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	<title>Marketingblogger &#187; Corporate Identity</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
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		<title>Drei Praxistipps, damit das CI-Handbuch nicht zum Ladenh&#252;ter wird (Teil 1)</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/10/drei-praxistipps-damit-das-ci-handbuch-nicht-zum-ladenhueter-wird-teil-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 15:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;Lies! Das! CI-Handbuch!&#8220;&#160;&#8211; Mit dem Peitschen knallenden Nachdruck gewisser Damen aus den n&#228;chtlichen TV-Werbebl&#246;cken w&#252;rde so mancher Marketingleiter sicherlich gerne die Mitarbeiterschar des eigenen Unternehmens zur Lekt&#252;re der hauseigenen Corporate-Identity-Bibel motivieren. Denn nicht selten enth&#228;lt die CI-Dokumentation zwar n&#252;tzliche Infos&#160;&#8211; doch keiner wei&#223; es. Diese Praxistipps k&#246;nnen helfen, das zu &#228;ndern. (Anmerkung: Im folgenden verwende [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/tn_domina.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>&#8222;Lies! Das! CI-Handbuch!&#8220;&nbsp;&ndash; Mit dem Peitschen knallenden Nachdruck gewisser Damen aus den n&#228;chtlichen TV-Werbebl&#246;cken w&#252;rde so mancher Marketingleiter sicherlich gerne die Mitarbeiterschar des eigenen Unternehmens zur Lekt&#252;re der hauseigenen Corporate-Identity-Bibel motivieren. Denn nicht selten enth&#228;lt die CI-Dokumentation zwar n&#252;tzliche Infos&nbsp;&ndash; doch keiner wei&#223; es. Diese Praxistipps k&#246;nnen helfen, das zu &#228;ndern.</p>
<p>(Anmerkung: Im folgenden verwende ich der Anschaulichkeit halber h&#228;ufig Beispiele aus dem Design-Bereich. Die Aussagen gelten aber selbstverst&#228;ndlich ebenso f&#252;r Corporate Communication, Corporate Behaviour&nbsp;usw.)</p>
<h3>Tipp 1: Das Wichtigste am Anfang</h3>
<p>Niemand liest gerne etwas, das er als langweilig, irrelevant und &#252;berfl&#252;ssig einstuft. Daher kommt es auf die richtige Dosierung an. Unterschiedliche Zielgruppen ben&#246;tigen unterschiedliche Informationsquantit&#228;t und -qualit&#228;t. Ein Grafiker m&#246;chte genau wissen, welchen Abstand das Firmenlogo vom Blattrand haben muss. Einen Mitarbeiter, der ein offizielles Dokument erstellen soll, interessiert &#8222;lediglich&#8220;, ob er daf&#252;r die Vorlage mit dem mehrfarbigen oder dem einfarbigen Logo verwenden soll. Das gilt nat&#252;rlich nicht nur f&#252;r den Bereich Corporate Design, sondern auch f&#252;r die anderen CI-S&#228;ulen.</p>
<p>Eine m&#246;gliche L&#246;sung ist es, das CI-Handbuch <strong>nach Bereichen zu gliedern</strong> (Corporate Communication, Corporate Behaviour, Corporate Design&nbsp;usw.) und jeweils ein <strong>kurzes &#220;berblick-Kapitel an den Anfang jedes Bereichs</strong> zu stellen. Dort sind die wichtigsten Hauptaussagen zusammengefasst, am besten erg&#228;nzt um einige anschauliche Beispiele.</p>
<p>Im Corporate-Design-Bereich k&#246;nnte dieses Kapitel beispielsweise</p>
<ul>
<li>die Herleitung des visuellen Erscheinungsbildes aus einem Markenkern oder Mission Statement erkl&#228;ren (&#8222;Warum sieht es so aus und nicht anders?&#8220;),</li>
<li>die beabsichtigte Wirkung beschreiben (z.&nbsp;B.&nbsp;&#8220;leicht&#8220;, &#8222;n&#252;chtern&#8220;, &#8222;technisch&#8220;, &#8222;konservativ&#8220;,&nbsp;&hellip;),</li>
<li>die wichtigsten Gestaltungsprizipien erl&#228;utern (z.&nbsp;B.&nbsp;Formensprache, &#8222;&#220;berschriften immer in Gro&#223;buchstaben&#8220;, &#8222;nur Schwarzwei&#223;-Bilder verwenden&#8220;,&nbsp;&hellip;) und</li>
<li>die wichtigsten Gestaltungselemente aufzeigen (z.&nbsp;B.&nbsp;Logovarianten, Hausschrift, wiederkehrende Schmuckelemente,&nbsp;&hellip;).</li>
</ul>
<p>Diese Einstiegskapitel m&#252;ssen unbedingt in einer allgemein verst&#228;ndlichen Sprache geschrieben sein, <strong>so dass auch Nicht-Marketingfachleute sie verstehen k&#246;nnen.</strong> Denn viele Mitarbeiter werden &#8222;bestimmungsgem&#228;&#223;&#8220; nur diese &#220;bersichtskapitel lesen.</p>
