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	<title>Marketingblogger &#187; Öffentlichkeitsarbeit</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
	<lastBuildDate>Mon, 15 Feb 2010 18:33:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Effektives Empfehlungsmarketing mit Social Networks f&#252;r Non-Profit-Organisationen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2009/10/effektives-empfehlungsmarketing-mit-social-networks-fuer-non-profit-organisationen/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2009/10/effektives-empfehlungsmarketing-mit-social-networks-fuer-non-profit-organisationen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 12:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mundpropaganda-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
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F&#252;r gemeinn&#252;tzige Initiativen, egal ob formal organisiert oder nicht, bieten Online-Communitys und Social Networks viele Chancen. Angefangen beim Einsatz f&#252;r die interne Kommunikation und Organisation erstrecken sich die M&#246;glichkeiten bis hin zur &#214;ffentlichkeitsarbeit.
Frank Braun von BluePingu hatte mich gebeten, bei der 2.&#160;N&#252;rnberger Socialbar ein wenig &#252;ber die Chancen von Social Networks und Communitys zu erz&#228;hlen. [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/empfehlungsmarketing.jpg" alt="Mundpropaganda-Marketing" title="Empfehlungsmarketing" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>F&#252;r gemeinn&#252;tzige Initiativen, egal ob formal organisiert oder nicht, bieten Online-Communitys und Social Networks viele Chancen. Angefangen beim Einsatz f&#252;r die interne Kommunikation und Organisation erstrecken sich die M&#246;glichkeiten bis hin zur &#214;ffentlichkeitsarbeit.</p>
<p><a href="http://twitter.com/bluepingu">Frank Braun</a> von <a href="http://www.bluepingu.de/">BluePingu</a> hatte mich gebeten, bei der <a href="http://socialbar.de/wiki/2009_10_21_nuernberg">2.&nbsp;N&#252;rnberger Socialbar</a> ein wenig &#252;ber die Chancen von Social Networks und Communitys zu erz&#228;hlen. Bei meiner Recherche fiel mir besonders das Thema Empfehlungsmarketing auf.</p>
<p><object style="margin:0px" width="500" height="418"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=communitysfuernon-profit-organisationen-091021172824-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=social-networks-und-communitys-als-chance-fr-nonprofitorganisationen-2314198" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=communitysfuernon-profit-organisationen-091021172824-phpapp01&#038;rel=0&#038;stripped_title=social-networks-und-communitys-als-chance-fr-nonprofitorganisationen-2314198" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="418"></embed></object><br /><small><a href="http://www.slideshare.net/MichaelvanLaar/social-networks-und-communitys-als-chance-fr-nonprofitorganisationen-2314198">Pr&#228;sentation auf Slideshare ansehen</a></small></p>
<p>Die M&#246;glichkeit, Web-Inhalte mit wenigen Klicks all seinen XING-Kontakten, Facebook-Freunden oder Twitter-Followern zu empfehlen, ist nicht neu. Auch in diesem Blog findet sich ober- und unterhalb jedes Artikels ein Button, der die Empfehlung in einer Vielzahl von Social-Media-Kan&#228;len auf einfache Weise erm&#246;glicht.</p>
<p>F&#252;r gemeinn&#252;tzige Initiativen ist diese M&#246;glichkeit des Empfehlungsmarketings jedoch meiner Meinung nach besonders interessant. Denn bei vielen gemeinn&#252;tzigen Initiativen nimmt das Verbreiten einer Botschaft oder das Aufmerksammachen auf Missst&#228;nde eine zentrale Rolle ein. Mit einer dem Empf&#228;nger pers&#246;nlich bekannten Person als Absender hat eine solche Botschaft zudem eine viel h&#246;here Chance, wahrgenommen und beachtet zu werden.</p>
<p>Und da insbesondere Facebook, sowohl laut aktueller Studien als auch nach meiner pers&#246;nlichen Erfahrung, in der letzten Zeit immer st&#228;rker von Personen genutzt wird, die nicht dem typischen Web-2.0-Early-Adopter-Profil entsprechen, sollte zumindest ein „Auf Facebook empfehlen“-Button f&#252;r jede Non-Profit-Organisation zur Standardausstattung der eigenen Website geh&#246;ren. Inhalte von Facebook-Seiten, -Gruppen usw. enthalten ohnehin standardm&#228;&#223;ig den kleinen „Teilen“-Button.</p>
<p>Solche Buttons oder Links erf&#252;llen zwei Funktionen: Zum einen erm&#246;glichen sie das einfache und komfortable Weiterleiten, Teilen und Empfehlen von Inhalten. Zum anderen dienen sie als Aufforderung. Dabei ist es im Endeffekt egal, ob sie tats&#228;chlich genutzt werden, oder ob die Empfehlung auf einem anderen Weg erfolgt. Hier gilt das selbe wie bei Fax-Antwortformularen im Bereich des Direktmarketings: Das Faxformular ist der leicht erkennbare (weil gro&#223;e) Hinweis, dass eine Antwort m&#246;glich und erw&#252;nscht ist. Auch wenn diese Antwort oder Anfrage dann doch lieber per E-Mail verschickt wird, ist das Faxformular wegen seines Aufforderungscharakters wichtig f&#252;r den Erfolg des Mailings.</p>
<p>Facebook ist f&#252;r solche Empfehlungs-Buttons &#252;brigens nur ein Beispiel, wenn auch ein meiner Meinung nach sehr gutes. Je nach Zielgruppe sollten andere Social-Media-Kan&#228;le keinesfalls vernachl&#228;ssigt werden. Allerdings k&#246;nnen zu viele Links und Buttons den gegenteiligen Effekt haben und einfach nur noch st&#246;ren. In solchen F&#228;llen sind Sammell&#246;sungen wie beispielsweise <a href="http://www.addthis.com/">AddThis</a> eine gute Wahl.</p>

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		<title>Siemens macht Corporate-Social-Responsibility-PR – oder doch nicht?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2008/12/siemens-macht-corporate-social-responsibility-pr-oder-doch-nicht/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 15:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
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Vor einigen Wochen lag einen dicken Umschlag in meinem Briefkasten. Er enthielt „Das Buch der Fragen“. Eine beigelegte Karte teilte mir mit, das dieses Printwerk das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts von brand ein Wissen und Siemens ist. Das machte mich neugierig.
