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	<title>Marketingblogger &#187; Pressearbeit</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
	<lastBuildDate>Sun, 06 Mar 2011 11:26:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>PR-Dummsprech im Sommerloch: Abhilfe gegen Computerkrebs</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/07/pr-dummsprech-im-sommerloch-abhilfe-gegen-computerkrebs/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Jul 2006 12:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Pressemeldungen klingen ein wenig zu &#252;berschw&#228;nglich, andere verschweigen geflissentlich das ein oder andere Gegenargument. Und dann gibt es noch die Kategorie &#8222;saud&#228;mlich&#8220;. &#8222;Defragmentierung als Abhilfe gegen &#8218;Computerkrebs&#8216;? [&#8230;] Auch wenn Viren und Spyware ber&#252;chtigter sind, stellt die Fragmentierung eine schleichende Bedrohung dar, die in allen Computern und Netzwerken auf Windows-Basis lauert. [&#8230;] Wenn Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/tn-computerkrebs.jpg' alt='Abhilfe gegen Computerkrebs' class="previewimage" /></p>
<p>Manche Pressemeldungen klingen ein wenig zu &#252;berschw&#228;nglich, andere verschweigen geflissentlich das ein oder andere Gegenargument. Und dann gibt es noch die Kategorie &#8222;saud&#228;mlich&#8220;.</p>
<blockquote cite="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">
<p>&#8222;Defragmentierung als Abhilfe gegen &#8218;Computerkrebs&#8216;?</p>
<p>[&#8230;] Auch wenn Viren und Spyware ber&#252;chtigter sind, stellt die Fragmentierung eine schleichende Bedrohung dar, die in allen Computern und Netzwerken auf Windows-Basis lauert. [&#8230;] Wenn Sie aber einen Windows-Rechner haben, lauert darin ein verstecktes Problem, das schliesslich zur Verst&#252;mmelung und zum Tod Ihres Systems f&#252;hren wird. Dieses versteckte Problem nennt man Fragmentierung, [&#8230;]&#8220;</p>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">Presseportal</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Die Meldung stammt von der Diskeeper Corporation aus East Grinstead in England. Da hat sich wohl ein &#252;bermotivierter Pressemeldungs-Schreiberling vor dem Tippen zu viel <a href="http://www.comedix.de/lexikon/db/cervisia.php">lauwarme Cervisia</a> hinter die Binde gekippt. Anders ist dieses am&#252;sante St&#252;ck Realsatiere wohl kaum zu erkl&#228;ren.</p>
<p>Nicht nur, dass der geneigte Leser (die Meldung richtet sich insbesondere an <i>&#8222;technische Redakteure&#8220;</i>) v&#246;llig im Unklaren gelassen wird, wer denn nun die <i>&#8222;einige Fachleute&#8220;</i> sind, die die Fragmentierung einer Computerfestplatte <i>&#8222;als schlimmer als Viren&#8220;</i> einsch&#228;tzen. Auch der tiefere Sinn der Meldung l&#228;sst sich auch nach mehrmaligem Lesen nicht ergr&#252;nden. Der Autor vermeidet es n&#228;mlich, wenigstens einen dezenten Hinweis zum hauseingenen Defragmentierungsprogramm herzustellen, das genauso hei&#223;t wie das Unternehmen. Stattdessen hei&#223;t es:</p>
<blockquote cite="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">
<p>&#8222;Aber sehen Sie sich vor! Genau wie in der Medizin werden nicht alle Defragmentierungsprogramme gleich. Unternehmen wie Diskeeper Corporation (www.DiskeeperEurope.com) stellen sogar Defragmentierungsprogramme an, die Sie einstellen und sich selbst &#252;berlassen k&#246;nnen, damit diese schnell und automatisch die Festplatte auf Topleistung unterhalten, w&#228;hrend sie nahtlos im Hintergrund laufen.</p>
<p>Es gibt sogar noch leistungsf&#228;higere Defragmentierungsprogramme f&#252;r anspruchsvolle und Netzwerk-Benutzer. Am besten ist jedoch eines dieser Produkte herunterzuladen und selbst zu vergleichen. Die meisten Unternehmen bieten freie Downloads an.&#8220;</p>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=851005&amp;ressort=5">Presseportal</a></cite></p>
</blockquote>