<p>Trotz des Fehlens von &#8222;Fachchinesisch&#8220; sollten diese Zusammenfassungen dennoch so gehaltvoll sein, dass ein Fachmann auch ohne die Kenntnis der darauf folgenden Detailregelungen Ergebnisse produzieren kann, die &#8222;[Name des Unternehmens]-like&#8220; sind. Ein Grafiker, dem nur das Corporate-Design-&#220;bersichtskapitel vorliegt, sollte somit in der Lage sein, etwas zu gestalten, das bereits sehr stark dem visuellen Auftreten des Unternehmens entspricht.</p>
<p>Die detaillierten Informationen, die in den einzelnen Bereichen auf diese einleitenden &#220;berischtskapitel folgen, kann man dann als Arbeitserleichterungen f&#252;r &#8222;Fachleute&#8220; ansehen, die sich eingehender mit einem bestimmten Bereich oder einer speziellen Aufgabe besch&#228;ftigen. Diese Teile sind jedoch oft nur f&#252;r einen vergleichsweise kleinen Kreis interessant.</p>
<p>Im n&#228;chsten Tipp geht es um &#8222;Vorlagen statt Vorschreiben&#8220;.</p>
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		<item>
		<title>Norisbank: Ob &#8222;geht doch!&#8220; wirklich geht?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 17:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp einem Jahr meldete die Werbefachzeitschrift Horizont, dass die N&#252;rnberger Norisbank zuk&#252;nftig TeamBank hie&#223;e. Soweit so schlecht (allein das Logo ist eine Katastrophe), doch seit Freitag gibt es nun auch wieder eine neue Norisbank. Sie residiert allerdings in Frankfurt und Leipzig und hat auch sonst nichts mehr mit dem traditionellen N&#252;rnberger Bankhaus zu tun. [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/09/tn_norisbank.png' alt='Norisbank' class="previewimage" /></p>
<p>Vor knapp einem Jahr <a href="http://www.horizont.net/news/marketing/pages/show66094.html">meldete die Werbefachzeitschrift Horizont</a>, dass die N&#252;rnberger Norisbank zuk&#252;nftig TeamBank hie&#223;e. Soweit so schlecht (allein das <a href="http://www.fontblog.de/norisbank-ist-jetzt-teambank">Logo</a> ist eine Katastrophe), doch seit Freitag gibt es nun auch wieder eine neue Norisbank. Sie residiert allerdings in Frankfurt und Leipzig und hat auch sonst nichts mehr mit dem traditionellen N&#252;rnberger Bankhaus zu tun. Wo Norisbank draufsteht ist also nicht Norisbank drin. Und wo Norisbank drin ist, steht TeamBank drauf. Wer soll sich da noch auskennen?</p>
<p>Es mag &#252;bertriebener Lokalpatriotismus sein&nbsp;&ndash; denn soweit ich wei&#223;, konnte sich die &#8222;alte&#8220; Norisbank keiner bundesweiten Bekanntheit erfreuen&nbsp;&ndash; doch trotzdem halte ich das Vorgehen der Deutschen Bank und der TeamBank unter Markenf&#252;hrungsaspekten zumindest f&#252;r bedenklich. Schon die Tatsache, dass es nicht ganz einfach ist, herauszufinden, welcher Teil der &#8222;alten&#8220; Norisbank heute zur TeamBank und welcher zur neuen Norisbank geh&#246;rt, sollte zu denken geben. Schlie&#223;lich sollten Marken Orientierung bieten und nicht Desorientierung.</p>
<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/09/norisbank-teambank-logos.png' alt='Logos von Norisbank und TeamBank' class="imageborder" /></p>
<h3>Wer ist wer?</h3>
<p>Wenn ich die Angaben auf den jeweiligen Unternehmenswebsites sowie die Informationen aus Pressemeldungen sowie Wikipedia richtig verstanden habe, sieht es wie folgt aus: Im August 2006 verkaufte die damalige norisbank AG ihre 98 Filialen, den Markennamen &#8222;norisbank&#8220; sowie ihren Kundenstamm (334.000 Kunden) an die Deutsche Bank. Der Zukauf wurde in der neu gegr&#252;ndeten &#8222;norisbank GmbH&#8220; geb&#252;ndelt, deren Hauptsitz Frankfurt&nbsp;a.M. ist.</p>
<p>Die N&#252;rnberger Zentrale einschlie&#223;lich der Mitarbeiter waren jedoch nicht Gegenstand des Verkaufs. Sie bilden seit Januar 2007 die TeamBank AG, die sich von nun an ausschlie&#223;lich auf den Vertrieb ihres einzigen Produkte <a href="http://www.easycredit.de/">easyCredit</a> konzentriert. Falls diese Zusammenfassung Fehler enth&#228;lt, bitte ich um Berichtigung in den Kommentaren.</p>
<h3>Wie geht es weiter?</h3>
