrungskr&#228;fte im Bereich von <strong>Prozessoptimierung und -kosten</strong> einen deutlich h&#246;heren Einfluss des Internets auf die Erreichung von Unternehmenszielen als ihre Mitarbeiter. Die Erkenntnis jedoch, dass ein belastbares Kennzahlensystem gerade f&#252;r eine Verbesserung der Prozesse und eine Senkung der Prozesskosten unerl&#228;sslich ist, hat sich offensichtlich noch nicht durchgesetzt. Diese Diskrepanz dokumentiert die existierende <strong>Wissensl&#252;cke in B2B-Unternehmen,</strong> wenn es um die Frage geht, wie das Internet als Medium, Plattform und Technologie konkret genutzt werden kann, um Gesch&#228;ftsprozesse zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Insgesamt zeigen die Studienergebnisse, dass B2B-Unternehmen <strong>in der Breite noch Nachholbedarf</strong> haben, wenn es um die sinnvolle Nutzung des Internets geht. Die komplexere Struktur eines B2B-Verkaufsprozesses scheint in vielen Unternehmen auch Vorbehalte gegen&#252;ber dem schnellen, interaktiven Internet zu f&#246;rdern.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Mit Marketing gegen die Krise? – Ja!</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2009/02/mit-marketing-gegen-die-krise-ja/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2009/02/mit-marketing-gegen-die-krise-ja/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 01:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketingstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungsmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Mix]]></category>

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		<description><![CDATA[


Frank B&#228;rmann fragt im KMU-Marketing-Blog, ob mehr oder weniger Marketing in Krisenzeiten die richtige Strategie ist. &#220;ber das Smartdex Blog und das Orakelblog ist das Blogst&#246;ckchen nun bei mir gelandet. Darum schreibe ich kurz meine Meinung zu diesem Thema und werfe das St&#246;ckchen dann weiter.
Marketing – ja! So weitermachen wie bisher – nicht unbedingt!
S&#228;mtliche Marketing-Segel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/02/tn-finanzkrise.jpg" alt="Finanzkrise" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Frank B&#228;rmann fragt im <a href="http://blog.aixpressive.de/index.php/2009/02/09/diskussion-und-stockchen-mit-marketing-gegen-die-krise/">KMU-Marketing-Blog</a>, ob mehr oder weniger Marketing in Krisenzeiten die richtige Strategie ist. &#220;ber das <a href="http://www.smartdexblog.de/2009/02/direktmarketing-in-der-krise.html">Smartdex Blog</a> und das <a href="http://orakelblog.ambranet.de/index.php/2009-430/marketing-in-der-krise/">Orakelblog</a> ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6ckchen">Blogst&#246;ckchen</a> nun bei mir gelandet. Darum schreibe ich kurz meine Meinung zu diesem Thema und werfe das St&#246;ckchen dann weiter.</p>
<h3>Marketing – ja! So weitermachen wie bisher – nicht unbedingt!</h3>
<p>S&#228;mtliche Marketing-Segel zu streichen, sobald es wirtschaftlich schwierig wird, ist kurzsichtig und kontraproduktiv. Einfach genau so weiter zu machen wie bisher ist jedoch ebenso wenig zielf&#252;hrend und aufgrund schrumpfender Budgett&#246;pfe oft auch nicht machbar.</p>
<p>Antizyklisch handeln und Krisenzeiten nutzen, um nach der Krise gegen&#252;ber dem Wettbewerb besser dazustehen als vorher. Dieser oft geh&#246;rte Rat klingt logisch und verhei&#223;ungsvoll. Doch woher kommt das Geld daf&#252;r?</p>
<p>Mit einem Vier-Schritte-Programm k&#246;nnen Sie Ihr Marketing nicht nur sicher durch die Krise man&#246;vrieren, sondern die schwierigen Zeiten auch mit Blick auf die Zukunft sinnvoll nutzen:</p>
