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	<title>Marketingblogger &#187; Positionierung</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jul 2010 07:28:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>H&#246;renswertes B2B-Marketing-Audiomagazin der Universit&#228;t St. Gallen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2009/01/hoerenswertes-b2b-marketing-audiomagazin-der-universitaet-st-gallen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 00:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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		<description><![CDATA[


Das H&#246;rmagazin &#8222;Sales Drive&#8220; des Instituts f&#252;r Marketing und Handel der Universit&#228;t St.&#160;Gallen richtet sich dem Titel nach vornehmlich an den &#8222;professionellen Vertrieb&#8220;. Doch auch f&#252;r Marketing-Verantwortliche, besonders aus dem B2B-Bereich, ist das Audiomagazin eine absolute H&#246;rempfehlung.
Marketing und Vertrieb sind zwei Seiten derselben Medaille. Deswegen lassen sich die Inhalte und Praxis-Tipps der Sales-Drive-Macher nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/01/tn-sales-drive.png" alt="Sales Drive" title="Sales Drive" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Das H&#246;rmagazin &#8222;Sales Drive&#8220; des Instituts f&#252;r Marketing und Handel der Universit&#228;t St.&nbsp;Gallen richtet sich dem Titel nach vornehmlich an den &#8222;professionellen Vertrieb&#8220;. Doch auch f&#252;r Marketing-Verantwortliche, besonders aus dem B2B-Bereich, ist das Audiomagazin eine absolute H&#246;rempfehlung.</p>
<p>Marketing und Vertrieb sind <a href="http://www.economag.de/magazin/08/12/175+Zwei+Seiten+einer+Medaille%3F">zwei Seiten derselben Medaille</a>. Deswegen lassen sich die Inhalte und Praxis-Tipps der Sales-Drive-Macher nicht nur im Vertrieb umsetzen. Auch f&#252;r strategische und operative Marketingentscheidungen und -konzepte sind sie relevant und hilfreich.</p>
<h3>Gut gemachtes Marketing-Wissen zum Anh&#246;ren</h3>
<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/01/sales-drive.jpg" alt="Sales Drive - Das H&#246;rmagazin f&#252;r den professionellen Vertrieb" title="Sales Drive - Das H&#246;rmagazin f&#252;r den professionellen Vertrieb" width="180" height="239" class="imageleft" /></p>
<p>Bereits Ende des letzten Jahres erhielt ich von der Universit&#228;t St.&nbsp;Gallen die Sales-Drive-Ausgabe November 2008 auf CD mit der Bitte, sie mir anzuh&#246;ren und bei Gefallen hier im Blog dar&#252;ber zu berichten. Auf meinem Schreibtisch verschwanden Brief und CD zun&#228;chst unter einem gro&#223;en Stapel Papier. Beim Aufr&#228;umen letzte Woche fiel mir die CD dann wieder in die H&#228;nde. Zum Gl&#252;ck, wie sich herausstellt!</p>
<p>Das H&#246;rmagazin ist n&#228;mlich sowohl inhaltlich als auch technisch gut gemacht. Zwischen den einzelnen Fachbeitr&#228;ge und Interviews kommt eing&#228;ngige Musik von <a href="http://www.babypaul.de/">babyPaul</a> zum Einsatz, was f&#252;r die n&#246;tige Abwechslung sorgt. Zus&#228;tzlich zu den Audiobeitr&#228;gen enth&#228;lt die CD PDF-Dokumente mit den wichtigsten Texten zum Nachlesen, Checklisten und weiteren erg&#228;nzenden Materialien.</p>
<h3>B2B-Marketing-Themen in der November-Ausgabe</h3>
<p>Mit dem Titel &#8222;Value Selling&#8220; griff die November-Ausgabe von Sales Drive ein vor allem im B2B-Umfeld relevantes Thema auf. In verschiedenen Beitr&#228;gen und Interviews ging es zum einen um das Thema &#8222;L&#246;sungs- statt Produktverkauf&#8220; sowie die daf&#252;r notwendigen Ver&#228;nderungen in den Unternehmen.</p>
<p>Zum anderen wurde die oft zitierte, jedoch l&#228;ngst nicht immer tats&#228;chlich verstandene Merkmal-Vorteil- Nutzen-Argumentation eingehend behandelt. Diese Beitr&#228;ge kann ich besonders empfehlen. Relevant sind die unterschiedlichen Argumentationsebenen sowohl aus strategischer Sicht, als auch in der konkreten Umsetzung, beispielsweise im Direktmarketing.</p>
<h3>Stolzer Preis</h3>
<p>Sales Drive kann man abonnieren. Der einzige Grund, weshalb ich es nicht tue, ist der Preis. Ein einj&#228;hriges Abonnement, das vier Ausgaben beinhaltet, kostet stolze 225,00&nbsp;Euro. Umgerechnet 56,25&nbsp;Euro pro Ausgabe sind mir dann doch etwas zu viel f&#252;r eine Stunde Audiomaterial mit erg&#228;nzenden Textausz&#252;ge und Checklisten in PDF-Form. Zwar gibt es eine Preisstaffelung. Doch die Aussicht, beim Abschluss von 100&nbsp;Abonnements nur noch 15,00&nbsp;Euro pro Ausgabe zahlen zu m&#252;ssen, d&#252;rfte eher etwas f&#252;r gro&#223;e Unternehmen mit einer entsprechend umfangreichen Vertriebs- und Marketingmannschaft sein.</p>
<p>Weitere Informationen und rund ein Dutzend H&#246;rbeispiele finden Sie unter <a href="http://www.salesdriveaudio.com/">www.salesdriveaudio.com</a>.</p>

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		<title>Effektives Online-Marketing mit und f&#252;r Fachthemen-Blogs</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2008/10/effektives-online-marketing-mit-und-fuer-fachthemen-blogs/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2008/10/effektives-online-marketing-mit-und-fuer-fachthemen-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 19:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[BarCampMunich]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung]]></category>

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Am 11. und 12. Oktober 2008 fand in M&#252;nchen das „BarCamp Munich 2008“ statt. Da es bei einer solchen Unkonferenz idealerweise keine Teilnehmer, sondern nur Teilgeber gibt, habe auch ich einen Vortrag beigesteuert. Es ging um effektives Online-Marketing f&#252;r Blogs und mit Blogs.