<p>Die TeamBank tritt seit ihrer Gr&#252;ndung nur noch selten oder zumindest erst relativ sp&#228;t nach au&#223;en in Erscheinung, da fast die komplette Marketingkommunikation &#252;ber die Produktmarke easyCredit l&#228;uft. Dieser Verbraucherkredit wird sowohl &#252;ber Volksbanken und Raiffeisenbanken vertrieben als auch in speziellen easyCredit-Shops.</p>
<p>Die neue Norisbank wird als <i>&#8222;der erste Qualit&#228;tsdiscounter im deutschen Bankenmarkt&#8220;</i> und <i>&#8222;die erste Direktbank mit fl&#228;chendeckendem Filialnetz&#8220;</i> angepriesen. Die Positionierung geht also ganz klar in Richtung Billig-Bank. Ob die von der &#8222;alten&#8220; Norisbank &#252;bernommenen Kunden sich mit diesem Image identifizieren k&#246;nnen, wird sich zeigen. Ich pers&#246;nlich halte diese Vorgehensweise f&#252;r nicht ganz ungef&#228;hrlich.</p>
<p>Schlie&#223;lich hat sich die Deutsche Bank vor ein paar Jahren schon einmal mit dem Discountbank-Experiment &#8222;Deutsche Bank 24&#8243; durch ein &#228;hnliches Vorgehen die Finger verbrannt. Damals wurden rund sieben Millionen Deutsche-Bank-Kunden zur Deutschen Bank 24 &#8222;verschoben&#8220;. Diese Zwangsumsiedelung zur Billig-Tochter f&#252;hrte dazu, dass sich die Kunden fortan als &#8222;Kunden zweiter Klasse&#8220; f&#252;hlten, die Deutsche Bank schlie&#223;lich zur&#252;ckrudern musste und die &#8222;24&#8243; schnell wieder aus den Leuchtschriften der Filialen verschwand. Schlechte Presse und Negativ-Image gab es nat&#252;rlich gratis dazu.</p>
<p>Im Fall Norisbank sind es zwar &#8222;nur&#8220; 334.000&nbsp;Kunden. Doch ob es ihnen gef&#228;llt, ihr Konto pl&#246;tzlich bei einer Discount-Bank zu f&#252;hren? Mich w&#252;rde interessieren, ob die Deutsche Bank aus der Misere gelernt und ihre zugekaufte Kundschaft zum Imageumbau befragt hat. Immerhin taucht die Kundenzahl recht weit oben in der <a href="https://www.norisbank.de/unternehmen/presse.html">Pressemeldung</a> auf. Da w&#228;re es doch auch angebracht, die Meinung seiner Kunden entsprechend wertzusch&#228;tzen.</p>

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		<title>Puzzle im Kopf: Was macht Marken erfolgreich?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/07/puzzle-im-kopf-was-macht-marken-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2007 13:02:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist der erste Teil einer kleinen Serie &#252;ber die Grundlagen von Markenf&#252;hrung und Corporate Identity. &#220;ber Marken wird im Marketing viel geredet. Doch nicht nur Marketing-Neulinge haben oftmals nur eine eher vage Vorstellung, was mit dem Begriff &#8222;Marke&#8220; eigentlich gemeint ist und was eine Marke letztendlich erfolgreich macht. Nachgeschlagen Das sagen einige Nachschlagewerke [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tn-open_brain.png' alt='' class="previewimage"/></p>
<p>Dieser Artikel ist der erste Teil einer kleinen Serie &#252;ber die Grundlagen von Markenf&#252;hrung und Corporate Identity. &#220;ber Marken wird im Marketing viel geredet. Doch nicht nur Marketing-Neulinge haben oftmals nur eine eher vage Vorstellung, was mit dem Begriff &#8222;Marke&#8220; eigentlich gemeint ist und was eine Marke letztendlich erfolgreich macht.</p>
<h3>Nachgeschlagen</h3>
<p>Das sagen einige Nachschlagewerke zum Begriff &#8222;Marke&#8220;:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;<strong>Marke</strong> [von franz&#246;sisch marque >(Kenn)zeichen< ],<br />
<strong>1)</strong> allgemein: Merkmal zum Erkennen (z. B. Polizeimarke), Wiedererkennen und Unterscheiden, zur Orientierung (Landmarke); [&#8230;]<br /><strong>4)</strong>  Recht: im Gesch&#228;ftsverkehr benutzte Zeichen zur Kennzeichnung und Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen eines bestimmten Unternehmens von denen anderer Unternehmen (fr&#252;herer Begriff Warenzeichen). [&#8230;]&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.brockhaus.de/enzyklopaedie/30baende/">Brockhaus &#8211; Die Enzyklop&#228;die: in 30 B&#228;nden.</a> 21., neu bearbeitete Auflage. Leipzig, Mannheim: F.A. Brockhaus 2005-07.</cite></p>
</blockquote>
<blockquote cite="http://www.wiwi-treff.de/home/mlexikon.php?mpage=beg/marke.htm">
