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	<title>Marketingblogger &#187; Direktmarketing</title>
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	<description>Marketing-Blog über effektive Markenführung und effiziente Unternehmenskommunikation von Michael van Laar</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jul 2010 07:28:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Angebot &#252;ber pers&#246;nliche Daten von 370.000 Community-Mitgliedern – ist das legal?</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2009/10/angebot-ueber-persoenliche-daten-von-370000-community-mitgliedern-ist-das-legal/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 09:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
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Ich bekomme immer wieder Werbeschreiben, in denen mir Adressmaterial f&#252;r Direktmarketing-Aktionen angeboten wird. Normalerweise wandern solche Briefe oder E-Mails sofort in den Papierkorb, weil ich keine Verwendung daf&#252;r habe. Vor kurzem erhielt ich jedoch einen Brief, dessen Angebot zu „gut“ klang, um wahr zu sein. Das machte mich neugierig.

Update: Der Sachverhalt hat sich mittlerweile aufgekl&#228;rt. [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/tn-frage.jpg" alt="Frage" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Ich bekomme immer wieder Werbeschreiben, in denen mir Adressmaterial f&#252;r Direktmarketing-Aktionen angeboten wird. Normalerweise wandern solche Briefe oder E-Mails sofort in den Papierkorb, weil ich keine Verwendung daf&#252;r habe. Vor kurzem erhielt ich jedoch einen Brief, dessen Angebot zu „gut“ klang, um wahr zu sein. Das machte mich neugierig.</p>
<p><ins>
<p><strong>Update: Der Sachverhalt hat sich mittlerweile aufgekl&#228;rt. Daniel Langenbach, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der on&nbsp;&amp;&nbsp;offline&nbsp;GmbH, und Dirk Lehmann, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der eins.de GmbH, haben in den Kommentaren (<a href="http://www.marketingblogger.de/2009/10/angebot-ueber-persoenliche-daten-von-370000-community-mitgliedern-ist-das-legal/#comment-21101395">1</a> und <a href="http://www.marketingblogger.de/2009/10/angebot-ueber-persoenliche-daten-von-370000-community-mitgliedern-ist-das-legal/#comment-21168160">2</a>) erkl&#228;rt, welche Art von Werbung innerhalb der eins.de-Portale mit dem Brief beworben werden sollten. Dies habe ich offenbar missverstanden.</strong>
</p>
<p><strong>Da der Brief meiner Ansicht nach jedoch nicht ganz eindeutig formuliert war und zus&#228;tzlich der Gesamteindruck, den meine kurze Recherche nach dem Absender bei mir hinterlassen hat, f&#252;r meinen Geschmack ein wenig seltsam war, lag diese Fehlinterpretation jedoch aus meiner Sicht durchaus nahe. Daher w&#252;rde ich der on&nbsp;&amp;&nbsp;offline&nbsp;GmbH in jedem Fall bei zuk&#252;nftigen Werbeaktionen zu einer &#220;berarbeitung des Brieftextes raten, um solchen Missverst&#228;ndnissen vorzubeugen.</strong></p>
<p><strong>Im weiteren nun der urspr&#252;ngliche Blog-Artikel:</strong></p>
<p></ins></p>