Die Inhalte
Es gab Tipps f&#252;r alle, die nicht allein aus Spa&#223; an der [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/tn_barcampmunich.png" alt="BarCamp Munich 2008" title="BarCampMunich" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Am 11. und 12. Oktober 2008 fand in M&#252;nchen das „BarCamp Munich 2008“ statt. Da es bei einer solchen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">Unkonferenz</a> idealerweise keine Teilnehmer, sondern nur Teilgeber gibt, habe auch ich einen Vortrag beigesteuert. Es ging um effektives Online-Marketing f&#252;r Blogs und mit Blogs.</p>
<h3>Die Inhalte</h3>
<p>Es gab Tipps f&#252;r alle, die nicht allein aus Spa&#223; an der Freude bloggen, sondern ein Blog f&#252;r die &#214;ffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens oder zu Selbstmarketing-Zwecken einsetzten. Wie erreicht man mit dem Blog die „richtigen“ Leser, und wer sind die eigentlich? Welche SEO-relevanten Punkte sollte man beim inhaltlichen Aufbau des Blogs und beim Schreiben der Artikel beachten, ohne dass es l&#228;stig wird? Woran l&#228;sst sich festmachen, ob das eigene Blog erfolgreich ist?</p>
<p>Die einzelnen Inhaltsbl&#246;cke:</p>
<ul>
<li>Positionierung</li>
<li>Suchmaschinenoptimierung</li>
<li>Promotion</li>
<li>Erfolgsmessung</li>
</ul>
<p>Die Session (so hei&#223;en die Vortr&#228;ge, Workshop- oder Diskussionsrunden bei einem BarCamp) ist f&#252;r meinen Geschmack ein wenig zu sehr zum Frontalvortrag geworden. Doch viele Infos und viel Diskussion in eine einzige Stunde packen ist nun einmal nicht ganz leicht.</p>
<h3>Die Pr&#228;sentation</h3>
<p class="center" id="__ss_653060"><object style="margin:0px" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=effektives-onlinemarketing-mit-und-fr-fachthemenblogs-1223846781016025-9&#038;rel=0&#038;stripped_title=effektives-online-marketing-mit-und-fr-fachthemenblogs-presentation" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=effektives-onlinemarketing-mit-und-fr-fachthemenblogs-1223846781016025-9&#038;rel=0&#038;stripped_title=effektives-online-marketing-mit-und-fr-fachthemenblogs-presentation" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object><br /><small><a href="http://www.slideshare.net/MichaelvanLaar/effektives-online-marketing-mit-und-fr-fachthemenblogs-presentation">Die Pr&#228;sentation direkt bei SlideShare ansehen.</a></small></p>
<p>Die Pr&#228;sentation enth&#228;lt &#252;berwiegend Bilder und kaum Text. Gut als Vortrags-Hintergrundtapete, jedoch ungeeignet als Handout. Doch der Vollst&#228;ndigkeit halber soll sie hier nicht fehlen.</p>
<h3>Die Mitschrift</h3>
<p>Stefan Freimark hat in seinem Blog &#8222;my two cents&#8220; eine <strong><a href="http://www.my-two-cents.de/2008/10/12/live-vom-barcamp-munchen-online-marketing-mit-blogs">ausf&#252;hrliche Mitschrift meines Vortrags</a></strong> ver&#246;ffentlicht. Danke an dieser Stelle noch einmal an Stefan f&#252;r die Aufbereitung seiner Notizen.</p>
<h3>Die Linktipps</h3>
<p>Alle, oder zumindest fast alle, im Vortrag angesprochenen Online-Tools, Dienste oder Portale sind in einer <strong><a href="http://delicious.com/MichaelvanLaar/bcmuc08-Session">Linkliste</a></strong> beim Social-Bookmarking-Dienst delicious zusammengefasst. Wer von den Session-Teilnehmern oder auch interessierten Lesern Fragen zu den einzelnen Tools hat, dem gebe ich selbstverst&#228;ndlich jederzeit gerne Auskunft.</p>
<p>Ansonsten bleibt nur zu sagen: Ein gro&#223;es Lob und Dankesch&#246;n an das Orga-Team, die das <a href="http://barcampmunich.mixxt.de/">BarCamp Munich 2008</a> zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gemacht haben.</p>

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		<item>
		<title>Microsoft will cool und witzig werden – doch ob Werbung der Marke wirklich helfen kann?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2008/08/microsoft-will-cool-und-witzig-werden-doch-ob-werbung-der-marke-wirklich-helfen-kann/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 09:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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In ihrem absatzwirtschaft-Marketing-Blog berichtet Yvette Schwerdt &#252;ber eine 300&#160;Million Dollar teure Werbekampagne, die Microsoft Anfang September startet. Vordergr&#252;ndig soll das Image des Betriebssystems Windows aufpoliert werden. Doch offenbar geht es auch um eine Korrektur des h&#228;ufig negative Images des Unternehmens.
Daf&#252;r setzt Microsoft auf Humor. F&#252;r 10&#160;Millionen Dollar wird Star-Comedian Jerry Seinfeld im Auftrag von Microsoft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2008/08/tn-microsoft.png" alt="Microsoft" title="Microsoft" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>In ihrem absatzwirtschaft-Marketing-Blog <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/default_1004158.aspx">berichtet Yvette Schwerdt</a> &#252;ber eine 300&nbsp;Million Dollar teure Werbekampagne, die Microsoft Anfang September startet. Vordergr&#252;ndig soll das Image des Betriebssystems Windows aufpoliert werden. Doch offenbar geht es auch um eine Korrektur des h&#228;ufig negative Images des Unternehmens.</p>
<p>Daf&#252;r setzt Microsoft auf Humor. F&#252;r 10&nbsp;Millionen Dollar wird Star-Comedian Jerry Seinfeld im Auftrag von Microsoft seine Witze machen. Und auch Bill Gates soll wieder ran. Denn: <i>&#8222;Der Gr&#252;nder von Microsoft hat bereits mehrfach einen ausgesprochen feinen Sinn f&#252;r Humor und viel Selbsironie bewiesen.&#8220;</i> Dabei verweist Yvette Schwerdt auf das Promotion-Video, das Gates’ anl&#228;sslich seiner Verabschiedung hat drehen lassen:</p>
<p class="center"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/i1M-IafCor4&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/i1M-IafCor4&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<h3>Werbung ersetzt keine glaubhafte Unternehmens- und Produktkultur</h3>
<p>Ich pers&#246;nlich bezweifele stark, dass das Vorhaben mehr bringt als der ausf&#252;hrenden Agentur <a href="http://www.cpbgroup.com/">Crispin Porter&nbsp;&#038; Bogusky</a> ein dickes Umsatzplus. Denn die Positionierung einer Marke lediglich durch einen witzigen Anstrich der Marketingkommunikation zu ver&#228;ndern, ist eigentlich nicht mehr zeitgem&#228;&#223;. Das mag vielleicht noch immer bei einem Schokoriegel funktionieren. Bei einem Unternehmen wie Microsoft allerdings m&#252;sste meiner Meinung nach viel mehr passieren.</p>
<p>Erstens ist Microsoft – mal wieder – extrem sp&#228;t. Als Reaktion auf die genialen <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=I%27m+a+mac&#038;search_type=&#038;aq=f">&#8222;I’m a Mac&#8220;-Spots</a> d&#252;rfte die Kampagne einige Jahre zu sp&#228;t kommen. Dass ein Unternehmen mit so gewaltigen personellen und finanziellen Ressourcen so lange braucht, um zu kontern, ist schon bezeichnend. Dann lieber schweigen, gar nicht darauf eingehen und eine offensive Kommunikation betreiben, die allerdings auf ganz andere Aspekte setzt. Hier jedoch ist der Bezug deutlich erkennbar, ob gewollt oder ungewollt. Dadurch wird sich die Kampagne auch immer den Vergleich zu den Apple-Spots und deren Erfolg gefallen lassen m&#252;ssen.</p>