<p>&#196;hm, wie war das noch gleich&#160;&#8211; Diskkeeper stellt Defragmentierungsprogramme an? Kriegen die dann auch einen Firmenwagen oder sind das Freelancer-Programme? Und bitte was soll der nutzlose Hinweis auf die kostenlosen Downloads der <i>&#8222;meisten Unternehmen&#8220;</i>, die man dann selbst vergleichen soll?</p>
<p>Ich glaube ja, die eigentliche Botschaft war: &#8222;Schaut alle her, das ist unser Beitrag zum Sommerloch! Wer kann&#8217;s noch d&#228;mlicher?&#8220; Nun ja, vielleicht l&#228;sst sich ja ein <i>&#8222;technischer Redakteur&#8220;</i> der Computer Bild daf&#252;r begeistern, da gibt&#8217;s dann bestimmt in der Fu&#223;zeile eine nette Aussprechhilfe f&#252;r fraag-m&#228;&#228;n-tiii-ruung.</p>
<p>Ich jedenfalls werde meiner Festplatte jetzt eine kleine Krebsvorsorge g&#246;nnen, w&#228;hrend ich es mir mit einer guten DVD, einem Glas Rotwein sowie meiner Frau vor dem Fernseher gem&#252;tlich mache. Ach ja, so angenehm kann die Rettung meines Systems <i>&#8222;vor sicherem Verh&#228;ngnis&#8220;</i> sein.</p>
<p>Aufmerksam wurde ich auf diese Pressemeldung &#252;brigens beim <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/124863/">ORF</a>.</p>

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		<title>E-Paper beim ADAC</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Apr 2006 20:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Stichwort E-Paper l&#228;sst die Herzen vieler Verlagsmanager h&#246;her schlagen: Original-Zeitungslayout am Bildschirm&#160;&#8211; meist inklusive vieler bunter, blinkender und selbstverst&#228;ndlich verlinkter Werbeanzeigen. Was an E-Paper so toll sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Den meisten anderen Internetnutzern wohl auch nicht, denn irgendwie k&#246;nnen sich die meisten E-Paper-Angebote nicht so richtig bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/tn-adac-motorwelt.png' alt='ADAC Motorwelt' class="previewimage" /></p>
<p>Das Stichwort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Zeitung">E-Paper</a> l&#228;sst die Herzen vieler Verlagsmanager h&#246;her schlagen: Original-Zeitungslayout am Bildschirm&#160;&#8211; meist inklusive vieler bunter, blinkender und selbstverst&#228;ndlich verlinkter Werbeanzeigen. Was an E-Paper so toll sein soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. Den meisten anderen Internetnutzern wohl auch nicht, denn irgendwie k&#246;nnen sich die meisten E-Paper-Angebote nicht so richtig bei der breiten Masse durchsetzen.</p>
<p>Wozu sollte ich mich am Bildschirm mehr oder weniger m&#252;hsam durch die z.&nbsp;B. als Flashfilm oder PDF-Dokument aufbereiteten Grafiken des Original-Zeitungslayouts w&#252;hlen und einzelne Teile erst einmal vergr&#246;&#223;ern, um sie &#252;berhaupt lesen zu k&#246;nnen? Jede gut strukturierte Website&#160;ist mir tausendmal lieber. Die kann ich n&#228;mlich am Bildschirm auch wirklich gut bedienen und sogar lesen. Solange ich auf meinem Schreibtisch keinen 21-Zoll-Flachbildschirm mit 300&#160;dpi Aufl&#246;sung stehen habe, kann ich auf E-Paper-Ausgaben gut verzichten. Und apropos <a href="http://www.vorsprungdurchwebstandards.de/">Webstandards</a> und <a href="http://www.einfach-fuer-alle.de/">Barrierefreiheit</a>: Mobile Endger&#228;te werden immer popul&#228;rer. Doch wie soll man eine E-Paper-Zeitungsausgabe auf einem 320&#160;&#215;&#160;320&#160;Pixel gro&#223;en Palm-Bildschirm lesen k&#246;nnen? Bei einer Website mit einem PDA-optimierten Stylesheet ist das hingegen kein Problem.</p>
<p>Die seit einigen Monaten erh&#228;ltliche <a href="http://www.adac.de/e-paper">E-Paper-Ausgabe</a> des ADAC-Clubmagazins wird besonders heftig beworben. Anf&#228;nglich mehrseitige Feature-Artikel in der Print-Ausgabe sind mittlerweile 1/3-seitigen Hinweisen gewichen. Diese erscheinen aber konsequent in jedem Heft. Und auch auf der Website und per E-Mail wird versucht, die Mitglieder f&#252;r die E-Paper-Ausgabe zu begeistern. Der Hintergrund ist anscheinend die Kostenersparnis f&#252;r den ADAC. Um die digitale Ausgabe &#252;berhaupt lesen zu k&#246;nnen, muss man sie n&#228;mlich abonnieren. Und soweit ich das verstanden habe, ersetzt dieses Abonnement automatisch den Bezug der Print-Ausgabe. Das spart nat&#252;rlich Kosten.</p>