<p>&#8222;Eine Marke ist ein Name, Ausdruck, Symbol, Zeichen oder eine Kombination von diesen. Sie dient dazu, das Produkt- oder Leistungsangebot eines Anbieters zu kennzeichnen und von der Konkurrenz abzuheben. [&#8230;]&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.wiwi-treff.de/home/mlexikon.php?mpage=beg/marke.htm">WiWi-TReFF Marketing-Lexikon</a></cite></p>
</blockquote>
<blockquote cite="http://www.sop-hamburg.de/de/marketinglexikon/?ID=912&#038;char=M">
<p>&#8222;Ein Firmenname, Zeichen, Logo oder Produkt oder Produktname der in seiner Zielgruppe als Marke angesehen wird, hebt sich gegen&#252;ber vergleichbaren Produkten positiv ab.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.sop-hamburg.de/de/marketinglexikon/?ID=912&#038;char=M">Schmidt-Ohm + Partner &#8211; Marketing-Lexikon</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Diese Definitionen sind als Ausgangspunkt bereits gar nicht schlecht. F&#252;r das Verst&#228;ndnis des Erfolgs oder Misserfolgs einer Marke muss man jedoch noch genauer hinsehen.</p>
<p>Das im Brockhaus-Zitat angesprochene Thema Markenrecht m&#246;chte ich &#252;brigens in diesem Artikel bewusst au&#223;en vor lassen, weil es hier zun&#228;chst nicht von entscheidender Bedeutung ist. Wer sich jedoch daf&#252;r interessiert, sollte sich auf jeden Fall einmal beim <a href="http://www.markenblog.de/">MarkenBlog</a>, beim <a href="http://www.marken-recht.de/markenrecht_forum/forumdisplay.php?f=2">Markenrecht-Forum</a> oder bei <a href="http://www.markenbusiness.com/de/">Markenbusiness</a> vorbeischauen.</p>
<h3>Was ist eine Marke?</h3>
<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/puzzle.jpg' alt='' class="imageright" /></p>
<p>Man kann sich eine Marke als ein Puzzle vorstellen. Es setzt sich zusammen aus all den kleinen Informations-H&#228;ppchen und -Bruchst&#252;cken im Kopf einer Person, die diese Person mit der Marke in Verbindung bringt. Das k&#246;nnen Farben, W&#246;rter, Phrasen, Logos, statische oder animierte Bilder, Melodien, Ger&#252;che und vieles mehr sein&nbsp;&ndash; praktisch alles, was man mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Und die st&#228;rksten Informationsbausteine, die mit einer Marke in Verbindung gebracht werden, sind pers&#246;nliche Erfahrungen&nbsp;&ndash; egal ob diese gut oder schlecht sind.</p>
<p>Die Kombination aller dieser Puzzleteile ergibt das, was eine bestimmte Person als Marke wahrnimmt. Das ist auch der Grund, warum sich das sich ergebende Bild einer Marke von Person zu Person unterscheidet, wobei diese Unterschiede im &#8222;fertigen Puzzle&#8220; mehr oder weniger breitgef&#228;chert ausfallen k&#246;nnen.</p>
<p>Nach diesem Verst&#228;ndnis ist eine Marke ist also das Ergebnis dessen, was Menschen, z.&nbsp;B.&nbsp;vorhandene oder potenzielle Kunden, Mitglieder einer bestimmten Zielgruppe oder &#8222;die &#214;ffentlichkeit&#8220;, als &#8222;Pers&#246;nlichkeit&#8220; eines Produkte, einer Dienstleistung, eines Unternehmens, einer Gruppe von Leute oder sogar einer einer einzelnen Person ansehen.</p>
<h3>Wann ist eine Marke erfolgreich?</h3>
<p>Je st&#228;rker das aus all den kleinen Puzzleteilen zusammengesetzte positive Bild im Kopf einer Person ist, desto st&#228;rker ist die Marke in der Wahrnehmung dieser Person. (Man beachte, dass es auch sehr negative Bilder von Marken gibt, wobei dieses schlechte Image manchmal auf pers&#246;nlichen Erfahrungen beruht, manchmal auf Vorurteilen oder einer Kombination von beidem.) Und je st&#228;rker eine Marke ist, desto mehr wird sie ihre vielf&#228;ltigen Funktionen erf&#252;llen&nbsp;&ndash; z.&nbsp;B.&nbsp;als Leitlinie, Orientierung, manchmal sogar als Identifikation und Ausdruck einer pers&#246;nlichen Einstellung und Lebensweisen. </p>
<p>Es ist mir klar, dass dies ein sehr weitreichendes und umfassendes Verst&#228;ndnis von Marken ist. Und selbstverst&#228;ndlich stimme ich zu, dass es in der t&#228;glichen Marketingpraxis zun&#228;chst eine gewisse Menge an Puzzleteilen braucht, bevor man ein solches &#8222;Bild im Kopf&#8220; als Marke bezeichnen wird. Doch die Grenzen sind flie&#223;end. Ich denke, es ist wichtig, das zugrunde liegende Prinzip zu verstehen.</p>