<h3>Windows ist weder cool noch sexy</h3>
<p>Apple nimmt man das coole, innovative Image ab, weil die Hard- und Software-Produkte, das Unternehmen und seine Vertreter sowie die Apple-Fans rundum zusammen passen. Nat&#252;rlich gibt es auch bei Apple den ein oder anderen Kratzer im Markenimage. Doch alles in allem ist das Lifestyle-Image durchaus glaubw&#252;rdig.</p>
<p>Anders bei den Redmondern. Windows ist nicht cool. Windows ist nicht sexy. Da &#228;ndert auch die mit Glanzeffekten &#252;berfrachtete Oberfl&#228;che von Windows Vista nichts. Windows ist ein Arbeitstier, das auf Millionen von B&#252;ro- und Heim-PCs seinen Dienst tut. Die Benutzer &#228;rgern sich &#252;ber die Leistung, &#252;ber die manchmal eigenwillige Bedienbarkeit und &#252;ber seltsame Fehlermeldung. Doch sie arbeiten mit Windows, weil Windows nun einmal &#8222;Office-Standard&#8220; ist, weil es vorinstalliert ist oder einfach nur weil sie es schon seit vielen Jahren tun.</p>
<p>&#196;hnliches gilt f&#252;r die Wahrnehmung von Microsoft. Das Unternehmen ist langsam, verschl&#228;ft gerne mal einen Trend, um dann mit gro&#223;em finanziellen Aufwand den Anschluss zu suchen. Innovative Ideen werden oft in Form von Firmen&#252;bernahmen hinzugekauft und dann doch nur halbherzig umgesetzt. Ob das alles den Tatsachen entspricht, steht auf einem anderen Blatt. Doch darum geht es hier nicht.</p>
<p>&#220;berspitzt formuliert kann man sagen: Apple hat Fans. Microsoft hat Gegner oder bestenfalls Dulder.</p>
<p>Und nun soll also eine Werbekampagne&nbsp;– eine naturgem&#228;&#223; eher oberfl&#228;chliche Form der Marketing- und Unternehmenskommunikation&nbsp;– die t&#228;glichen Erfahrungen und seit Jahren gewachsenen Einstellungen der Windows-Nutzer &#228;ndern. Bin ich eigentlich der einzige, dem das etwas hoch gegriffen erscheint?</p>
<h3><ins>Update: Was will uns dieser Werbespot sagen?</ins></h3>
<p><ins>Der Spot mit Jerry Seinfeld und Bill Gates ist nun auf YouTube zu sehen. Doch ich muss mich <a href="http://off-the-record.de/2008/09/05/werbespot-fuer-mircosoft-mit-jerry-seinfeld-und-bill-gates-gestartet/">Spie&#223;er Alfons’ Bewertung</a> anschlie&#223;en: Ich habe keine Ahnung, was dieser Spot eigentlich soll. In seiner Serie fand ich Seinfeld wirklich witzig. Aber das hier? Und ganz abgesehen vom Verst&#228;ndnisproblem finde ich, dass der Spot in keiner Weise auf die Marke Microsoft einzahlt.</ins></p>
<p class="center"><ins><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/afR5J7eskno&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/afR5J7eskno&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></ins></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Marketing, Strategie, Skalierbarkeit und Businesspl&#228;ne beim 4.&#160;Webmontag in Franken</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2008/06/marketing-strategie-skalierbarkeit-und-businessplaene-beim-4webmontag-in-franken/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 23:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketingstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

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Aus meiner Sicht erfreulich marketinglastig ging es beim gestrigen Webmontag in N&#252;rnberg zu. Aus Andreas Pilz’ Vortrag &#252;ber die Produktion von Screencasts und der Vorstellung seines Projekts learn2use entwickelte sich eine lebhafte Diskussion um die Erfolgsm&#246;glichkeiten von Web-2.0-Startups.
&#8222;Marketinglastig&#8220; meine ich dabei im urspr&#252;nglichen Wortsinn, denn es ging nicht (nur) um Marketingkommunikation, sondern tats&#228;chlich um die [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/11/tn-webmontag.gif" alt="Webmontag" title="Webmontag" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Aus meiner Sicht erfreulich marketinglastig ging es beim gestrigen <a href="http://www.webworgerdable.de/">Webmontag in N&#252;rnberg</a> zu. Aus Andreas Pilz’ Vortrag &#252;ber die Produktion von Screencasts und der Vorstellung seines Projekts <a href="http://www.learn2use.de/">learn2use</a> entwickelte sich eine lebhafte Diskussion um die Erfolgsm&#246;glichkeiten von Web-2.0-Startups.</p>
<p>&#8222;Marketinglastig&#8220; meine ich dabei im urspr&#252;nglichen Wortsinn, denn es ging nicht (nur) um Marketingkommunikation, sondern tats&#228;chlich um die Vermarktung und die Marktausrichtung von Produkten und Unternehmen.</p>
<h3>Money, Money, Money</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=marketingblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3836409593&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=BE5F19&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Sehr offen und mit f&#252;r eine webzweinullige Veranstaltung angenehm realistischen Einsch&#228;tzungen tauschten sich die knapp zwei Dutzend (grobe Sch&#228;tzung) Teilnehmer &#252;ber die Chancen und Risiken verschiedener Monetarisierungsmodelle in den Businesspl&#228;nen von (nicht nur) Web-2.0-Startups aus. Im Gegensatz zu dem in letzter Zeit f&#252;r meinen Geschmack zu h&#228;ufig gesehenen Hype &#8222;Wir machen ein tolles Social-Network-Community-Web-2.0-Portal-Startup ohne USP und Refinanzierungsmodell, daf&#252;r aber mit viel Selbst&#252;bersch&#228;tzung&#8220; ging es hier deutlich realistischer zu. Nicht zuletzt da einige erfahrene Gesch&#228;ftsleute und Vertriebsprofis mit von der Partie waren, wurde nicht nur die sch&#246;ne bunte, von Expansionspl&#228;nen und -tr&#228;umen gepr&#228;gte Seite eines Sturtups beleuchtet. Auch der Vergleich mit realistischen M&#246;glichkeiten und Alternativen kam nicht zu kurz. Besonders spannend aus meiner Sicht war die Tatsache, dass auch &#252;ber Vertriebsm&#246;glichkeiten im B2B-Sektor gesprochen wurde.</p>
<h3>Mein pers&#246;nliches Fazit</h3>
<p>Skalierbarkeit ist nicht alles. Die Garantie zum Reichwerden beinhalten sie jedenfalls nicht zwangsl&#228;ufig. Dienstleistungen sind zwar (fast) nicht skalierbar, k&#246;nnen jedoch eine interessante Alternative oder Erg&#228;nzung zu manch vielgepriesener Selbstl&#228;ufer-Produktidee im neuen Mitmach-Web sein.</p>
<p>Und zu guter Letzt: Danke an Andreas Pilz f&#252;r seine Offenheit und Kompliment f&#252;r seine &#8222;Standhaftigkeit&#8220; bei der Diskussion.</p>

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		<title>RWE mit neuem Logo und Claim</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 10:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
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Der RWE-Vorstand stellte gestern den neuen Markenauftritt des Konzerns w&#228;hrend der Hauptversammlung in Essen vor. Auff&#228;lligstes Merkmal ist wohl das &#8222;Claimlogo&#8220;, das die drei Buchstaben des Konzernnamens in den Slogan &#8222;VoRWEg gehen&#8220; integriert.