Das Vorwort fasst die Grundidee des Buch-Projekts zusammen:

„Geht das? Ein Buch &#252;ber Verantwortung? Ausgerechnet in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2008/12/tn-buch-der-fragen.png" alt="Das Buch der Fragen" title="Das Buch der Fragen" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Vor einigen Wochen lag einen dicken Umschlag in meinem Briefkasten. Er enthielt „Das Buch der Fragen“. Eine beigelegte Karte teilte mir mit, das dieses Printwerk das Ergebnis eines Gemeinschaftsprojekts von brand ein Wissen und Siemens ist. Das machte mich neugierig.</p>
<p>Das Vorwort fasst die Grundidee des Buch-Projekts zusammen:</p>
<blockquote>
<p>„Geht das? Ein Buch &#252;ber Verantwortung? Ausgerechnet in dem Jahr, das als eines der schw&#228;rzesten in die Unternehmensgeschichte eingehen wird? Wer will das lesen? Wer nimmt das ernst?</p>
<p>Siemens durchlebt derzeit die gr&#246;&#223;te Krise seit seiner Gr&#252;ndung vor mehr als 160&nbsp;Jahren. […] Und nun ein Buch aus diesem Haus zu diesem Thema. Was soll das sein? Billige PR? Der platte Versuch einer Rechtfertigung? W&#228;re es nicht kl&#252;ger, den Mund zu halten, weil jedem Satz ein unangenehmer Beigeschmack anhaftet?</p>
<p>Nat&#252;rlich haben wir uns all das gefragt. Und uns dann f&#252;r dieses Projekt entschieden.</p>
<p>Wir, das sind F&#252;hrungskr&#228;fte des Konzerns, deren Arbeit sich jeden Tag umd das schwierige Thema Corporate Responsibility dreht. Und Journalisten von brand eins Wissen, die im Auftrag der Siemens AG recherchierten&nbsp;– und in ihrer Berichterstattung unabh&#228;ngig sind.</p>
<p>[…]</p>
<p><cite>Quelle: Das Buch der Fragen, Seite 7</cite></p>
</blockquote>
<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2008/12/buch-der-fragen-banner.jpg" alt="Das Buch der Fragen" title="Das Buch der Fragen" width="498" height="233" class="imageborder" /></p>
<p>Aha, also irgendwie ein PR-Projekt, aber eben offen und unabh&#228;ngig. Hehre Ziele f&#252;r Siemens. Unter Umst&#228;nden nicht unknifflig f&#252;r brand eins, schlie&#223;lich w&#252;rde eine Instrumentalisierung der Redaktion zu Werbezwecken der Marke mit Sicherheit schaden. Ich hatte nach dem Lesen des Vorwortes Zweifel, ob das funktionieren kann.</p>
<h3>Typisch brand eins</h3>
<p>Nach dem Durchbl&#228;ttern des 320&nbsp;Seiten umfassenden Buches und dem Hineinlesen in einige Artikel muss ich jedoch sagen: Es funktioniert. Es funktioniert deshalb, weil Siemens au&#223;er im Vorwort praktisch nirgends auftaucht. Die Artikel sind in gewohnter brand-eins-Manier gut recherchiert, spannend geschrieben und relativ lang. Auch die sehr minimalistische Gestaltung ist typisch brand eins. Eigentlich ist es also ein brand-eins-Buch, das „lediglich“ von Siemens beauftragt wurde.</p>
<p>Spannend f&#252;r den Leser und mit Sicherheit positiv f&#252;r die Marke brand eins. Aber was hat Siemens davon? Zwar wird das Buch Siemens-intern verteilt und ist f&#252;r interessierte Leser auch &#252;ber die Website <a href="http://www.brandeinswissen.de/Projekte1.html">www.brandeinswissen.de</a> zum Selbstkostenpreis erh&#228;ltlich. Doch reicht das in Verbindung mit der Nennung im Vorwort und im Impressum, um die mit Sicherheit nicht gerade geringen Kosten der Siemens&nbsp;AG f&#252;r dieses Projekt zu rechtfertigen? Auf der anderen Seite ist auch klar, dass ein Mehr an Werbebotschaften das ganze Projekt schnell unglaubw&#252;rdig erscheinen lie&#223;en.</p>
<p>Ist dieses Buch dann &#252;berhaupt PR, &#214;ffentlichkeitsarbeit oder Marketing? Offenbar muss es etwas damit zu tun haben, sonst h&#228;tte man es wohl kaum an ein Marketing-Fachblog verschickt.</p>
<h3>Bezug zur „Answers“-Kampagne</h3>