<p>Um Argumente f&#252;r die E-Paper-Ausgabe ist der ADAC jedenfalls nicht verlegen:</p>
<blockquote cite="http://www.adac.de/mitgliedschaft_leistungen/motorwelt/e-paper/default.asp">
<ul>
<li>&#8222;Viele der angebotenen Artikel werden mit Filmen erg&#228;nzt.</li>
<li>Mit den praktischen Speicherfunktionen k&#246;nnen Sie besonders interessante Artikel wie den Sommerreifentest bequem speichern &#8211; und sofort abrufen, wenn der Reifenkauf bevor steht.</li>
<li>Besonders anwenderfreundlich: Artikel, die auch f&#252;r Freunde und Bekannte lesenswert erscheinen, k&#246;nnen bequem per PDF im Mail verschickt oder gespeichert werden.</li>
<li>Das Abo des E-Paper ist nat&#252;rlich kostenlos f&#252;r Sie. Sollten Sie mit der digitalen Version nicht zufrieden sein, k&#246;nnen Sie jederzeit zur gedruckten ADACmotorwelt zur&#252;ckkehren. H&#228;kchensetzen gen&#252;gt.&#8220;</li>
</ul>
<p><cite>Quelle: <a href="http://www.adac.de/mitgliedschaft_leistungen/motorwelt/e-paper/default.asp">ADAC</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Das alles k&#246;nnte man nat&#252;rlich auch problemlos mit einer standardkonformen Website hinbekommen.</p>
<p>Ein kurzer Test best&#228;tigte dann auch meine Vorurteile in vollem Umfang. Ich finde, die Bedienbarkeit ist relativ umst&#228;ndlich. Bis ich einen Artikeltext in einer lesbaren Gr&#246;&#223;e angezeigt bekomme, ist einiges Herumprobieren n&#246;tig. Und selbst dann werden manche Kurz-Artikel nur als nur schwer zu entziffernde Grafiken angezeigt. Ich habe ein Weilchen gebraucht, bis ich auf die M&#246;glichkeit der Vergr&#246;&#223;erung eines individuellen Seitenausschnitts gestolpert bin. Dann sind die Texte lesbar, allerdings haben die Bilder das Aussehen schlecht eingescannter Zeitungsartikel. Das alles l&#228;uft &#252;brigens &#252;ber Popup-Fenster.</p>
<p>Und obwohl ich berufsbedingt nichts gegen Werbung habe, bin ich doch etwas verwundert, wenn eine ganzseitige Anzeige beim Draufklicken so gro&#223; angezeigt wird, dass man den Copytext auch wirklich lesen kann&#160;&#8211; mancher Artikel jedoch beim schnellen Klick auf den Vergr&#246;&#223;erungsbutton immer noch unleserlich ist.</p>
<p>Insgesamt also absolut nichts f&#252;r mich&#160;&#8211; durchgefallen auf der ganzen Linie. Der einzige &#8222;echte&#8220; Vorteil der E-Paper-Ausgabe w&#228;re die fr&#252;here Verf&#252;gbarkeit. Da ich aber nicht so brennend auf die Zeitschrift warte, kann ich gut damit leben, nicht zu den Erstlesern zu geh&#246;ren.</p>
<p>&#220;brigens: Allen Unkenrufen zum Trotz, beziehen angeblich bereits 50.000 ADAC-Mitglieder die Clubzeitschrift als E-Paper. Laut ADAC ist sie damit <i>&#8222;klickst&#228;rkste virtuelle Zeitschrift in Deutschland&#8220;</i>.</p>

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		<title>Anspruch und Wirklichkeit bei tvmovie.de</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/03/anspruch-und-wirklichkeit-bei-tvmoviede/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Mar 2006 22:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;Top-Funktionen, neues Design &#38; innovative Benutzerf&#252;hrung: tvmovie.de pr&#228;sentiert komplett &#252;berarbeiteten Internetauftritt&#8220; las ich vor einigen Tagen im RSS-Panel meiner Sidebar. In freudiger Erwartung habe ich die dazugeh&#246;rige Pressemeldung &#252;berflogen. &#8222;[&#8230;]&#160;Ab Anfang April&#160;2006 pr&#228;sentiert sich die Nummer&#160;1 der TV Sites optisch und inhaltlich v&#246;llig neu: Neue Nutzerf&#252;hrung und ein neues attraktives Design&#160;[&#8230;] Oliver Hundt, Objektleiter tvmovie.de:&#160;&#8218;[&#8230;] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tn-tvmovie-quellcode.png' alt='' class="previewimage"/></p>