<h3>Wodurch entsteht ein starkes Bild einer Marke?</h3>
<p>Kommen wir noch einmal zur&#252;ck auf das Bild vom Puzzle. Wenn man viele Teile eines Puzzles hat, die gut zueinander passen und nur kleine oder besser noch gar keine L&#252;cken lassen, hat man ein klares Bild des dargestellten Motivs, das sich aus diesen kleinen Puzzleteilen zusammensetzt. Das gleiche gilt f&#252;r eine starke Marke: Wenn das Bild im Kopf einer Person klar genug und gut zusammengesetzt ist, kann die Verbindung zwischen bestimmten &#8222;Ausl&#246;sern&#8220; und der Wahrnehmung der entsprechenden Marke sehr stark sein.</p>
<p>Die h&#246;chste Form hiervon ist das Ersetzen eines generischen Ausdruck durch einen Markennamen. So steht z.&nbsp;B.&nbsp;McDonald&#8217;s in vielen L&#228;ndern als Synonym f&#252;r Fast Food. Und wann hat man selbst das letzte Mal nach einem Papiertaschentuch gefragt? Stattdessen bittet man normalerweise um ein Tempo (oder z.&nbsp;B.&nbsp;nach einem Kleenex in den USA). Das zeigt wie stark unsere Assoziation einer Marke mit einem bestimmten Produkt oder sogar mit einer ganzen Produktgruppe sein kann.</p>
<p>Das gleiche gilt &#252;brigens auch in anderen Lebensbereichen. Im Bereich der Musik steht beispielsweise James Brown f&#252;r Soul, Elvis f&#252;r Rock&nbsp;&#8217;n&#8217;&nbsp;Roll, die Bee Gees f&#252;r Disco, Michael Jackson f&#252;r Pop usw. Nat&#252;rlich wird nicht jeder einer solchen Verallgemeinerung zustimmen. Aber schlie&#223;lich gibt es auch immer noch ein paar Leute, die um ein Papiertaschentuch bitten&nbsp;&#8230;</p>
<p>Je gr&#246;&#223;er und heterogener die Zielgruppe einer Marke ist, desto schwieriger ist es, sie so klar und trennscharf zu pr&#228;sentieren, dass jeder das gleiche Bild im Kopf hat. Viele erfolgreiche Marken ecken bei Menschen, die nicht zur erkl&#228;rten Zielgruppe geh&#246;ren, an. Sie polarisieren, weil es schwierig ist, eine pr&#228;zise Positionierung zu haben und gleichzeitig &#8222;everybody&#8217;s darling&#8220; zu sein&nbsp;&ndash; und auch weil eine Marke, die jedermanns Geschmack trifft, schnell sehr langweilig werden kann.</p>
<p>Doch ich schweife ab. Genau so wie viele gut zusammen passende Marken-Puzzleteile ein klares Bild der ganzen Marke ergeben, resultiert aus nur wenigen vorhandenen Teilen oder nicht zusammen passenden Teilen ein schwaches, verwirrendes Bild der Marke. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Werbeversprechen (&#8222;Wir bieten tollen Kundenservice&#8220;) und Realit&#228;t (unfreundliche Mitarbeiter, lange Wartezeiten, Unzuverl&#228;ssigkeit usw.) nicht &#252;bereinstimmen. Die Puzzleteile passen nicht zusammen. Und weil pers&#246;nliche Erfahrungen st&#228;rker sind als Werbespr&#252;che, ist das Ergebnis ein negatives Markenimage.</p>
<h3>Erwartung vs. &#220;berraschung&nbsp;&ndash; wie bleibt eine Marke langfristig erfolgreich?</h3>
<p>Wenn man f&#252;r die Markenf&#252;hrung eines Unternehmens oder eines Produkts verantwortlich ist, bewegt man sich oft auf einem schmaler Pfad zwischen Erwartung und &#220;berraschung. Man muss die Zielgruppe einer Marke &#252;berraschen&nbsp;&ndash; zumindest von Zeit zu Zeit&nbsp;&ndash; sonst hat man eine langweilige Marke. Zwar kann auch eine eher langweilige Marke funktionieren und erfolgreich sein, insbesondere wenn es sich um eine alte und sehr traditionelle Marke handelt. Doch in den meisten F&#228;llen ist es wie im Umgang mit Menschen: Auf die Dauer unterh&#228;lt sich niemand gerne mit den Langweilern.</p>
<p>Wenn man die Zielgruppe einer Marke jedoch ausschlie&#223;lich &#252;berrascht und &#252;berhaupt keine Kontinuit&#228;t zeigt, kann dies ebenfalls zum Problem werden. Hier kommen die Erwartungen der Zielgruppe ins Spiel. Wenn zehn Puzzleteile ziemlich gut zusammen passen und eine klare gemeinsame Richtung anzeigen, haben Menschen bestimmte Erwartungen, wie das elfte Puzzleteil auszusehen hat.</p>
<p>Um den richtigen Mittelweg zu finden braucht es Fingerspitzengef&#252;hl. Oder kann man diesen wichtigen Teilbereich der Markenf&#252;hrung auch systematisch erlernen? Kommentare und Meinungen sind willkommen.</p>