Das Claimlogo stammt aus der Feder der Agentur Jung v. Matt/brand identity. Ob es gelungen ist oder nicht, mag im Auge des Betrachters [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2008/04/tn-vorweg.png" alt="Ausschnitt des neuen RWE-Logos" title="VorWeg" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Der RWE-Vorstand stellte gestern den neuen Markenauftritt des Konzerns w&#228;hrend der Hauptversammlung in Essen vor. Auff&#228;lligstes Merkmal ist wohl das &#8222;Claimlogo&#8220;, das die drei Buchstaben des Konzernnamens in den Slogan &#8222;VoRWEg gehen&#8220; integriert.</p>
<p>Das Claimlogo stammt aus der Feder der Agentur <a href="http://www.jvm.de/">Jung v. Matt/brand identity</a>. Ob es gelungen ist oder nicht, mag im Auge des Betrachters liegen. F&#252;r meinen Geschmack ist es weder sch&#246;n noch besonders einpr&#228;gsam. Im Gegenteil: Das Wortspiel wirkt auf mich arg gek&#252;nstelt, und der Firmennamens geht mir zu sehr unter zwischen all den anderen Buchstaben. Da rei&#223;en es auch die unterschiedlichen Schriftarten und die&nbsp;– heutzutage offenbar unvermeidliche&nbsp;– &#8222;Wir sind ja sooo modern&#8220;-Spiegelung der drei Namensbuchstaben nicht mehr raus. In eine &#228;hnliche Richtung gehen &#252;brigens die <a href="http://www.fontblog.de/geht-rwe-jetzt-vorweg-oder-voran">Kommentare im Fontblog</a>. </p>
<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2008/04/vorweg.png" alt="RWE-Claimlogo" title="VoRWEg gehen" width="498" height="100" class="imageborder" /></p>
<p>Die Bedeutung des neuen Claims als <i>&#8222;gro&#223;e Verpflichtung&#8220;</i> f&#252;r das Unternehmen beschreibt Dr.&nbsp;J&#252;rgen Gro&#223;mann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, so:</p>
<blockquote cite="http://www.rwe.com/generator.aspx/presse/language=de/id=76858?pmid=4002135">
<p>„VoRWEg gehen bedeutet f&#252;r uns, deutlich zu machen, welchen Beitrag RWE zur Minderung der weltweiten CO2-Emissionen leisten kann. Wir gehen voRWEg, um die Nutzung der effizienten Kohleverstromung und Kernenergie im Energiemix der Zukunft zu sichern. Um neue, auf die Kunden zugeschnittene Produkte wie etwa den Stromtarif mit dreij&#228;hriger Preisgarantie zu entwickeln. Um Investitionen in erneuerbare Energien voranzutreiben und neue Dienstleistungen und Technologien wie <nobr>z.&thinsp;B.</nobr>&nbsp;intelligente Stromz&#228;hler bereitzustellen.“<br />Quelle: <a href="http://www.rwe.com/generator.aspx/presse/language=de/id=76858?pmid=4002135">RWE</a></p>
</blockquote>
<p>Laut <a href="http://www.wuv.de/news/unternehmen/meldungen/2008/04/93400/index.php">W&#038;V</a> werden f&#252;r die Umstellung des Erscheinungsbildes keine zus&#228;tzlichen Mittel bereitgestellt, sondern s&#228;mtliche Kosten aus dem vorhandenen Kommunikationsbudget beglichen.</p>
<p>Zudem startet heute eine begleitende Kampagne. Ich bin gespannt, wie ehrlich und authentisch die Wirkung ausfallen wird. Die meisten gro&#223;en Energiekonzerne haben in der letzten Zeit schlie&#223;lich nicht unbedingt das positivste Image. Wirksame &#214;ffentlichkeitsarbeit ist also dringend erforderlich. Sch&#246;nreden und Gr&#252;nf&#228;rben alleine werden jedoch nicht weiterhelfen. Nur wer tats&#228;chlich Gutes tut, hat die Legitimation, dar&#252;ber zu reden und kr&#228;ftig die Werbetrommel zu r&#252;hren.</p>
<p>Immerhin vermeldet die RWE-Pressemitteilung hierzu:</p>
<blockquote cite="http://www.rwe.com/generator.aspx/presse/language=de/id=76858?pmid=4002135">
<p>&#8222;Um die Energieversorgung der Zukunft zu sichern, investiert RWE bis 2012 mehr als 30&nbsp;Mrd.&nbsp;€. Dies ist das gr&#246;&#223;te Investitions-programm in der Unternehmensgeschichte.&#8220;<br />Quelle: <a href="http://www.rwe.com/generator.aspx/presse/language=de/id=76858?pmid=4002135">RWE</a></p>
</blockquote>

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		<title>Neue Markenf&#252;hrungs-Lekt&#252;re: &#8222;Marken-Management 2008/2009&#8243;</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/12/neue-markenfuehrungs-lektuere-marken-management-20082009/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 09:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marketingstrategie]]></category>
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Ganz frisch aus der Druckerpresse kommt das Buch &#8222;Marken-Management 2008/2009&#8243; aus der Reihe &#8222;Edition HORIZONT&#8220; des Deutschen Fachverlags. Das 351&#160;Seiten umfassende Werk enth&#228;lt 18&#160;Fachbeitr&#228;gen von insgesamt 21&#160;Autoren. Themen sind aktuelle Fallstudien erfolgreicher Marken, wirkungsvolle Management-Instrumente sowie Theorien und Hintergr&#252;nde.
Unter den Autoren finden sich bekannte Namen wie Bernhard Fischer-Appelt, John Groves, Karsten Kilian und Christian Nienhaus. [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/12/tn-marken-management.jpg' alt='Marken-Management 2008/2009' class="previewimage" /></p>
<p>Ganz frisch aus der Druckerpresse kommt das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3866411219%26tag=marketingblog-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3866411219%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">&#8222;Marken-Management 2008/2009&#8243;</a> aus der Reihe &#8222;Edition HORIZONT&#8220; des Deutschen Fachverlags. Das 351&nbsp;Seiten umfassende Werk enth&#228;lt 18&nbsp;Fachbeitr&#228;gen von insgesamt 21&nbsp;Autoren. Themen sind aktuelle Fallstudien erfolgreicher Marken, wirkungsvolle Management-Instrumente sowie Theorien und Hintergr&#252;nde.</p>
<p>Unter den <a href="http://www.marken-management.net/autoren.html">Autoren</a> finden sich bekannte Namen wie <a href="https://www.xing.com/profile/Bernhard_FischerAppelt">Bernhard Fischer-Appelt</a>, <a href="https://www.xing.com/profile/John_Groves">John Groves</a>, <a href="https://www.xing.com/profile/Karsten_Kilian">Karsten Kilian</a> und Christian Nienhaus. Zusammengestellt wurde das Buch von Herausgeber Henning Meyer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Hamburger Unternehmensberatung <a href="http://www.markentechnik-consulting.de/">Markentechnik Consulting</a>. Lesenswert ist auf jeden Fall sein <a href="http://www.marken-management.net/editorial.html">Editorial</a>, in dem er beschreibt, dass es falsch ist, eine Marke nur als ein Mittel zu sehen, <i>&#8222;mit dem man austauschbare Leistungen differenziert und generische Produkte mit einem eher emotionalen Mehrwert versieht&#8220;.</i></p>
<p>Ich werde versuchen, f&#252;r eine ausf&#252;hrliche Buchbesprechung ein Rezensionsexemplar zu ergattern. Mehr demn&#228;chst.</p>

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		<title>Marketingstrategie und Kommunikationskonzept systematisch angehen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 23:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
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Dauerhaft erfolgreiches Marketing basiert nicht auf aktionsgetriebener, kurzfristiger Umsetzung, sondern auf langfristig angelegter konzeptioneller Planung. Die anf&#228;ngliche Mehrarbeit in Form von Recherchen, Analysen und der Erarbeitung strategischer Grundlagen zahlt sich aus. 