<p>Ein Kollege hat mich heute auf eine Spur gelenkt, die ich bislang &#252;bersehen hatte. Nat&#252;rlich ist auch mir die thematische Verwandtschaft der Buchinhalte mit den Fragen der <a href="http://www.siemens.ch/cms/de/answers/index.php">Siemens-Imagekampagne „Answers“</a> aufgefallen. Doch da Siemens im Buch selbst nicht vorkommt, konnte ich mir anfangs keinen Reim darauf machen.</p>
<p>Die Kombination jedoch ergibt aus Marketingsicht Sinn. Das Buch ist quasi die Begr&#252;ndung f&#252;r die „Answers“-Kampagne. Es bietet Hintergrundinformationen zu den Fragen und Problemen, die in der Kampagne thematisiert werden. Es unterstreicht die Wichtigkeit von Themen wie Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Umweltschutz. Die Aussage, dass Siemens L&#246;sungen anbietet, die diese Herausforderungen ber&#252;cksichtigen und ihnen gewachsen sind, erfolgt jedoch nicht mehr im Rahmen des Buches. Somit kann man „Das Buch der Fragen“ als eine Art Whitepaper verstehen, in dem f&#252;r das Unternehmen wichtige Themen behandelt werden, das jedoch frei von werblichen Aussagen ist.</p>
<p>Ob ich mit dieser Interpretation richtig liege, wei&#223; ich nicht. Wenn ich ein wenig Zeit finde, werde ich vielleicht noch ein bisschen eingehender recherchieren. Doch unabh&#228;ngig von der Frage nach Sinn und Wirkungsweise kann ich das Buch als Lekt&#252;re nur empfehlen.</p>

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		<title>Geldwerte Kundenkommunikation – Kataloginhalte, die sich bezahlt machen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2008/03/geldwerte-kundenkommunikation-kataloginhalte-die-sich-bezahlt-machen/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 00:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
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Haben Sie schon einmal versucht, f&#252;r &#8222;normale&#8220; Newsletter-Inhalte Geld zu verlangen? Abgesehen von kommerziellen Newslettern von B&#246;rsen-Infodiensten und &#228;hnlichen Unternehmen, klingt dieses Vorhaben zun&#228;chst ein wenig abwegig. Doch in Rahmen einer Zweitverwertung kann dieses Vorgehen funktionieren&#160;– Qualit&#228;t vorausgesetzt.

Ich war recht erstaunt, als ich vor einigen Tagen wieder einmal Post des Retroversandhauses Manufactum erhielt. Ab und [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2008/03/tn-nebenbei-und-obendrein.jpg' alt='Nebenbei und obendrein' class="previewimage" /></p>
<p>Haben Sie schon einmal versucht, f&#252;r &#8222;normale&#8220; Newsletter-Inhalte Geld zu verlangen? Abgesehen von kommerziellen Newslettern von B&#246;rsen-Infodiensten und &#228;hnlichen Unternehmen, klingt dieses Vorhaben zun&#228;chst ein wenig abwegig. Doch in Rahmen einer Zweitverwertung kann dieses Vorgehen funktionieren&nbsp;– Qualit&#228;t vorausgesetzt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=marketingblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3937801251&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=BE5F19&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Ich war recht erstaunt, als ich vor einigen Tagen wieder einmal Post des Retroversandhauses <a href="http://www.manufactum.de/">Manufactum</a> erhielt. Ab und zu bestelle ich dort. Deswegen schickt man mir regelm&#228;&#223;ig den <a href="https://www.manufactum.de/KatalogeDownload.html">Monatsbrief</a> eine handliche 40-seitige Brosch&#252;re im DIN-Lang-Format mit Highlights aus dem aktuellen Katalogprogramm. Wie bei Manufactum &#252;blich, enth&#228;lt das kleine Druckwerk f&#252;r Versandhausverh&#228;ltnisse ungew&#246;hnlich lange Texte, in denen es nicht nur um die Produkte, sondern auch um deren Geschichte und ihre Verwendung geht.</p>