<p><small>Dieser Artikel basiert auf einem Kommentar, den ich im M&#228;rz 2007 im Shownotes-Blog von <a href="http://www.jaymoonah.com/">Jay Moonahs</a> Podcast <a href="http://www.onlinemusicmarketing.com">&#8222;Online Music Marketing&#8220;</a> zur Podcast-Ausgabe Nr.&nbsp;25 <a href="http://www.onlinemusicmarketing.com/2007/03/episode-25-is-band-brand.html">&#8222;Is a band a brand?&#8220;</a> geschrieben habe.</small></p>
<p class="alignright"><small>(Fotos: <a href="http://www.flickr.com/photos/a_mason/4006709/">Andrew Mason</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de">CC-Lizenz</a>, <a href="http://www.sxc.hu/photo/796887">Stefanie&nbsp;L.</a>)</small></p>
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		<title>Halten Sie, was Sie versprechen.</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Mar 2006 22:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade habe ich ein wenig im Blog rundschreiben gest&#246;bert und einen wirklich guten Satz von Markus Widmer zu Coporate Communication und Corporate Identity gefunden: &#8222;Halten Sie, was Sie versprechen.&#8220;Quelle: rundschreiben Wenn mehr Unternehmen mehr Energie in mehr interne Kommunikation und konsequentere CI-Schulung ihrer Mitarbeiter investieren w&#252;rden, w&#228;re das wahrscheinlich in vielen F&#228;llen effektiver als so [...]]]></description>
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<p>Gerade habe ich ein wenig im Blog <a href="http://www.kreisrot.at/blog/rundschreiben.html">rundschreiben</a> gest&#246;bert und einen wirklich guten Satz von <a href="https://www.openbc.com/hp/Markus_Widmer/">Markus Widmer</a> zu Coporate Communication und Corporate Identity gefunden:</p>
<blockquote cite="http://www.kreisrot.at/blog/2006/02/mixed-messages.html">
<p>&#8222;Halten Sie, was Sie versprechen.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.kreisrot.at/blog/2006/02/mixed-messages.html">rundschreiben</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Wenn mehr Unternehmen mehr Energie in mehr interne Kommunikation und konsequentere CI-Schulung ihrer Mitarbeiter investieren w&#252;rden, w&#228;re das wahrscheinlich in vielen F&#228;llen effektiver als so manche Werbekampagne. Eine schickes Konzept f&#252;r Marke, Corporate Identity und Unternehmenskommunikation zu verabschieden, ist eine Sache.</p>
<p>Eine andere und mit Sicherheit nicht selten ungleich schwierigere Sache ist es dann, ein solches theoretisches Konzept in gelebte Unternehmenskultur und -kommunikation zu verwandeln. Das geht nur mit viel Einsatz, Geduld und Ausdauer. Bis alle Mitarbeiter eines Unternehmens den Sinn des Ganzen verstanden und die Unternehmenswerte verinnerlicht haben, dauert es seine Zeit. Sichtbare Ergebnisse erh&#228;lt man nicht &#252;ber Nacht, und sie sind auch nicht so spektakul&#228;r wie eine hochglanzpolierte Imagekampagne in Funk und Fernsehen.</p>
<p>Werden vielleicht unter anderem auch aus diesem Grund Themen wie Corporate Communication und Corporate Behaviour vielerorts noch immer eher stiefm&#252;tterlich behandelt&#160;&#8211; weil sie &#8222;kommunikative Knochenarbeit&#8220; erfordern? Oder fehlt es am n&#246;tigen Wissen? Dabei k&#246;nnen es in der heutigen&#160;&#8211; und in Zukunft noch st&#228;rker&#160;&#8211; vernetzten (Gesch&#228;fts-)Welt gerade diese Dinge sein, die &#252;ber Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wenn jeder Mitarbeiter in seiner t&#228;glichen Arbeit h&#228;lt, was die Marketing- und PR-Abteilung verspricht, ist dies das beste Mittel, um negative Mundpropaganda zu vermeiden.</p>

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		<title>Ist Intels neuer Slogan wirklich ein Sprung nach vorne?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/01/ist-intels-neuer-slogan-wirklich-ein-sprung-nach-vorne/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2006/01/ist-intels-neuer-slogan-wirklich-ein-sprung-nach-vorne/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2006 20:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