<p>&#8222;Top-Funktionen, neues Design &amp; innovative Benutzerf&#252;hrung: tvmovie.de pr&#228;sentiert komplett &#252;berarbeiteten Internetauftritt&#8220; las ich vor einigen Tagen im RSS-Panel meiner <a href="http://www.desktopsidebar.com/">Sidebar</a>. In freudiger Erwartung habe ich die dazugeh&#246;rige Pressemeldung &#252;berflogen.</p>
<blockquote>
<p>&#8222;[&#8230;]&#160;Ab Anfang April&#160;2006 pr&#228;sentiert sich die Nummer&#160;1 der TV Sites optisch und inhaltlich v&#246;llig neu: Neue Nutzerf&#252;hrung und ein neues attraktives Design&#160;[&#8230;] Oliver Hundt, Objektleiter tvmovie.de:&#160;&#8218;[&#8230;] Mit dem neuen Auftritt und den inhaltlichen und nutzerorientierten Innovationen setzen wir uns deutlich ab von der Konkurrenz.&#8216;&#160;[&#8230;]&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=226683">pressrelations.de</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Klang gut, doch die Ern&#252;chterung folgte auf dem Fu&#223;e. Abgesehen davon, dass sich mir auf den ersten Blick keine bahnbrechenden Neuerungen im Design aufdr&#228;ngten (zugegeben, ich war allerdings auch schon lange nicht mehr auf der Seite), offenbarte ein Blick in den Quellcode, dass unter der Haube keine Webdesign-Innovationen zu finden sein w&#252;rden: verschachtelte Layouttabellen, wohin das Auge blickt, in nicht mehr taufrischem HTML 4.01. Das ist nun wirklich nicht mehr State-of-the-art. Als nettes Detail stach mit besonders der exzessive Gebrauch des veralteten &lt;font&gt;-Tags ins Auge.</p>
<p class="center"<img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tvmovie-quellcode.gif' alt='Quellcode tvmovie.de' class="imageborder"/>
<p>Z&#228;hlen die aus solchen Nachl&#228;ssigkeiten resultierenden unn&#246;tig steigenden Ladezeiten dieser High-Traffic-Site etwa zu den gepriesenen &#8222;nutzerorientierten Innovationen&#8220;? Immerhin bringt die Startseite (inklusive aller Grafiken) stolze 305&#160;KB auf die virtuelle Waage. Bei einfacher ISDN-Geschwindigkeit ergibt das eine errechnete Ladezeit von &#252;ber 38&#160;Sekunden&#160;&#8211; eine glatte 6 lt.&#160;<a href="http://www.topsubmit-online.de/cgi-bin/load/ltest3.pl?domain=http%3A//www.tvmovie.de&amp;timeout=10&amp;stylecss=http%3A//www.topsubmit-online.de/data/ts-style.css">Ladezeit-Check  von topsubmit.de</a>.</p>
<p>Fazit: Schade, hier wurde die Chance vergeben, bei der Einf&#252;hrung eines neuen Designs, die Site webstandardkonform zu gestalten. Das w&#252;rde nicht nur dem Design und der Zug&#228;nglichkeit gut tun (Stichwort Barrierefreiheit&#160;&#8211; auch sehbehinderte Menschen sehen fern und sind somit Zielgruppe), sondern auch den Dateigr&#246;&#223;en und Ladezeiten.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Schleichwerbung im Fernsehen bald legal? Und was ist mit den Printmedien?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2005/10/schleichwerbung-im-fernsehen-bald-legal-und-was-ist-mit-den-printmedien/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2005 00:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[EU-Kommissarin Viviane Reding m&#246;chte Product Placement EU-weit legalisieren, zumindest teilweise. Wie FAZ, FTD und taz berichteten, plant Reding eine Lockerung des Verbots von Product Placement im Fernsehen sowie eine einheitliche Regelung f&#252;r alle EU-L&#228;nder. Dies gab sie auf einem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin bekannt. In Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und &#228;hnliche Informationssendungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/11/tn-fernseher.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>EU-Kommissarin Viviane Reding m&#246;chte Product Placement EU-weit legalisieren, zumindest teilweise. Wie <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>, <a href="http://www.ftd.de/tm/me/23501.html">FTD</a> und <a href="http://www.taz.de/pt/2005/09/26/a0018.nf/text">taz</a> berichteten, plant Reding eine Lockerung des Verbots von Product Placement im Fernsehen sowie eine einheitliche Regelung f&#252;r alle EU-L&#228;nder.</p>