Schritt f&#252;r Schritt zum erfolgreichen Marketing
Leider wird auch in Fachkreisen manchmal Strategie (= der Weg zum Ziel) mit Ma&#223;nahmenkonzept (= das &#8222;Vehikel&#8220;, das einen [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/12/tn-zahnraeder.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>Dauerhaft erfolgreiches Marketing basiert nicht auf aktionsgetriebener, kurzfristiger Umsetzung, sondern auf langfristig angelegter konzeptioneller Planung. Die anf&#228;ngliche Mehrarbeit in Form von Recherchen, Analysen und der Erarbeitung strategischer Grundlagen zahlt sich aus. </p>
<h3>Schritt f&#252;r Schritt zum erfolgreichen Marketing</h3>
<p>Leider wird auch in Fachkreisen manchmal Strategie (= der Weg zum Ziel) mit Ma&#223;nahmenkonzept (= das &#8222;Vehikel&#8220;, das einen auf dem ausgew&#228;hlten Weg ans Ziel bringt) gleichgesetzt. Es gibt sicherlich mehrere Ans&#228;tze, aber grob gesagt halte ich das <strong>Einhalten der folgenden Reihenfolge</strong> f&#252;r richtig und wichtig:</p>
<ul>
<li>aus den Unternehmenszielen abgeleitete <strong>Marketingziele</strong> (kurzfristig, mittelfristig, langfristig) festlegen, sonst kann man den Erfolg der Strategie nicht bewerten<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Analyse</strong> des Marktes, der Zielgruppe(n), der Wettbewerber und des IST- und des SOLL-Zustands des eigenen Unternehmens bzw. Produkts &#8211; und zwar sowohl in der <strong>Innensicht</strong> (eigene Bewertung) als auch in der <strong>Au&#223;ensicht</strong> (z.&thinsp;B. Befragung einer Kunden-Fokusgruppe)<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Verdichtung der gesammelten Daten,</strong> z.&thinsp;B. in einer SWOT-Analyse und/oder einer Analyse mit der Portfolio-Methode<br />&nbsp;</li>
<li>Entwicklung einer <strong>Marketing-Strategie</strong> (Positionierung, Merkmale/Vorteile/Nutzen, Markencharakter, Leitidee usw.)<br />&nbsp;</li>
<li>Entwicklung des <strong>Ma&#223;nahmenkonzepts</strong> (z.&thinsp;B. aus eng verzahnten Einheiten aus klassischer Werbung, Online-Marketing, Events, PR usw.) entsprechend der vorher festgelegten Strategie<br />&nbsp;</li>
<li><strong>Erfolgskontrolle</strong> anhand von vorher festgelegten Kriterien</li>
</ul>
<h3>Experten hinzuziehen</h3>
<p>In den meisten F&#228;llen empfiehlt es sich, einen externen Berater oder eine Marketingagentur mit nachweislicher Beratungskompetenz hinzuzuziehen. Zum einen kann die Erfahrung der Fachleute mit &#228;hnlichen Projekten, Kunden oder Branchen den Analyseprozess weniger zeitaufw&#228;ndig und deutlich effizienter machen. Denn wie so oft, besteht auch hier die Kunst darin, die richtigen Fragen zu stellen.</p>
<p>Zum anderen k&#246;nnen externe Berater beispielsweise bei Befragungen von Kunden-Fokusgruppen ganz anders auftreten als die eigenen Mitarbeiter und auch andere Fragen stellen bzw. Fragen anders stellen. Dies hat Auswirkungen auf die Qualit&#228;t der Antworten. Und nicht selten selten stehen die wichtigsten Erkenntnisse aus den Kundenantworten zwischen den Zeilen.</p>
<h3>Buchempfehlung</h3>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=marketingblog-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3636030604&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_top&#038;lc1=BE5F19&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;" class="imageleft" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Wer Teile dieser Strategieentwicklung (aus welchen Gr&#252;nden auch immer) dennoch lieber inhouse erarbeiten m&#246;chte, sollte sich zur Unterst&#252;tzung das Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html%3FASIN=3636030604%26tag=marketingblog-21%26lcode=xm2%26cID=2025%26ccmID=165953%26location=/o/ASIN/3636030604%253FSubscriptionId=1N9AHEAQ2F6SVD97BE02">&#8222;Die 140 besten Checklisten zur Marketingplanung&#8220;</a> von Rainer H. G. Gro&#223;klaus besorgen. Das Buch geht n&#228;mlich genau den oben beschriebenen Prozess von Anfang bis Ende durch.</p>
<p>Allerdings k&#246;nnen Anzahl und Umfang der Checklisten auf Marketing-Anf&#228;nger unter Umst&#228;nden ein wenig abschreckend wirken. Auch kann und soll man nicht alles einfach so f&#252;r die eigenen Bed&#252;rfnisse &#252;bernehmen. Daf&#252;r enthalten die Checklisten viele Punkte, die man ohne Hilfe vielleicht &#252;bersehen h&#228;tte. Alles in allem ist das Buch eine lohnende Anschaffung.</p>
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		<title>Norisbank: Ob &#8222;geht doch!&#8220; wirklich geht?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 17:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
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Vor knapp einem Jahr meldete die Werbefachzeitschrift Horizont, dass die N&#252;rnberger Norisbank zuk&#252;nftig TeamBank hie&#223;e. Soweit so schlecht (allein das Logo ist eine Katastrophe), doch seit Freitag gibt es nun auch wieder eine neue Norisbank. Sie residiert allerdings in Frankfurt und Leipzig und hat auch sonst nichts mehr mit dem traditionellen N&#252;rnberger Bankhaus zu tun. [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/09/tn_norisbank.png' alt='Norisbank' class="previewimage" /></p>