<p>Damit eines gleich von Anfang an klar ist: Es liegt mir fern, mit diesem Blog-Artikel irgendjemanden diffamieren oder gar beschuldigen zu wollen. Ich bin als skeptischer Mensch lediglich verwundert &#252;ber einige Ungereimtheiten, die sich in meinen Augen bei der Besch&#228;ftigung mit einer mir unterbreiteten Anpreisung ergeben haben. Dabei behaupte ich keinesfalls, dass die Ergebnisse meiner hier dargestellten Recherche zwangsl&#228;ufig der Wahrheit entsprechen m&#252;ssen oder die Wahrheit vollst&#228;ndig wiedergeben. Es handelt sich lediglich um meine begrenzte Einsicht in die Dinge. Ich gebe daher ausdr&#252;cklich zu bedenken, dass ich mich in all meinen getroffenen Annahmen irren kann. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil der sich mir unweigerlich aufdr&#228;ngenden Vermutungen &#252;berzeugen – vorzugsweise jedoch nicht durch eine ungerechtfertigte Abmahnung, sondern durch ein normale Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon.</p>
<p><i>„370.000 Kontakte / Community zur Erweiterung Ihres Kundenstammes“</i> lautete die Betreffzeile des besagten Werbebriefes. Weiter hie&#223; es dort:</p>
<blockquote>
<p>„[…] wir sind Betreiber einer der gr&#246;&#223;ten national aufgestellten Communities im Internet mit aktuell rund 370.000 registrierten aktiven Benutzern im Alter zwischen 16 und 35 Jahren mit Schwerpunkt Kommunikation und Konsum in diversen Segmenten.</p>
<p>Zum Ausbau Ihres Netzwerkes m&#246;chten wir Ihnen unsere Userdaten oder andere Beteiligungs- / Kooperationsm&#246;glichkeiten anbieten.“</p>
<p><cite>Quelle: Werbebrief der on &amp; offline GmbH vom 2009-10-14</cite></p>
</blockquote>
<h3>Erste Frage: Wie viele Userdaten kann mir die on&nbsp;&amp;&nbsp;offline&nbsp;GmbH tats&#228;chlich anbieten?</h3>
<p>Ein wenig stutzig machte mich der Gegensatz zwischen der Vorstellung des Unternehmens als ein offenbar nicht ganz unwichtiger Player im deutschen Community-Markt und der extremen Schlichtheit des Briefes, der weder einen Briefkopf noch ein Firmenlogo enthielt. Lediglich eine Fu&#223;zeile mit den Pflichtangaben einer GmbH war vorhanden. Diese verriet mir, dass die on &amp; offline GmbH aus Mainz der Absender des Briefes war. Der Brief war &#252;brigens von zwei Gesch&#228;ftsf&#252;hrern pers&#246;nlich unterschrieben.</p>
<p>Der zweite Punkt, der in meinen Augen etwas seltsam anmutete, war die Tatsache, dass in dem Brief weder der Name noch die Webadresse der Community genannt wurden, deren Userdaten man mir anbot. Aber wozu gibt es das Internet. Auf der Website der on &amp; offline GmbH w&#252;rde sich der Name dieses Projekt bestimmt finden. Also schnell in der Fu&#223;zeile des Briefes nach der URL der Unternehmenswebsite gesucht. Doch dort stand keine. Der Brief enthielt lediglich zwei E-Mail-Adressen, die auf „@on-und-offline.de“ endeten. Eine Internetfirma ohne eigene Website? Kann eigentlich nicht sein. Ist auch nicht so. Doch leider bekam ich nach dem Aufrufen von „www.on-und-offline.de“ im Browser lediglich zwei PHP-Fehler angezeigt. Mehr gab die Website von sich nicht preis.</p>
<p>Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben. Eine kurze Google-Recherche ergab, dass die on &amp; offline GmbH <a href="http://mainz.eins.de/startseite/impressum">Betreiberin des St&#228;dteportals mainz.eins.de</a> ist. Die eins.de-Website besteht aus (wenn ich mich nicht verz&#228;hlt habe) 48 solcher St&#228;dteportale. Diese werden entweder direkt von der eins.de GmbH oder von verschiedenen Franchisenehmern betrieben. Laut der <a href="http://eins.de/startseite/mediadaten">Mediadaten</a> gibt es zurzeit insgesamt 370.000 registrierte User. Aha, von 370.000 Usern war doch auch im Werbebrief der on&nbsp;&amp;&nbsp;offline&nbsp;GmbH die Rede. Hier war ich also offensichtlich richtig. Doch halt, allem Anschein nach war die on &amp; offline GmbH lediglich Betreiberin des Mainzer eins.de-Angebots. Die 370.000 registrierten User beziehen sich jedoch auf die Gesamtheit aller St&#228;dteportale.</p>