<p>Meine Aufmerksamkeit wurde jedoch von der Beilage mit Ausz&#252;gen aus dem aktuellen <a href="http://www.manufactum.de/Kategorie/189859/Buecher.html">Manuscriptum-Verlagsprogramm</a> geweckt. Dort wurde n&#228;mlich direkt auf der ersten Seite das Buch <a href="http://www.amazon.de/dp/3937801251/marketingblog-21">&#8222;Nebenbei und obendrein&#8220;</a> des ehemaligen Manufactum-Gesch&#228;ftsf&#252;hrers Thomas Hoof angepriesen. Auf 160&nbsp;Seiten findet sich das Beste aus 19&nbsp;Jahren &#8222;Hausnachrichten&#8220;:</p>
<blockquote cite="http://www.manufactum.de/Produkt/172729/1414493/0/NebenbeiundObendrein.html">
<p>&#8222;Die &#8218;Hausnachrichten&#8216; von Manufactum: &#252;ber fast zwei Jahrzehnte Instrument eines ungew&#246;hnlich lebendigen Dialogs zwischen Unternehmer, Kunden und Lesern. Die Gedanken- und Ideenwelt hinter den Produkten bildet einen Schwerpunkt, einen anderen all das, was auf Wollen, Werden und Wachsen des Unternehmens von au&#223;en einwirkt&nbsp;– vom Elend heutiger Warenwelten &#252;ber Globalisierung, Sprachverwahrlosung und Werbung bis zur &#8218;Neuen &#214;konomie&#8216;.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.manufactum.de/Produkt/172729/1414493/0/NebenbeiundObendrein.html">Manufactum</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Lesenswerte Kommentare, Kleinessays und Glossen des Manufactum-Gr&#252;nders wurden zu einem Buch zusammengefasst. 12,80 Euro kostet das Werk. Und auch ohne es gelesen zu haben, bin ich mir sicher, dass es unter den Manufactum-Kunden gen&#252;gend interessierte Leser gibt, die das Buch mit seinen <i>&#8222;hochinteressanten Beitr&#228;gen zu einer Kulturgeschichte unserer Zeit&#8220;</i> bestellen werden. Und nicht nur das&nbsp;– die doch recht ungew&#246;hnliche Idee hat einiges an Mundpropaganda-Potenzial.</p>
<p>Die Idee, die hinter diesem Projekt steckt, zeigt zweierlei. Zum einen sagt es etwas &#252;ber Aufwand und Sorgfalt der Kundenkommunikation aus. &#220;berlegen Sie doch einmal, ob Sie Ihren Kunden im Rahmen der regelm&#228;&#223;igen Kundenkommunikation Informationen, Einblicke oder Wissen bieten, f&#252;r das Ihre Zielgruppe eigentlich sogar bereit w&#228;re zu zahlen. Wenn Sie diese Frage mit ja beantworten k&#246;nnen, dann offerieren Sie Ihren Kunden einen echten Mehrwert, der ganz klar die Kundenbindung unterst&#252;tzt. Insbesondere Kundenzeitschriften bieten sich mit ihrem redaktionellen Konzept daf&#252;r an. Doch auch auf allen anderen Kommunikationskan&#228;len lassen sich solche wertigen und wertvollen Inhalte verbreiten. </p>
<p>Zum anderen k&#246;nnen Sie selbst einmal &#252;berlegen: Haben Sie in Ihren Archiven vielleicht &#228;hnlich wertvolle &#8222;Sch&#228;tzchen&#8220;, die Sie im Rahmen einer Zweitverwertung f&#252;r Ihre &#214;ffentlichkeitsarbeit und/oder Kundenbindung nutzen k&#246;nnen? Dinge, &#252;ber die es sich lohnt zu sprechen? Dann nutzen Sie sie. Das muss nicht zwangsl&#228;ufig im Rahmen einer bezahlten Abgabe sein. Doch wenn dies gelingt&nbsp;– umso besser. Dann ist auch der Marketingcontroller zufrieden.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>PR-Dummsprech im Sommerloch: Abhilfe gegen Computerkrebs</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/07/pr-dummsprech-im-sommerloch-abhilfe-gegen-computerkrebs/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 12:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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Manche Pressemeldungen klingen ein wenig zu &#252;berschw&#228;nglich, andere verschweigen geflissentlich das ein oder andere Gegenargument. Und dann gibt es noch die Kategorie &#8222;saud&#228;mlich&#8220;.

&#8222;Defragmentierung als Abhilfe gegen &#8218;Computerkrebs&#8216;?