<ol>
<li>Wirksamkeit pr&#252;fen</li>
<li>Luxus ersatzlos streichen</li>
<li>Neues lernen</li>
<li>Ausprobieren und experimentieren</li>
</ol>
<h3>Wirksamkeit pr&#252;fen</h3>
<p>Nehmen Sie schonungslos jede Marketing-Ausgabe unter die Lupe. Tragen die einzelnen Ma&#223;nahmen tats&#228;chlich zum Unternehmenserfolg in einem solchen Ma&#223; bei, dass dies ihren Preis rechtfertigt? Teilen Sie die Marketing-Ausgaben und -Ma&#223;nahmen in drei Kategorien ein:</p>
<ol>
<li>unbedingt notwendige Ma&#223;nahmen</li>
<li>Ma&#223;nahmen, die durch effizientere ersetzt werden k&#246;nnen</li>
<li>Luxus</li>
</ol>
<p>Notwendige Ma&#223;nahmen sollten Sie dabei so weit es nur eben geht unangetastet lassen. Wenn die Teilnahme an der j&#228;hrlichen Leitmesse Ihrer Branche direkt oder indirekt f&#252;r einen signifikanten Teil Ihres Umsatzes verantwortlich ist, sollten Sie versuchen, dieses Engagement auch aufrecht zu erhalten. Dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist, d&#252;rfen Sie dabei nicht vergessen.</p>
<h3>Luxus ersatzlos streichen</h3>
<p>Hat Ihnen die teure Anzeige im Branchenkatalog XY in der Vergangenheit tats&#228;chlich auch nur einen einzigen Kunden gebracht? Oder sind Sie dort nur vertreten, weil Sie bei der bunten Logo-Parade Ihrer Konkurrenz nicht abseits stehen wollen?</p>
<p>In vielen Marketingabteilungen sammeln sich &#252;ber die Zeit derartige Luxusausgaben an. Und ohne die Wirksamkeit zu hinterfragen, werden sie Jahr f&#252;r Jahr aufs Neue budgetiert, „weil wir das immer so machen“. Viele dieser Luxusma&#223;nahmen befriedigen jedoch lediglich das Repr&#228;sentationsbed&#252;rfnis der F&#252;hrungskr&#228;fte, die die Bestellantr&#228;ge unterschreiben. Deswegen: weg damit!</p>
<p>Vorsicht geboten ist in diesem Zusammenhang bei Sponsoring-Ausgaben im sozialen Bereich. Corporate Social Responsibility sollte kein Thema sein, das Sie sich nur in rosigen Zeiten auf die Fahnen schreiben. Wer beim ersten Zeichen einer aufkommenden Wirtschaftsflaute das Budget f&#252;r soziale Engagements sofort auf Null herabsetzt, riskiert einen ernst zu nehmenden Imageverlust. Niemand wird es Ihnen ver&#252;beln, dass Sie sparen m&#252;ssen. Doch lassen Sie beim F&#252;hren des Rotstifts unbedingt Fingerspitzengef&#252;hl walten. Dann wird Ihr guter Wille honoriert, auch wenn der Scheck einmal nicht so dick ausf&#228;llt wie sonst.</p>
<h3>Neues lernen</h3>
<p>Jetzt kommen wir zum spannenden Teil: „Ma&#223;nahmen, die durch effizientere ersetzt werden k&#246;nnen“. Damit Sie dies tun k&#246;nnen, m&#252;ssen Sie die Alternativen erst einmal kennen und beherrschen. Nutzen Sie die Krisenzeit dazu, sich diese Kenntnisse anzueignen. Dann k&#246;nnen Sie direkt aus Ihrem neu gewonnen Wissensschatz sch&#246;pfen, wenn der Laden sp&#228;ter wieder brummt. (Und falls er dann nicht mehr brummen sollte, sind zumindest Ihre Voraussetzungen f&#252;r „neue Herausforderungen“ besser als vorher.)</p>
<p>Was Sie im Detail an neuen Dingen lernen k&#246;nnen und sollten, h&#228;ngt ganz von der Situation in Ihrem Unternehmen und Ihrer Branche ab. Die Bandbreite reicht von der Lekt&#252;re von <a href="http://www.marketingblogger.de/2008/03/buchrezension-mundpropaganda-marketing-von-bernd-roethlingshoefer/">Bernd R&#246;thlingsh&#246;fers Buch „Mundpropaganda-Marketing“</a> bis hin zur umfangreichen <a href="http://www.i-fom.de/schulung/b2b-online-marketing-manager">Weiterbildung im Bereich Online-Marketing</a>.</p>