<p>Vor knapp einem Jahr <a href="http://www.horizont.net/news/marketing/pages/show66094.html">meldete die Werbefachzeitschrift Horizont</a>, dass die N&#252;rnberger Norisbank zuk&#252;nftig TeamBank hie&#223;e. Soweit so schlecht (allein das <a href="http://www.fontblog.de/norisbank-ist-jetzt-teambank">Logo</a> ist eine Katastrophe), doch seit Freitag gibt es nun auch wieder eine neue Norisbank. Sie residiert allerdings in Frankfurt und Leipzig und hat auch sonst nichts mehr mit dem traditionellen N&#252;rnberger Bankhaus zu tun. Wo Norisbank draufsteht ist also nicht Norisbank drin. Und wo Norisbank drin ist, steht TeamBank drauf. Wer soll sich da noch auskennen?</p>
<p>Es mag &#252;bertriebener Lokalpatriotismus sein&nbsp;&ndash; denn soweit ich wei&#223;, konnte sich die &#8222;alte&#8220; Norisbank keiner bundesweiten Bekanntheit erfreuen&nbsp;&ndash; doch trotzdem halte ich das Vorgehen der Deutschen Bank und der TeamBank unter Markenf&#252;hrungsaspekten zumindest f&#252;r bedenklich. Schon die Tatsache, dass es nicht ganz einfach ist, herauszufinden, welcher Teil der &#8222;alten&#8220; Norisbank heute zur TeamBank und welcher zur neuen Norisbank geh&#246;rt, sollte zu denken geben. Schlie&#223;lich sollten Marken Orientierung bieten und nicht Desorientierung.</p>
<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/09/norisbank-teambank-logos.png' alt='Logos von Norisbank und TeamBank' class="imageborder" /></p>
<h3>Wer ist wer?</h3>
<p>Wenn ich die Angaben auf den jeweiligen Unternehmenswebsites sowie die Informationen aus Pressemeldungen sowie Wikipedia richtig verstanden habe, sieht es wie folgt aus: Im August 2006 verkaufte die damalige norisbank AG ihre 98 Filialen, den Markennamen &#8222;norisbank&#8220; sowie ihren Kundenstamm (334.000 Kunden) an die Deutsche Bank. Der Zukauf wurde in der neu gegr&#252;ndeten &#8222;norisbank GmbH&#8220; geb&#252;ndelt, deren Hauptsitz Frankfurt&nbsp;a.M. ist.</p>
<p>Die N&#252;rnberger Zentrale einschlie&#223;lich der Mitarbeiter waren jedoch nicht Gegenstand des Verkaufs. Sie bilden seit Januar 2007 die TeamBank AG, die sich von nun an ausschlie&#223;lich auf den Vertrieb ihres einzigen Produkte <a href="http://www.easycredit.de/">easyCredit</a> konzentriert. Falls diese Zusammenfassung Fehler enth&#228;lt, bitte ich um Berichtigung in den Kommentaren.</p>
<h3>Wie geht es weiter?</h3>
<p>Die TeamBank tritt seit ihrer Gr&#252;ndung nur noch selten oder zumindest erst relativ sp&#228;t nach au&#223;en in Erscheinung, da fast die komplette Marketingkommunikation &#252;ber die Produktmarke easyCredit l&#228;uft. Dieser Verbraucherkredit wird sowohl &#252;ber Volksbanken und Raiffeisenbanken vertrieben als auch in speziellen easyCredit-Shops.</p>
<p>Die neue Norisbank wird als <i>&#8222;der erste Qualit&#228;tsdiscounter im deutschen Bankenmarkt&#8220;</i> und <i>&#8222;die erste Direktbank mit fl&#228;chendeckendem Filialnetz&#8220;</i> angepriesen. Die Positionierung geht also ganz klar in Richtung Billig-Bank. Ob die von der &#8222;alten&#8220; Norisbank &#252;bernommenen Kunden sich mit diesem Image identifizieren k&#246;nnen, wird sich zeigen. Ich pers&#246;nlich halte diese Vorgehensweise f&#252;r nicht ganz ungef&#228;hrlich.</p>
<p>Schlie&#223;lich hat sich die Deutsche Bank vor ein paar Jahren schon einmal mit dem Discountbank-Experiment &#8222;Deutsche Bank 24&#8243; durch ein &#228;hnliches Vorgehen die Finger verbrannt. Damals wurden rund sieben Millionen Deutsche-Bank-Kunden zur Deutschen Bank 24 &#8222;verschoben&#8220;. Diese Zwangsumsiedelung zur Billig-Tochter f&#252;hrte dazu, dass sich die Kunden fortan als &#8222;Kunden zweiter Klasse&#8220; f&#252;hlten, die Deutsche Bank schlie&#223;lich zur&#252;ckrudern musste und die &#8222;24&#8243; schnell wieder aus den Leuchtschriften der Filialen verschwand. Schlechte Presse und Negativ-Image gab es nat&#252;rlich gratis dazu.</p>
<p>Im Fall Norisbank sind es zwar &#8222;nur&#8220; 334.000&nbsp;Kunden. Doch ob es ihnen gef&#228;llt, ihr Konto pl&#246;tzlich bei einer Discount-Bank zu f&#252;hren? Mich w&#252;rde interessieren, ob die Deutsche Bank aus der Misere gelernt und ihre zugekaufte Kundschaft zum Imageumbau befragt hat. Immerhin taucht die Kundenzahl recht weit oben in der <a href="https://www.norisbank.de/unternehmen/presse.html">Pressemeldung</a> auf. Da w&#228;re es doch auch angebracht, die Meinung seiner Kunden entsprechend wertzusch&#228;tzen.</p>

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		<title>Unternehmens-Song mit Ohrwurm-Potenzial</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/08/unternehmens-song-mit-ohrwurm-potenzial/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 13:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
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&#8222;Corporate Anthems&#8220; k&#246;nnen witzig sein, ohne sich dabei gleich so peinlich anzuh&#246;ren wie etwa die Warteschleifenmusik der Air Berlin. Kultcharakter hin oder her&#160;&#8211; ich finde das Getr&#228;ller einfach nur peinlich und unpassend. Viel besser gef&#228;llt mir da der Unternehmens-Song des Dentallabors CON-Dental aus Fulda.