[&#8230;] Auch wenn Viren und Spyware ber&#252;chtigter sind, stellt die Fragmentierung eine schleichende Bedrohung dar, die in allen Computern und Netzwerken auf Windows-Basis lauert. [&#8230;] Wenn Sie aber einen [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/tn-computerkrebs.jpg' alt='Abhilfe gegen Computerkrebs' class="previewimage" /></p>
<p>Manche Pressemeldungen klingen ein wenig zu &#252;berschw&#228;nglich, andere verschweigen geflissentlich das ein oder andere Gegenargument. Und dann gibt es noch die Kategorie &#8222;saud&#228;mlich&#8220;.</p>
<blockquote cite="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">
<p>&#8222;Defragmentierung als Abhilfe gegen &#8218;Computerkrebs&#8216;?</p>
<p>[&#8230;] Auch wenn Viren und Spyware ber&#252;chtigter sind, stellt die Fragmentierung eine schleichende Bedrohung dar, die in allen Computern und Netzwerken auf Windows-Basis lauert. [&#8230;] Wenn Sie aber einen Windows-Rechner haben, lauert darin ein verstecktes Problem, das schliesslich zur Verst&#252;mmelung und zum Tod Ihres Systems f&#252;hren wird. Dieses versteckte Problem nennt man Fragmentierung, [&#8230;]&#8220;</p>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">Presseportal</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Die Meldung stammt von der Diskeeper Corporation aus East Grinstead in England. Da hat sich wohl ein &#252;bermotivierter Pressemeldungs-Schreiberling vor dem Tippen zu viel <a href="http://www.comedix.de/lexikon/db/cervisia.php">lauwarme Cervisia</a> hinter die Binde gekippt. Anders ist dieses am&#252;sante St&#252;ck Realsatiere wohl kaum zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Nicht nur, dass der geneigte Leser (die Meldung richtet sich insbesondere an <i>&#8222;technische Redakteure&#8220;</i>) v&#246;llig im Unklaren gelassen wird, wer denn nun die <i>&#8222;einige Fachleute&#8220;</i> sind, die die Fragmentierung einer Computerfestplatte <i>&#8222;als schlimmer als Viren&#8220;</i> einsch&#228;tzen. Auch der tiefere Sinn der Meldung l&#228;sst sich auch nach mehrmaligem Lesen nicht ergr&#252;nden. Der Autor vermeidet es n&#228;mlich, wenigstens einen dezenten Hinweis zum hauseingenen Defragmentierungsprogramm herzustellen, das genauso hei&#223;t wie das Unternehmen. Stattdessen hei&#223;t es:</p>
<blockquote cite="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">
<p>&#8222;Aber sehen Sie sich vor! Genau wie in der Medizin werden nicht alle Defragmentierungsprogramme gleich. Unternehmen wie Diskeeper Corporation (www.DiskeeperEurope.com) stellen sogar Defragmentierungsprogramme an, die Sie einstellen und sich selbst &#252;berlassen k&#246;nnen, damit diese schnell und automatisch die Festplatte auf Topleistung unterhalten, w&#228;hrend sie nahtlos im Hintergrund laufen.</p>
<p>Es gibt sogar noch leistungsf&#228;higere Defragmentierungsprogramme f&#252;r anspruchsvolle und Netzwerk-Benutzer. Am besten ist jedoch eines dieser Produkte herunterzuladen und selbst zu vergleichen. Die meisten Unternehmen bieten freie Downloads an.&#8220;</p>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">Presseportal</a></cite></p>
</blockquote>
<p>&#196;hm, wie war das noch gleich&#160;&#8211; Diskkeeper stellt Defragmentierungsprogramme an? Kriegen die dann auch einen Firmenwagen oder sind das Freelancer-Programme? Und bitte was soll der nutzlose Hinweis auf die kostenlosen Downloads der <i>&#8222;meisten Unternehmen&#8220;</i>, die man dann selbst vergleichen soll?</p>
<p>Ich glaube ja, die eigentliche Botschaft war: &#8222;Schaut alle her, das ist unser Beitrag zum Sommerloch! Wer kann&#8217;s noch d&#228;mlicher?&#8220; Nun ja, vielleicht l&#228;sst sich ja ein <i>&#8222;technischer Redakteur&#8220;</i> der Computer Bild daf&#252;r begeistern, da gibt&#8217;s dann bestimmt in der Fu&#223;zeile eine nette Aussprechhilfe f&#252;r fraag-m&#228;&#228;n-tiii-ruung.</p>
<p>Ich jedenfalls werde meiner Festplatte jetzt eine kleine Krebsvorsorge g&#246;nnen, w&#228;hrend ich es mir mit einer guten DVD, einem Glas Rotwein sowie meiner Frau vor dem Fernseher gem&#252;tlich mache. Ach ja, so angenehm kann die Rettung meines Systems <i>&#8222;vor sicherem Verh&#228;ngnis&#8220;</i> sein.</p>
<p>Aufmerksam wurde ich auf diese Pressemeldung &#252;brigens beim <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/124863/">ORF</a>.</p>

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		<title>E-Paper beim ADAC</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/04/e-paper-beim-adac/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Apr 2006 20:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[


Das Stichwort E-Paper l&#228;sst die Herzen vieler Verlagsmanager h&#246;her schlagen: Original-Zeitungslayout am Bildschirm&#160;&#8211; meist inklusive vieler bunter, blinkender und selbstverst&#228;ndlich verlinkter Werbeanzeigen. Was an E-Paper so toll sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Den meisten anderen Internetnutzern wohl auch nicht, denn irgendwie k&#246;nnen sich die meisten E-Paper-Angebote nicht so richtig bei der [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/tn-adac-motorwelt.png' alt='ADAC Motorwelt' class="previewimage" /></p>