<p>Daraus ergab sich meine erste ungekl&#228;rte Frage:<br />
<strong>Kann mir die on &amp; offline GmbH &#252;berhaupt die Userdaten s&#228;mtlicher eins.de-St&#228;dteportale zur Nutzung anbieten, obwohl sie selbst als Franchisenehmerin nur das Mainzer St&#228;dteportal betreibt?</strong></p>
<h3>Zweite Frage: Wie passen die angepriesenen pers&#246;nlichen Daten mit den Datenschutzbestimmungen in den Nutzungsbedingungen zusammen?</h3>
<p>Doch zun&#228;chst weiter im Text des Werbebriefes:</p>
<blockquote>
<p>„Die Datens&#228;tze beinhalten Vor-, Nachname, Geschlecht, Beziehungsstatus, Emailadresse, Geburtsdatum, Postadresse, Handynummer und Affinit&#228;ten (Hobbies, Sportarten etc.).</p>
<p>Unsere Mitglieder haben bei der Anmeldung der Weiterverarbeitung ihrer Daten zugestimmt.“</p>
<p><cite>Quelle: Werbebrief der on &amp; offline GmbH vom 2009-10-14</cite></p>
</blockquote>
<p>Hoppla! Bei solch detaillierten Datens&#228;tzen h&#228;tte selbst Herr Sch&#228;uble wahrscheinlich feuchte H&#228;nde bekommen. So manche Geheimdienstakte d&#252;rfte nicht diesen Detailreichtum an pers&#246;nlichen Daten aufweisen. Doch wenn die Zustimmung der Mitglieder vorliegt, ist ja alles in bester Ordnung.</p>
<p>Obwohl ich eigentlich kein Datenschutz-Fanatiker bin und die teilweise paranoiden Z&#252;ge der Diskussion um dieses Thema nicht immer nachvollziehen kann, regte sich an dieser Stelle mein Misstrauen. Alle 370.000 Community-Mitglieder sollten also dem Weiterverkauf ihrer nahezu vollst&#228;ndigen pers&#246;nlichen Daten an Dritte zugestimmt haben? Das wollte ich mit eigenen Augen sehen.</p>
<p>Im Anmeldeformular der Community stehen ganz unten auch die Nutzungsbedingungen, die man als Aufnahmewilliger ausdr&#252;cklich akzeptieren muss. In diesen Nutzungsbedingungen fand sich der folgende Text:</p>
<blockquote cite="http://mainz.eins.de/signup?commit=Jetzt+einser+werden">
<p>„§ 4 – Datenschutz</p>
<p>[…]</p>
<p>Pers&#246;nliche Informationen, die bei der Einschreibung angegeben wurden und nicht Bestandteil des Profils Anzeigen und der User-Vorstellung sind, <strong>k&#246;nnen weder von Dritten genutzt, noch &#252;bertragen, verkauft oder ausgetauscht werden.</strong> eins.de® kann unter Umst&#228;nden allgemeine soziodemographische Informationen <strong>auf anonymer Basis mit ausgew&#228;hlten Partnern austauschen,</strong> damit diese ihre Anzeigen besser auf die Zielgruppe (nach Kategorien wie Alter, Geschlecht usw.) ausrichten k&#246;nnen. In diesen F&#228;llen &#252;bermittelt eins.de® seinen Partnern <strong>keine Informationen, die User-Identifikation erm&#246;glichen k&#246;nnten.</strong></p>
<p>Informationen, die Bestandteil einer Anzeige, Beitr&#228;ge, Profil oder sonstiger &#246;ffentlicher &#196;u&#223;erungen sind, k&#246;nnen auf unseren Webseiten frei von Dritten eingesehen und von Suchmaschinen indiziert werden.“</p>
<p><cite>Quelle: <a href="http://mainz.eins.de/signup?commit=Jetzt+einser+werden">mainz.eins.de</a> (Stand 2009-10-24),<br />Hervorhebungen durch den Autor</cite></p>
</blockquote>
<p>Aha, eine ganz klare Aussage: Pers&#246;nliche Daten, die nicht &#246;ffentlich auf der Website zug&#228;nglich sind, d&#252;rfen nicht verkauft werden. In dem Werbebrief wurden mir jedoch Datens&#228;tze angepriesen, die eine ganze Reihe pers&#246;nlicher Daten enthalten sollten, welche laut der Nutzungsbedingungen &#252;berhaupt nicht an Dritte weitergegeben werden d&#252;rfen. Wie passte dies mit der Aussage in dem Schreiben zusammen, dass die Benutzer der Weitervermarktung dieser pers&#246;nlichen Daten zugestimmt h&#228;tten?</p>