<p>Insgesamt sehe ich hier ganz klar den Trend weg von der klassischen Werbung hin zur Online-Kommunikation. Die gibt es zwar auch nicht umsonst. Doch gerade wenn man den G&#252;rtel enger schnallen muss, halte ich es f&#252;r sinnvoller, in zielgerichtetes, langfristig wirksames Online-Marketing zu investieren als dicke Media-Etats f&#252;r kurzlebige Streuverlust-Werbung auszugeben. Zur Zukunft der klassischen Werbung werde ich demn&#228;chst in diesem Blog allerdings noch einen separaten Artikel ver&#246;ffentlichen. Denn ganz so schwarz/wei&#223; wie hier beschrieben ist die Marketingwelt dann doch nicht.</p>
<h3>Ausprobieren und experimentieren</h3>
<p>Theorie alleine bringt nichts. Sie m&#252;ssen Ihr neu erworbenes Wissen auch in die Praxis umsetzen k&#246;nnen. Warten Sie damit nicht, bis es wirtschaftlich wieder aufw&#228;rts geht. Starten Sie jetzt ein <a href="http://www.marketingblogger.de/2009/01/zeitgemaesse-unternehmenskommunikation-im-internet-mit-corporate-blogs/">Corporate Blog</a>. Probieren Sie jetzt mit einem kleinen Test-Budget aus, wie <a href="http://www.marketingblogger.de/2008/09/google-adwords-kleine-texte-grosse-wirkung/">Textanzeigen-Werbung</a> in Suchmaschinen funktioniert. &#220;berlegen Sie sich jetzt, wie Sie <a href="http://www.marketingblogger.de/tag/empfehlungsmarketing/">Empfehlungsmarketing-Mechanismen</a> ganz konkret f&#252;r Ihr Unternehmen nutzen k&#246;nnen.</p>
<p>Denn wenn Sie jetzt die neu entdeckten und in der Theorie erlernten Marketing-Methoden nicht ausprobieren, werden Sie wahrscheinlich sp&#228;ter wieder in alte Muster zur&#252;ckfallen, wenn es wieder aufw&#228;rts geht. Dann gibt es schlie&#223;lich wieder mehr zu verlieren. Es geht nicht mehr „nur“ ums &#220;berleben, sondern um Marktanteile, Zielerreichung und Deckungsbeitr&#228;ge. Da ist keine Zeit f&#252;r Experimente, da setzt man auf „Bew&#228;hrtes“.</p>
<p>Wer die Wirtschaftsflaute nutzt, um sein „Waffenarsenal“ zu vergr&#246;&#223;ern und den richtigen Umgang mit den neuen Werkzeugen zu perfektionieren, hat nach der Krise, und mit dem richtigen „Waffenlehrer“ auch bereits w&#228;hrend der Krise, die besseren Chancen. Deswegen: Weder pauschale Streichkonzerte bei Marketing-Budgets noch ein trotziges Weitermachen wie bisher sind sinnvolle Wege, um der Krise mit Marketing-Mitteln zu begegnen. Marketing-Controlling und mutige Investitionen in die Zukunft sind der richtige Weg.</p>
<h3>Das Blogst&#246;ckchen werfe ich weiter an …</h3>
<p>… Jens Stolze vom <a href="http://www.onlinemarketing-blog.de/">B2B Online-Marketing Blog</a>, an Lars Zimmermann vom <a href="http://www.kommunikationsoptimierer.de/blog/">kommunikationsoptimierer.de B2B-Blog</a> und an das Autoren-Team von <a href="http://www.markentechnik-blog.de/">markentechnik-blog.de</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Marketingstrategie und Kommunikationskonzept systematisch angehen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/12/marketingstrategie-und-kommunikationskonzept-systematisch-angehen/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2007/12/marketingstrategie-und-kommunikationskonzept-systematisch-angehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 23:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationskonzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[


Dauerhaft erfolgreiches Marketing basiert nicht auf aktionsgetriebener, kurzfristiger Umsetzung, sondern auf langfristig angelegter konzeptioneller Planung. Die anf&#228;ngliche Mehrarbeit in Form von Recherchen, Analysen und der Erarbeitung strategischer Grundlagen zahlt sich aus. 