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		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Intel inside&#8220; ist ein fast schon als Sprichwort geadeltes Idiom geworden, meint Gerrit van Aaken von praegnanz.de. Recht hat er. Der bisherige Slogan des Chipherstellers ist praktisch &#8222;das&#8220; Synonym f&#252;r erfolgreiches Co-Branding. Nun hat das neue Intel-Logo auch einen neuen Slogan im Schlepptau: &#8222;Leap ahead&#8220;. Intel wird ab jetzt also nicht mehr &#8222;inside&#8220; sein. &#8222;Intel [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/10/tn-intel.gif' alt='Intel' class="previewimage" /></p>
<p>&#8222;Intel inside&#8220; ist ein <a href="http://praegnanz.de/weblog/dein-ernst-intel">fast schon als Sprichwort geadeltes Idiom geworden</a>, meint Gerrit van Aaken von <a href="http://praegnanz.de/">praegnanz.de</a>. Recht hat er. Der bisherige Slogan des Chipherstellers ist praktisch &#8222;das&#8220; Synonym f&#252;r erfolgreiches Co-Branding. Nun hat das neue Intel-Logo auch einen neuen Slogan im Schlepptau: &#8222;Leap ahead&#8220;. Intel wird ab jetzt also nicht mehr &#8222;inside&#8220; sein.</p>
<p>&#8222;Intel inside&#8220; war der perfekte Ausdruck der Co-Branding-Strategie, die sicherlich einen gro&#223;en Beitrag zu Intels Erfolg beigetragen hat. &#8222;Intel inside&#8220; war ein Qualit&#228;tsmerkmal. Computerhersteller und -h&#228;ndler unterbrachen sogar Werbespots, um das animierte und mit einem der weltweit wohl erfolgreichsten Soundlogos unterlegte Intel-Signet bildschirmf&#252;llend zu zeigen. Auf Prospekten von Media Markt, Saturn und Co. trat &#8222;Intel inside&#8220; gleich rudelweise in Erscheinung. Die Botschaft war klar und auf den Punkt gebracht: Computerk&#228;ufer sollten Rechner haben wollen, in denen ein Silizium-Herz aus Santa Clara schlug. Und die Strategie ging auf.</p>
<p class="center"><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/10/intel-logo.gif' alt='Intel – Leap ahead' class="imageborder" /></p>
<blockquote cite="http://www.heise.de/newsticker/meldung/51400">
<p>Die 1991 gestartete &#8222;Intel inside&#8220;-Kampagne gilt als erfolgreichster Werbefeldzug des damaligen Jahrzehnts, wie c&#8217;t in einem Bericht aus dem Jahre 1997 feststellte. Kannten zuvor nur Fachleute den Namen des Chip-Produzenten, war er nach nur 18 Monaten bereits f&#252;r knapp die H&#228;lfte aller gewerblichen und immerhin gut 20 Prozent aller privaten PC-K&#228;ufer ein Begriff.<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/51400">heise online</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Die Erkl&#228;rung von Intel-Sprecher Bill Calder, warum man sich im Zuge des Logo-Redesigns auch f&#252;r die &#196;nderung des Unternehmens-Slogans entschieden habe, ist in meinen Augen nicht wirklich stichhaltig.</p>
<blockquote cite="http://www.namedevelopment.com/blog/archives/2006/01/intel_versus_at_1.html">
<p>We&#8217;re aligning our brand strategy with our platform strategy of providing technology for personal computers. We&#8217;re now targeting to become a part of today&#8217;s living room.<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.namedevelopment.com/blog/archives/2006/01/intel_versus_at_1.html">Strategic Name Development Product Naming Blog</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Das h&#228;tte man mit dem alten Slogan aber doch auch erreichen k&#246;nnen. &#8222;Leap ahead&#8220; klingt in meinen Ohren wesentlich schwammiger und unklarer als &#8222;Intel inside&#8220;. Der neue Slogan h&#246;rt sich nach typisch nichtssagendem Marketinggeblubber an&#160;&#8211; &#8222;wir sind ja so super toll&#160;&#8230;&#8220; Er k&#246;nnte auch als Slogan jedes beliebigen anderen Unternehmens dienen.</p>
<p>Ist es vielleicht so, wie Armani Roma in einem Kommentar des Strategic Name Development Product Naming Blogs <a href="http://www.namedevelopment.com/blog/archives/2006/01/intel_versus_att_a_battle_for_the_hearts_and_minds.html#comments">vermutet</a>?</p>
<blockquote>
<p>I think the changes at Intel are more about the Chief Marketing Officer wanting to put his stamp on things rather for solid strategic reasons.<br /><cite>Quelle: Strategic Name Development Product Naming Blog</cite></p>
</blockquote>