Dieser sommerliche Reggae-Ohrwurm erinnert ein wenig an die guten alten EAV-Zeiten:

MP3-Download
Nat&#252;rlich passt [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/tn-gebiss.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>&#8222;Corporate Anthems&#8220; k&#246;nnen witzig sein, ohne sich dabei gleich so peinlich anzuh&#246;ren wie etwa die <a href="http://www.airberlin.de/warteschleife">Warteschleifenmusik der Air Berlin</a>. Kultcharakter hin oder her&nbsp;&ndash; ich finde das Getr&#228;ller einfach nur peinlich und unpassend. Viel besser gef&#228;llt mir da der Unternehmens-Song des <a href="http://www.con-dental.de">Dentallabors CON-Dental</a> aus Fulda.</p>
<p>Dieser sommerliche Reggae-Ohrwurm erinnert ein wenig an die guten alten <a href="http://www.eav.at">EAV</a>-Zeiten:</p>
<p><embed src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/plugins/nazdrave-mp3/mp3player.swf" width="300" height="20" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" flashvars="file=http://www.con-dental.de/bilder/musik/consong.mp3&backcolor=0xFF870F&frontcolor=0xFFFFFF" /></p>
<p><a href="http://www.con-dental.de/bilder/musik/consong.mp3">MP3-Download</a></p>
<p>Nat&#252;rlich passt ein solch lockeres Auftreten nicht unbedingt zu jedem Unternehmen. Ob dieses Audio-Branding zur Positionierung von CON-Dental passt, kann ich nicht sagen. Sympatisch finde ich es auf jeden Fall. Und die Chance auf eine virale Verbreitung stehen nicht schlecht.</p>
<p>Die Website wirkt jedoch nach dem Anh&#246;ren des Songs extrem konservativ. Hier w&#228;re meiner Meinung nach ein gutes Mittelma&#223; aus Seri&#246;sit&#228;t und Lockerheit eher angebracht. Sonst passen die <a href="http://www.marketingblogger.de/2007/07/puzzle-im-kopf-was-macht-marken-erfolgreich/">Marken-Puzzleteile</a> nicht zusammen.</p>
<p>Auf den Song wurde ich &#252;brigens durch Alex Wunschels <a href="http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/2007/08/podcast-blick-1.html">Tellerrand-Podcast</a> aufmerksam.</p>
<p class="alignright"><small>(Foto: <a href="http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=view&#038;id=424094">Marvin Harrell</a>)</small></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Puzzle im Kopf: Was macht Marken erfolgreich?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/07/puzzle-im-kopf-was-macht-marken-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2007 13:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[


Dieser Artikel ist der erste Teil einer kleinen Serie &#252;ber die Grundlagen von Markenf&#252;hrung und Corporate Identity. &#220;ber Marken wird im Marketing viel geredet. Doch nicht nur Marketing-Neulinge haben oftmals nur eine eher vage Vorstellung, was mit dem Begriff &#8222;Marke&#8220; eigentlich gemeint ist und was eine Marke letztendlich erfolgreich macht.
Nachgeschlagen
Das sagen einige Nachschlagewerke zum Begriff [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tn-open_brain.png' alt='' class="previewimage"/></p>
<p>Dieser Artikel ist der erste Teil einer kleinen Serie &#252;ber die Grundlagen von Markenf&#252;hrung und Corporate Identity. &#220;ber Marken wird im Marketing viel geredet. Doch nicht nur Marketing-Neulinge haben oftmals nur eine eher vage Vorstellung, was mit dem Begriff &#8222;Marke&#8220; eigentlich gemeint ist und was eine Marke letztendlich erfolgreich macht.</p>
<h3>Nachgeschlagen</h3>
<p>Das sagen einige Nachschlagewerke zum Begriff &#8222;Marke&#8220;:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;<strong>Marke</strong> [von franz&#246;sisch marque >(Kenn)zeichen< ],<br />
<strong>1)</strong> allgemein: Merkmal zum Erkennen (z. B. Polizeimarke), Wiedererkennen und Unterscheiden, zur Orientierung (Landmarke); [&#8230;]<br /><strong>4)</strong>  Recht: im Gesch&#228;ftsverkehr benutzte Zeichen zur Kennzeichnung und Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen eines bestimmten Unternehmens von denen anderer Unternehmen (fr&#252;herer Begriff Warenzeichen). [&#8230;]&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.brockhaus.de/enzyklopaedie/30baende/">Brockhaus &#8211; Die Enzyklop&#228;die: in 30 B&#228;nden.</a> 21., neu bearbeitete Auflage. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus 2005-07.</cite></p>
</blockquote>
<blockquote cite="http://www.wiwi-treff.de/home/mlexikon.php?mpage=beg/marke.htm">
<p>&#8222;Eine Marke ist ein Name, Ausdruck, Symbol, Zeichen oder eine Kombination von diesen. Sie dient dazu, das Produkt- oder Leistungsangebot eines Anbieters zu kennzeichnen und von der Konkurrenz abzuheben. [&#8230;]&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.wiwi-treff.de/home/mlexikon.php?mpage=beg/marke.htm">WiWi-TReFF Marketing-Lexikon</a></cite></p>
</blockquote>
<blockquote cite="http://www.sop-hamburg.de/de/marketinglexikon/?ID=912&#038;char=M">
<p>&#8222;Ein Firmenname, Zeichen, Logo oder Produkt oder Produktname der in seiner Zielgruppe als Marke angesehen wird, hebt sich gegen&#252;ber vergleichbaren Produkten positiv ab.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.sop-hamburg.de/de/marketinglexikon/?ID=912&#038;char=M">Schmidt-Ohm + Partner &#8211; Marketing-Lexikon</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Diese Definitionen sind als Ausgangspunkt bereits gar nicht schlecht. F&#252;r das Verst&#228;ndnis des Erfolgs oder Misserfolgs einer Marke muss man jedoch noch genauer hinsehen.</p>
<p>Das im Brockhaus-Zitat angesprochene Thema Markenrecht m&#246;chte ich &#252;brigens in diesem Artikel bewusst au&#223;en vor lassen, weil es hier zun&#228;chst nicht von entscheidender Bedeutung ist. Wer sich jedoch daf&#252;r interessiert, sollte sich auf jeden Fall einmal beim <a href="http://www.markenblog.de/">MarkenBlog</a>, beim <a href="http://www.marken-recht.de/markenrecht_forum/forumdisplay.php?f=2">Markenrecht-Forum</a> oder bei <a href="http://www.markenbusiness.com/de/">Markenbusiness</a> vorbeischauen.</p>
<h3>Was ist eine Marke?</h3>
<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/puzzle.jpg' alt='' class="imageright" /></p>
<p>Man kann sich eine Marke als ein Puzzle vorstellen. Es setzt sich zusammen aus all den kleinen Informations-H&#228;ppchen und -Bruchst&#252;cken im Kopf einer Person, die diese Person mit der Marke in Verbindung bringt. Das k&#246;nnen Farben, W&#246;rter, Phrasen, Logos, statische oder animierte Bilder, Melodien, Ger&#252;che und vieles mehr sein&nbsp;&ndash; praktisch alles, was man mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Und die st&#228;rksten Informationsbausteine, die mit einer Marke in Verbindung gebracht werden, sind pers&#246;nliche Erfahrungen&nbsp;&ndash; egal ob diese gut oder schlecht sind.</p>