<p>Das Stichwort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Zeitung">E-Paper</a> l&#228;sst die Herzen vieler Verlagsmanager h&#246;her schlagen: Original-Zeitungslayout am Bildschirm&#160;&#8211; meist inklusive vieler bunter, blinkender und selbstverst&#228;ndlich verlinkter Werbeanzeigen. Was an E-Paper so toll sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Den meisten anderen Internetnutzern wohl auch nicht, denn irgendwie k&#246;nnen sich die meisten E-Paper-Angebote nicht so richtig bei der breiten Masse durchsetzen.</p>
<p>Wozu sollte ich mich am Bildschirm mehr oder weniger m&#252;hsam durch die z.&nbsp;B. als Flashfilm oder PDF-Dokument aufbereiteten Grafiken des Original-Zeitungslayouts w&#252;hlen und einzelne Teile erst einmal vergr&#246;&#223;ern, um sie &#252;berhaupt lesen zu k&#246;nnen? Jede gut strukturierte Website&#160;ist mir tausendmal lieber. Die kann ich n&#228;mlich am Bildschirm auch wirklich gut bedienen und sogar lesen. Solange ich auf meinem Schreibtisch keinen 21-Zoll-Flachbildschirm mit 300&#160;dpi Aufl&#246;sung stehen habe, kann ich auf E-Paper-Ausgaben gut verzichten. Und apropos <a href="http://www.vorsprungdurchwebstandards.de/">Webstandards</a> und <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/">Barrierefreiheit</a>: Mobile Endger&#228;te werden immer popul&#228;rer. Doch wie soll man eine E-Paper-Zeitungsausgabe auf einem 320&#160;&#215;&#160;320&#160;Pixel gro&#223;en Palm-Bildschirm lesen k&#246;nnen? Bei einer Website mit einem PDA-optimierten Stylesheet ist das hingegen kein Problem.</p>
<p>Die seit einigen Monaten erh&#228;ltliche <a href="http://www.adac.de/e-paper">E-Paper-Ausgabe</a> des ADAC-Clubmagazins wird besonders heftig beworben. Anf&#228;nglich mehrseitige Feature-Artikel in der Print-Ausgabe sind mittlerweile 1/3-seitigen Hinweisen gewichen. Diese erscheinen aber konsequent in jedem Heft. Und auch auf der Website und per E-Mail wird versucht, die Mitglieder f&#252;r die E-Paper-Ausgabe zu begeistern. Der Hintergrund ist anscheinend die Kostenersparnis f&#252;r den ADAC. Um die digitale Ausgabe &#252;berhaupt lesen zu k&#246;nnen, muss man sie n&#228;mlich abonnieren. Und soweit ich das verstanden habe, ersetzt dieses Abonnement automatisch den Bezug der Print-Ausgabe. Das spart nat&#252;rlich Kosten.</p>
<p>Um Argumente f&#252;r die E-Paper-Ausgabe ist der ADAC jedenfalls nicht verlegen:</p>
<blockquote cite="http://www.adac.de/mitgliedschaft_leistungen/motorwelt/e-paper/default.asp">
<ul>
<li>&#8222;Viele der angebotenen Artikel werden mit Filmen erg&#228;nzt.</li>
<li>Mit den praktischen Speicherfunktionen k&#246;nnen Sie besonders interessante Artikel wie den Sommerreifentest bequem speichern &#8211; und sofort abrufen, wenn der Reifenkauf bevor steht.</li>
<li>Besonders anwenderfreundlich: Artikel, die auch f&#252;r Freunde und Bekannte lesenswert erscheinen, k&#246;nnen bequem per PDF im Mail verschickt oder gespeichert werden.</li>
<li>Das Abo des E-Paper ist nat&#252;rlich kostenlos f&#252;r Sie. Sollten Sie mit der digitalen Version nicht zufrieden sein, k&#246;nnen Sie jederzeit zur gedruckten ADACmotorwelt zur&#252;ckkehren. H&#228;kchensetzen gen&#252;gt.&#8220;</li>
</ul>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.adac.de/mitgliedschaft_leistungen/motorwelt/e-paper/default.asp">ADAC</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Das alles k&#246;nnte man nat&#252;rlich auch problemlos mit einer standardkonformen Website hinbekommen.</p>
<p>Ein kurzer Test best&#228;tigte dann auch meine Vorurteile in vollem Umfang. Ich finde, die Bedienbarkeit ist relativ umst&#228;ndlich. Bis ich einen Artikeltext in einer lesbaren Gr&#246;&#223;e angezeigt bekomme, ist einiges Herumprobieren n&#246;tig. Und selbst dann werden manche Kurz-Artikel nur als nur schwer zu entziffernde Grafiken angezeigt. Ich habe ein Weilchen gebraucht, bis ich auf die M&#246;glichkeit der Vergr&#246;&#223;erung eines individuellen Seitenausschnitts gestolpert bin. Dann sind die Texte lesbar, allerdings haben die Bilder das Aussehen schlecht eingescannter Zeitungsartikel. Das alles l&#228;uft &#252;brigens &#252;ber Popup-Fenster.</p>
<p>Und obwohl ich berufsbedingt nichts gegen Werbung habe, bin ich doch etwas verwundert, wenn eine ganzseitige Anzeige beim Draufklicken so gro&#223; angezeigt wird, dass man den Copytext auch wirklich lesen kann&#160;&#8211; mancher Artikel jedoch beim schnellen Klick auf den Vergr&#246;&#223;erungsbutton immer noch unleserlich ist.</p>
<p>Insgesamt also absolut nichts f&#252;r mich&#160;&#8211; durchgefallen auf der ganzen Linie. Der einzige &#8222;echte&#8220; Vorteil der E-Paper-Ausgabe w&#228;re die fr&#252;here Verf&#252;gbarkeit. Da ich aber nicht so brennend auf die Zeitschrift warte, kann ich gut damit leben, nicht zu den Erstlesern zu geh&#246;ren.</p>
<p>&#220;brigens: Allen Unkenrufen zum Trotz, beziehen angeblich bereits 50.000 ADAC-Mitglieder die Clubzeitschrift als E-Paper. Laut ADAC ist sie damit <i>&#8222;klickst&#228;rkste virtuelle Zeitschrift in Deutschland&#8220;</i>.</p>

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		<title>Anspruch und Wirklichkeit bei tvmovie.de</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/03/anspruch-und-wirklichkeit-bei-tvmoviede/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Mar 2006 22:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
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&#8222;Top-Funktionen, neues Design &#38; innovative Benutzerf&#252;hrung: tvmovie.de pr&#228;sentiert komplett &#252;berarbeiteten Internetauftritt&#8220; las ich vor einigen Tagen im RSS-Panel meiner Sidebar. In freudiger Erwartung habe ich die dazugeh&#246;rige Pressemeldung &#252;berflogen.