<p>Die n&#228;chsten Monate werden zeigen, ob Intels &#8222;Leap ahead&#8220; ein Sprung nach vorne oder nach hinten ist.</p>

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		<title>Unternehmenskommunikation geht jeden Mitarbeiter etwas an</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2005/10/unternehmenskommunikation-geht-jeden-mitarbeiter-etwas-an/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2005 23:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Identity]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Marke]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing-Konzept]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer der Meinung ist, Unternehmenskommunikation sei nur etwas f&#252;r die Marketing- und Presseabteilungen dieser Welt, der irrt gewaltig. In meiner t&#228;glichen Arbeit merke ich immer wieder, wie wichtig es ist, dass jeder Mitarbeiter eines Unternehmens sich bewusst ist, dass auch er das Au&#223;enbild eines Unternehmens gestaltet&#160;&#8211; mit seiner ganz allt&#228;glichen Kommunikation. In seinem Blogbeitrag &#8222;K&#246;nnen [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/11/tn-mitarbeiter.gif' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>Wer der Meinung ist, Unternehmenskommunikation sei nur etwas f&#252;r die Marketing- und Presseabteilungen dieser Welt, der irrt gewaltig. In meiner t&#228;glichen Arbeit merke ich immer wieder, wie wichtig es ist, dass jeder Mitarbeiter eines Unternehmens sich bewusst ist, dass auch er das Au&#223;enbild eines Unternehmens gestaltet&#160;&#8211; mit seiner ganz allt&#228;glichen Kommunikation.</p>
<p>In seinem Blogbeitrag <a href="http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/wordpress/uncategorized/konnen-unternehmen-nicht-nicht-kommunizieren">&#8222;K&#246;nnen Unternehmen nicht nicht kommunizieren&#8220;</a> greift J&#246;rg Hoewner den Satz &#8222;Man kann nicht nicht kommunizieren&#8220; von Paul Watzlawick auf und fragt, ob dieses urspr&#252;nglich auf die zwischenmenschliche Kommunikation gem&#252;nzte Axinom tats&#228;chlich uneingeschr&#228;nkt auf die Kommunikation von Unternehmen und anderen Organisationen &#252;bertragen werden kann.</p>
<p><a href="http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/wordpress/uncategorized/konnen-unternehmen-nicht-nicht-kommunizieren#comment-2">Meinem kurzen Kommentar</a> zu diesem Blogbeitrag m&#246;chte ich hier noch einen Gedanken hinzuf&#252;gen. Nach ein wenig &#220;berlegen meinte ich schon, doch tats&#228;chlich eine Unternehmensform gefunden zu haben, die nicht nach au&#223;en kommuniziert. Ich dachte dabei an eine typische &#8222;Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH&#8220;, deren einziger Zweck darin besteht, die Gr&#252;ndung und F&#252;hrung einer GmbH &amp; Co. KG zu erm&#246;glichen. Ein solches Verwaltungskonstrukt k&#246;nnte ganz ohne Lieferanten und Kunden auskommen. Doch selbst dieses Unternehmen kommuniziert nach au&#223;en: Zumindest mit dem Amtsgericht und regelm&#228;&#223;ig mit dem Finanzamt besteht ein Kontakt.</p>
<p>Somit gilt Paul Watzlawicks Axinom &#8222;Man kann nicht nicht kommunizieren&#8220; meiner Meinung nach uneingeschr&#228;nkt auch f&#252;r Unternehmen. (Auf Gegenbeispiele in den Kommentaren bin ich sehr gespannt.)</p>
<p>Auch wenn es nicht neu ist, sollten Gesch&#228;ftsleitungen, Marketing- und Presseabteilungen daher immer&#160;&#8211; und vielleicht noch st&#228;rker&#160;&#8211; beachten: Nicht erst seit dem Aufkommen von Buzz-Marketing und organisierter Mundpropaganda entsteht das Image eines Unternehmens zu einem wichtigen Teil durch die allt&#228;gliche&#160;&#8211; und nicht selten als banal erachtete&#160;&#8211; Kommunikation seiner Mitarbeiter. M&#252;hsam erarbeitete oder teuer eingekaufte Corporate-Communication-Regelwerke sind wertlos, wenn der Inhalte nicht allen Mitarbeitern regelm&#228;&#223;ig und intensiv nahegebracht werden. Starre Richtlinien helfen hier wenig. Nur wenn ein echtes Verst&#228;ndnis entsteht, werden nicht nur Regeln befolgt, sondern Unternehmenswerte gelebt.</p>

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