<p>Dies gab sie auf einem Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin bekannt. In Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen und &#228;hnliche Informationssendungen solle Product Placement jedoch auch weiterhin nicht erlaubt sein.</p>
<p>Der Vorsto&#223; der EU-Kommissarin stie&#223; nicht nur auf Zustimmung:</p>
<blockquote cite="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">
<p>Was bei der geplanten Neuregelung der EU-Fernsehrichtlinie unter den Begriffen Liberalisierung und Deregulierung angeboten werde, bedeute in der Konsequenz eine Aufhebung der sauberen Trennung von Werbung und Programminhalten, kritisierte BDZV-Pr&#228;sident Helmut Heinen auf dem Berliner Zeitungskongre&#223;.<br /><cite src="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Quelle: <a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EA6C881A347E84732958F17F854A1A891~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.NET</a></cite></p>
</blockquote>
<h3>Schaltest du eine Anzeige, ver&#246;ffentliche ich deine Pressemeldung</h3>
<p>Doch lehnt sich Heinen damit nicht etwas weit aus dem Fenster? Aus meiner eigenen PR-Erfahrung&#160;&#8211; insbesondere mit Fachzeitschriften, die oft nur mit einem sehr d&#252;nnen finanziellen Polster ausgestattet sind&#160;&#8211; kenne ich die g&#228;ngige Praxis nur zu gut, sich das Wohlwollen von Redaktionen mit der Schaltung von Anzeigen zu erkaufen. Dabei rede ich  nicht von den bezahlten Beitr&#228;gen, die klar als &#8222;Anzeige&#8220; oder &#8222;Advertorial&#8220; gekennzeichnet sind.</p>
<p>Je kleiner die Zeitschrift, desto offener werden PR-Verantwortliche aus Unternehmen darauf hingewiesen, dass das Anzeigenvolumen Einfluss auf die redaktionelle Erw&#228;hnung hat. Und auch wenn es nicht offen zur Sprache kommt, steigt die Anzahl der ver&#246;ffentlichter Pressemeldungen in einem Titel oft auf wundersame Weise, nachdem das Unternehmen ein paar Tausend Euro f&#252;r Anzeigen ausgegeben hat.</p>
<p>Auch die LinksZeitung kritisiert die Aussage der Zeitungsverleger:</p>
<blockquote cite="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">
<p>Dabei scheinen die Argumente der Verleger zwar berechtigt, aber zugleich auch zweifelhafter Natur zu sein. Denn Schleichwerbung findet auch bei Ihnen in unterschiedlichen Formen tagt&#228;glich statt. Redakteure greifen auf gro&#223;e Datenbanken zur&#252;ck, in denen Unternehmen oder politische Institutionen ihre Presseinformationen lancieren und drucken diese dann auch teilweise ungepr&#252;ft und unver&#228;ndert ab. Und nicht wenig Geld flie&#223;t f&#252;r &#8222;redaktionelle Beitr&#228;ge&#8220; mit eindeutiger Werbebotschaft.<br /><cite src="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">Quelle: <a href="http://linkszeitung.de/content/view/2060/55/">LinksZeitung</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Nat&#252;rlich handeln nicht alle Verlage so. Und nat&#252;rlich hat auch diese Medallie zwei Seiten: Pressefreiheit und unabh&#228;ngige Berichterstattung stehen dem oft schwierigen finanziellen &#220;berleben der Zeitschrift oder sogar des Verlags gegen&#252;ber.</p>
<p>Die Zukunft wird zeigen, ob EU-Richtlinien zur Regulierung von Product Placement auch Printmedien und die dort teilweise g&#228;ngige Praxis ber&#252;cksichtigen. Einschr&#228;nkungen in diesem Bereich sind jedoch eher unwahrscheinlich. Denn die EU-Kommissarin machte auf dem BDZV-Kongress klar: <i>&#8222;Solange ich Kommissarin f&#252;r Medienpolitik bin, wird es aus Br&#252;ssel keine neuen Vorschl&#228;ge f&#252;r Werbeverbote geben.&#8220;</i></p>

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