&#8222;[&#8230;]&#160;Ab Anfang April&#160;2006 pr&#228;sentiert sich die Nummer&#160;1 der TV Sites optisch und inhaltlich v&#246;llig neu: Neue Nutzerf&#252;hrung und ein neues attraktives Design&#160;[&#8230;] Oliver Hundt, Objektleiter tvmovie.de:&#160;&#8218;[&#8230;] Mit [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tn-tvmovie-quellcode.png' alt='' class="previewimage"/></p>
<p>&#8222;Top-Funktionen, neues Design &amp; innovative Benutzerf&#252;hrung: tvmovie.de pr&#228;sentiert komplett &#252;berarbeiteten Internetauftritt&#8220; las ich vor einigen Tagen im RSS-Panel meiner <a href="http://www.desktopsidebar.com/">Sidebar</a>. In freudiger Erwartung habe ich die dazugeh&#246;rige Pressemeldung &#252;berflogen.</p>
<blockquote>
<p>&#8222;[&#8230;]&#160;Ab Anfang April&#160;2006 pr&#228;sentiert sich die Nummer&#160;1 der TV Sites optisch und inhaltlich v&#246;llig neu: Neue Nutzerf&#252;hrung und ein neues attraktives Design&#160;[&#8230;] Oliver Hundt, Objektleiter tvmovie.de:&#160;&#8218;[&#8230;] Mit dem neuen Auftritt und den inhaltlichen und nutzerorientierten Innovationen setzen wir uns deutlich ab von der Konkurrenz.&#8216;&#160;[&#8230;]&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=226683">pressrelations.de</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Klang gut, doch die Ern&#252;chterung folgte auf dem Fu&#223;e. Abgesehen davon, dass sich mir auf den ersten Blick keine bahnbrechenden Neuerungen im Design aufdr&#228;ngten (zugegeben, ich war allerdings auch schon lange nicht mehr auf der Seite), offenbarte ein Blick in den Quellcode, dass unter der Haube keine Webdesign-Innovationen zu finden sein w&#252;rden: verschachtelte Layouttabellen, wohin das Auge blickt, in nicht mehr taufrischem HTML 4.01. Das ist nun wirklich nicht mehr State-of-the-art. Als nettes Detail stach mit besonders der exzessive Gebrauch des veralteten &lt;font&gt;-Tags ins Auge.</p>
<p class="center"<img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tvmovie-quellcode.gif' alt='Quellcode tvmovie.de' class="imageborder"/>
<p>Z&#228;hlen die aus solchen Nachl&#228;ssigkeiten resultierenden unn&#246;tig steigenden Ladezeiten dieser High-Traffic-Site etwa zu den gepriesenen &#8222;nutzerorientierten Innovationen&#8220;? Immerhin bringt die Startseite (inklusive aller Grafiken) stolze 305&#160;KB auf die virtuelle Waage. Bei einfacher ISDN-Geschwindigkeit ergibt das eine errechnete Ladezeit von &#252;ber 38&#160;Sekunden&#160;&#8211; eine glatte 6 lt.&#160;<a href="http://www.topsubmit-online.de/cgi-bin/load/ltest3.pl?domain=http%3A//www.tvmovie.de&amp;timeout=10&amp;stylecss=http%3A//www.topsubmit-online.de/data/ts-style.css">Ladezeit-Check  von topsubmit.de</a>.</p>
<p>Fazit: Schade, hier wurde die Chance vergeben, bei der Einf&#252;hrung eines neuen Designs, die Site webstandardkonform zu gestalten. Das w&#252;rde nicht nur dem Design und der Zug&#228;nglichkeit gut tun (Stichwort Barrierefreiheit&#160;&#8211; auch sehbehinderte Menschen sehen fern und sind somit Zielgruppe), sondern auch den Dateigr&#246;&#223;en und Ladezeiten.</p>

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		<title>Schleichwerbung im Fernsehen bald legal? Und was ist mit den Printmedien?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2005/10/schleichwerbung-im-fernsehen-bald-legal-und-was-ist-mit-den-printmedien/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2005 00:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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EU-Kommissarin Viviane Reding m&#246;chte Product Placement EU-weit legalisieren, zumindest teilweise. Wie FAZ, FTD und taz berichteten, plant Reding eine Lockerung des Verbots von Product Placement im Fernsehen sowie eine einheitliche Regelung f&#252;r alle EU-L&#228;nder.