<p>Die Kombination aller dieser Puzzleteile ergibt das, was eine bestimmte Person als Marke wahrnimmt. Das ist auch der Grund, warum sich das sich ergebende Bild einer Marke von Person zu Person unterscheidet, wobei diese Unterschiede im &#8222;fertigen Puzzle&#8220; mehr oder weniger breitgef&#228;chert ausfallen k&#246;nnen.</p>
<p>Nach diesem Verst&#228;ndnis ist eine Marke ist also das Ergebnis dessen, was Menschen, z.&nbsp;B.&nbsp;vorhandene oder potenzielle Kunden, Mitglieder einer bestimmten Zielgruppe oder &#8222;die &#214;ffentlichkeit&#8220;, als &#8222;Pers&#246;nlichkeit&#8220; eines Produkte, einer Dienstleistung, eines Unternehmens, einer Gruppe von Leute oder sogar einer einer einzelnen Person ansehen.</p>
<h3>Wann ist eine Marke erfolgreich?</h3>
<p>Je st&#228;rker das aus all den kleinen Puzzleteilen zusammengesetzte positive Bild im Kopf einer Person ist, desto st&#228;rker ist die Marke in der Wahrnehmung dieser Person. (Man beachte, dass es auch sehr negative Bilder von Marken gibt, wobei dieses schlechte Image manchmal auf pers&#246;nlichen Erfahrungen beruht, manchmal auf Vorurteilen oder einer Kombination von beidem.) Und je st&#228;rker eine Marke ist, desto mehr wird sie ihre vielf&#228;ltigen Funktionen erf&#252;llen&nbsp;&ndash; z.&nbsp;B.&nbsp;als Leitlinie, Orientierung, manchmal sogar als Identifikation und Ausdruck einer pers&#246;nlichen Einstellung und Lebensweisen. </p>
<p>Es ist mir klar, dass dies ein sehr weitreichendes und umfassendes Verst&#228;ndnis von Marken ist. Und selbstverst&#228;ndlich stimme ich zu, dass es in der t&#228;glichen Marketingpraxis zun&#228;chst eine gewisse Menge an Puzzleteilen braucht, bevor man ein solches &#8222;Bild im Kopf&#8220; als Marke bezeichnen wird. Doch die Grenzen sind flie&#223;end. Ich denke, es ist wichtig, das zugrunde liegende Prinzip zu verstehen.</p>
<h3>Wodurch entsteht ein starkes Bild einer Marke?</h3>
<p>Kommen wir noch einmal zur&#252;ck auf das Bild vom Puzzle. Wenn man viele Teile eines Puzzles hat, die gut zueinander passen und nur kleine oder besser noch gar keine L&#252;cken lassen, hat man ein klares Bild des dargestellten Motivs, das sich aus diesen kleinen Puzzleteilen zusammensetzt. Das gleiche gilt f&#252;r eine starke Marke: Wenn das Bild im Kopf einer Person klar genug und gut zusammengesetzt ist, kann die Verbindung zwischen bestimmten &#8222;Ausl&#246;sern&#8220; und der Wahrnehmung der entsprechenden Marke sehr stark sein.</p>
<p>Die h&#246;chste Form hiervon ist das Ersetzen eines generischen Ausdruck durch einen Markennamen. So steht z.&nbsp;B.&nbsp;McDonald&#8217;s in vielen L&#228;ndern als Synonym f&#252;r Fast Food. Und wann hat man selbst das letzte Mal nach einem Papiertaschentuch gefragt? Stattdessen bittet man normalerweise um ein Tempo (oder z.&nbsp;B.&nbsp;nach einem Kleenex in den USA). Das zeigt wie stark unsere Assoziation einer Marke mit einem bestimmten Produkt oder sogar mit einer ganzen Produktgruppe sein kann.</p>
<p>Das gleiche gilt &#252;brigens auch in anderen Lebensbereichen. Im Bereich der Musik steht beispielsweise James Brown f&#252;r Soul, Elvis f&#252;r Rock&nbsp;&#8217;n&#8217;&nbsp;Roll, die Bee Gees f&#252;r Disco, Michael Jackson f&#252;r Pop usw. Nat&#252;rlich wird nicht jeder einer solchen Verallgemeinerung zustimmen. Aber schlie&#223;lich gibt es auch immer noch ein paar Leute, die um ein Papiertaschentuch bitten&nbsp;&#8230;</p>
<p>Je gr&#246;&#223;er und heterogener die Zielgruppe einer Marke ist, desto schwieriger ist es, sie so klar und trennscharf zu pr&#228;sentieren, dass jeder das gleiche Bild im Kopf hat. Viele erfolgreiche Marken ecken bei Menschen, die nicht zur erkl&#228;rten Zielgruppe geh&#246;ren, an. Sie polarisieren, weil es schwierig ist, eine pr&#228;zise Positionierung zu haben und gleichzeitig &#8222;everybody&#8217;s darling&#8220; zu sein&nbsp;&ndash; und auch weil eine Marke, die jedermanns Geschmack trifft, schnell sehr langweilig werden kann.</p>
<p>Doch ich schweife ab. Genau so wie viele gut zusammen passende Marken-Puzzleteile ein klares Bild der ganzen Marke ergeben, resultiert aus nur wenigen vorhandenen Teilen oder nicht zusammen passenden Teilen ein schwaches, verwirrendes Bild der Marke. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Werbeversprechen (&#8222;Wir bieten tollen Kundenservice&#8220;) und Realit&#228;t (unfreundliche Mitarbeiter, lange Wartezeiten, Unzuverl&#228;ssigkeit usw.) nicht &#252;bereinstimmen. Die Puzzleteile passen nicht zusammen. Und weil pers&#246;nliche Erfahrungen st&#228;rker sind als Werbespr&#252;che, ist das Ergebnis ein negatives Markenimage.</p>
<h3>Erwartung vs. &#220;berraschung&nbsp;&ndash; wie bleibt eine Marke langfristig erfolgreich?</h3>
<p>Wenn man f&#252;r die Markenf&#252;hrung eines Unternehmens oder eines Produkts verantwortlich ist, bewegt man sich oft auf einem schmaler Pfad zwischen Erwartung und &#220;berraschung. Man muss die Zielgruppe einer Marke &#252;berraschen&nbsp;&ndash; zumindest von Zeit zu Zeit&nbsp;&ndash; sonst hat man eine langweilige Marke. Zwar kann auch eine eher langweilige Marke funktionieren und erfolgreich sein, insbesondere wenn es sich um eine alte und sehr traditionelle Marke handelt. Doch in den meisten F&#228;llen ist es wie im Umgang mit Menschen: Auf die Dauer unterh&#228;lt sich niemand gerne mit den Langweilern.</p>
<p>Wenn man die Zielgruppe einer Marke jedoch ausschlie&#223;lich &#252;berrascht und &#252;berhaupt keine Kontinuit&#228;t zeigt, kann dies ebenfalls zum Problem werden. Hier kommen die Erwartungen der Zielgruppe ins Spiel. Wenn zehn Puzzleteile ziemlich gut zusammen passen und eine klare gemeinsame Richtung anzeigen, haben Menschen bestimmte Erwartungen, wie das elfte Puzzleteil auszusehen hat.</p>
<p>Um den richtigen Mittelweg zu finden braucht es Fingerspitzengef&#252;hl. Oder kann man diesen wichtigen Teilbereich der Markenf&#252;hrung auch systematisch erlernen? Kommentare und Meinungen sind willkommen.</p>
<p><small>Dieser Artikel basiert auf einem Kommentar, den ich im M&#228;rz 2007 im Shownotes-Blog von <a href="http://www.jaymoonah.com/">Jay Moonahs</a> Podcast <a href="http://www.onlinemusicmarketing.com">&#8222;Online Music Marketing&#8220;</a> zur Podcast-Ausgabe Nr.&nbsp;25 <a href="http://www.onlinemusicmarketing.com/2007/03/episode-25-is-band-brand.html">&#8222;Is a band a brand?&#8220;</a> geschrieben habe.</small></p>
<p class="alignright"><small>(Fotos: <a href="http://www.flickr.com/photos/a_mason/4006709/">Andrew Mason</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de">CC-Lizenz</a>, <a href="http://www.sxc.hu/photo/796887">Stefanie&nbsp;L.</a>)</small></p>
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