Schritt f&#252;r Schritt zum erfolgreichen Marketing
Leider wird auch in Fachkreisen manchmal Strategie (= der Weg zum Ziel) mit Ma&#223;nahmenkonzept (= das &#8222;Vehikel&#8220;, das einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/12/tn-zahnraeder.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>Dauerhaft erfolgreiches Marketing basiert nicht auf aktionsgetriebener, kurzfristiger Umsetzung, sondern auf langfristig angelegter konzeptioneller Planung. Die anf&#228;ngliche Mehrarbeit in Form von Recherchen, Analysen und der Erarbeitung strategischer Grundlagen zahlt sich aus. </p>
<h3>Schritt f&#252;r Schritt zum erfolgreichen Marketing</h3>
<p>Leider wird auch in Fachkreisen manchmal Strategie (= der Weg zum Ziel) mit Ma&#223;nahmenkonzept (= das &#8222;Vehikel&#8220;, das einen auf dem ausgew&#228;hlten Weg ans Ziel bringt) gleichgesetzt. Es gibt sicherlich mehrere Ans&#228;tze, aber grob gesagt halte ich das <strong>Einhalten der folgenden Reihenfolge</strong> f&#252;r richtig und wichtig:</p>
<ul>
<li>aus den Unternehmenszielen abgeleitete <strong>Marketingziele</strong> (kurzfristig, mittelfristig, langfristig) festlegen, sonst kann man den Erfolg der Strategie nicht bewerten<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Analyse</strong> des Marktes, der Zielgruppe(n), der Wettbewerber und des IST- und des SOLL-Zustands des eigenen Unternehmens bzw. Produkts &#8211; und zwar sowohl in der <strong>Innensicht</strong> (eigene Bewertung) als auch in der <strong>Au&#223;ensicht</strong> (z.&thinsp;B. Befragung einer Kunden-Fokusgruppe)<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Verdichtung der gesammelten Daten,</strong> z.&thinsp;B. in einer SWOT-Analyse und/oder einer Analyse mit der Portfolio-Methode<br />&nbsp;</li>
<li>Entwicklung einer <strong>Marketing-Strategie</strong> (Positionierung, Merkmale/Vorteile/Nutzen, Markencharakter, Leitidee usw.)<br />&nbsp;</li>
<li>Entwicklung des <strong>Ma&#223;nahmenkonzepts</strong> (z.&thinsp;B. aus eng verzahnten Einheiten aus klassischer Werbung, Online-Marketing, Events, PR usw.) entsprechend der vorher festgelegten Strategie<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Erfolgskontrolle</strong> anhand von vorher festgelegten Kriterien</li>
</ul>
<h3>Experten hinzuziehen</h3>
<p>In den meisten F&#228;llen empfiehlt es sich, einen externen Berater oder eine Marketingagentur mit nachweislicher Beratungskompetenz hinzuzuziehen. Zum einen kann die Erfahrung der Fachleute mit &#228;hnlichen Projekten, Kunden oder Branchen den Analyseprozess weniger zeitaufw&#228;ndig und deutlich effizienter machen. Denn wie so oft, besteht auch hier die Kunst darin, die richtigen Fragen zu stellen.</p>
<p>Zum anderen k&#246;nnen externe Berater beispielsweise bei Befragungen von Kunden-Fokusgruppen ganz anders auftreten als die eigenen Mitarbeiter und auch andere Fragen stellen bzw. Fragen anders stellen. Dies hat Auswirkungen auf die Qualit&#228;t der Antworten. Und nicht selten selten stehen die wichtigsten Erkenntnisse aus den Kundenantworten zwischen den Zeilen.</p>
<h3>Buchempfehlung</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=marketingblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3636030604&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=BE5F19&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wer Teile dieser Strategieentwicklung (aus welchen Gr&#252;nden auch immer) dennoch lieber inhouse erarbeiten m&#246;chte, sollte sich zur Unterst&#252;tzung das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3636030604%26tag=marketingblog-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3636030604%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">&#8222;Die 140 besten Checklisten zur Marketingplanung&#8220;</a> von Rainer H. G. Gro&#223;klaus besorgen. Das Buch geht n&#228;mlich genau den oben beschriebenen Prozess von Anfang bis Ende durch.</p>
<p>Allerdings k&#246;nnen Anzahl und Umfang der Checklisten auf Marketing-Anf&#228;nger unter Umst&#228;nden ein wenig abschreckend wirken. Auch kann und soll man nicht alles einfach so f&#252;r die eigenen Bed&#252;rfnisse &#252;bernehmen. Daf&#252;r enthalten die Checklisten viele Punkte, die man ohne Hilfe vielleicht &#252;bersehen h&#228;tte. Alles in allem ist das Buch eine lohnende Anschaffung.</p>
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