Dies gab sie auf einem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin bekannt. In Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und &#228;hnliche Informationssendungen solle [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/11/tn-fernseher.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>EU-Kommissarin Viviane Reding m&#246;chte Product Placement EU-weit legalisieren, zumindest teilweise. Wie <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>, <a href="http://www.ftd.de/tm/me/23501.html">FTD</a> und <a href="http://www.taz.de/pt/2005/09/26/a0018.nf/text">taz</a> berichteten, plant Reding eine Lockerung des Verbots von Product Placement im Fernsehen sowie eine einheitliche Regelung f&#252;r alle EU-L&#228;nder.</p>
<p>Dies gab sie auf einem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin bekannt. In Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und &#228;hnliche Informationssendungen solle Product Placement jedoch auch weiterhin nicht erlaubt sein.</p>
<p>Der Vorsto&#223; der EU-Kommissarin stie&#223; nicht nur auf Zustimmung:</p>
<blockquote cite="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">
<p>Was bei der geplanten Neuregelung der EU-Fernsehrichtlinie unter den Begriffen Liberalisierung und Deregulierung angeboten werde, bedeute in der Konsequenz eine Aufhebung der sauberen Trennung von Werbung und Programminhalten, kritisierte BDZV-Pr&#228;sident Helmut Heinen auf dem Berliner Zeitungskongre&#223;.<br /><cite src="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Quelle: <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.NET</a></cite></p>
</blockquote>
<h3>Schaltest du eine Anzeige, ver&#246;ffentliche ich deine Pressemeldung</h3>
<p>Doch lehnt sich Heinen damit nicht etwas weit aus dem Fenster? Aus meiner eigenen PR-Erfahrung&#160;&#8211; insbesondere mit Fachzeitschriften, die oft nur mit einem sehr d&#252;nnen finanziellen Polster ausgestattet sind&#160;&#8211; kenne ich die g&#228;ngige Praxis nur zu gut, sich das Wohlwollen von Redaktionen mit der Schaltung von Anzeigen zu erkaufen. Dabei rede ich  nicht von den bezahlten Beitr&#228;gen, die klar als &#8222;Anzeige&#8220; oder &#8222;Advertorial&#8220; gekennzeichnet sind.</p>
<p>Je kleiner die Zeitschrift, desto offener werden PR-Verantwortliche aus Unternehmen darauf hingewiesen, dass das Anzeigenvolumen Einfluss auf die redaktionelle Erw&#228;hnung hat. Und auch wenn es nicht offen zur Sprache kommt, steigt die Anzahl der ver&#246;ffentlichter Pressemeldungen in einem Titel oft auf wundersame Weise, nachdem das Unternehmen ein paar Tausend Euro f&#252;r Anzeigen ausgegeben hat.</p>
<p>Auch die LinksZeitung kritisiert die Aussage der Zeitungsverleger:</p>
<blockquote cite="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">
<p>Dabei scheinen die Argumente der Verleger zwar berechtigt, aber zugleich auch zweifelhafter Natur zu sein. Denn Schleichwerbung findet auch bei Ihnen in unterschiedlichen Formen tagt&#228;glich statt. Redakteure greifen auf gro&#223;e Datenbanken zur&#252;ck, in denen Unternehmen oder politische Institutionen ihre Presseinformationen lancieren und drucken diese dann auch teilweise ungepr&#252;ft und unver&#228;ndert ab. Und nicht wenig Geld flie&#223;t f&#252;r &#8222;redaktionelle Beitr&#228;ge&#8220; mit eindeutiger Werbebotschaft.<br /><cite src="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">Quelle: <a href="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">LinksZeitung</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Nat&#252;rlich handeln nicht alle Verlage so. Und nat&#252;rlich hat auch diese Medallie zwei Seiten: Pressefreiheit und unabh&#228;ngige Berichterstattung stehen dem oft schwierigen finanziellen &#220;berleben der Zeitschrift oder sogar des Verlags gegen&#252;ber.</p>
<p>Die Zukunft wird zeigen, ob EU-Richtlinien zur Regulierung von Product Placement auch Printmedien und die dort teilweise g&#228;ngige Praxis ber&#252;cksichtigen. Einschr&#228;nkungen in diesem Bereich sind jedoch eher unwahrscheinlich. Denn die EU-Kommissarin machte auf dem BDZV-Kongress klar: <i>&#8222;Solange ich Kommissarin f&#252;r Medienpolitik bin, wird es aus Br&#252;ssel keine neuen Vorschl&#228;ge f&#252;r Werbeverbote geben.&#8220;</i></p>

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