<p>Eine M&#246;glichkeit gab es noch: Wenn alle in dem Schreiben aufgef&#252;hrten Daten in den Profilen der Mitglieder &#246;ffentlich einsehbar sind, fallen die Daten nicht unter den Schutz der in den Nutzungsbedingungen festgelegten Datenschutzbestimmungen. Denn gesch&#252;tzt sind nur <i>„Pers&#246;nliche Informationen, die bei der Einschreibung angegeben wurden und nicht Bestandteil des Profils Anzeigen und der User-Vorstellung sind“</i>.</p>
<p><a href="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/anonymisiertes-profil.png" rel="lightbox" title="anonymisiertes mainz.eins.de-Userprofil"><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/anonymisiertes-profil-klein.png" alt="anonymisiertes mainz.eins.de-Userprofil" width="180" height="213" class="imageright" /></a></p>
<p>Derartige pers&#246;nliche Daten vermutet man vor allem in den Profilen der Community-Mitglieder. Google findet <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=%22profil+von%22+site%3Amainz.eins.de">290 mainz.eins.de-Nutzerprofile</a>. Yahoo kommt auf <a href="http://de.search.yahoo.com/search?p=%22profil+von%22+site%3Amainz.eins.de&amp;fr=yfp-t-501&amp;ei=UTF-8&amp;rd=r1">6.600 Ergebnisse</a>. In jedem Fall zu viele, um sie alle durchzusehen. In einer kleinen Stichprobe konnte ich jedoch als Nicht-Community-Mitglied bei keinem einzigen Profil den kompletten Vor- und Nachnamen, die E-Mail-Adresse, die Stra&#223;e und Hausnummer der Postadresse oder eine Handynummer finden. Lediglich die in dem Werbebrief aufgef&#252;hrten Affinit&#228;ten, das Geschlecht, der Beziehungsstatus und das Geburtsdatum waren bei den von mir getesteten Profilen f&#252;r au&#223;enstehende Dritte frei einsehbar. Auch au&#223;erhalb der Benutzerprofile konnte ich als nicht angemeldeter Website-Besucher keinen Ort entdecken, an dem die angef&#252;hrten pers&#246;nlichen Daten Frei einsehbar gewesen w&#228;ren. Ein Teil der Website ist f&#252;r Nicht-Mitglieder ohnehin nicht zug&#228;nglich.</p>
<p>Meine Recherche konnte somit meine zweite ungekl&#228;rte Frage nicht beantworten:<br />
<strong>Wie passen die angepriesenen pers&#246;nlichen Daten mit den Datenschutzbestimmungen in den Nutzungsbedingungen zusammen?</strong></p>
<h3>Bisher keine Antwort auf meine Fragen</h3>
<p>Das alles machte auf mich einen nicht unbedingt seri&#246;sen Eindruck. Doch da dies alles schlie&#223;lich auch nur ein Missverst&#228;ndnis oder eine Fehlinterpretation meinerseits sein kann, fragte ich nach. Am Abend des 16. Oktober 2009 schrieb ich eine E-Mail mit meinen beiden Fragen an die im Werbebrief angegebene Anfragen-Adresse. Seitdem warte ich auf Antwort. Bisher habe ich keine erhalten. Offenbar bin ich als potenzieller K&#228;ufer nun doch nicht mehr so interessant.</p>
<p>Obwohl im Brief eine Telefonnummer angegeben war, habe ich diese nicht zus&#228;tzlich angerufen. Zum einen war mir die Angelegenheit dann doch nicht so wichtig, dass ich auch noch am Telefon den investigativen Reporter spielen muss. Zum anderen erwarte ich von einem Unternehmen, dass es innerhalb von einem bis zwei Tagen auf eine E-Mail-R&#252;ckmeldung zu einem Werbebrief reagiert.</p>
<p>F&#252;r mich ist die Angelegenheit ohnehin erledigt, da ich f&#252;r die mir angebotenen Userdaten ohnehin keine Verwendung h&#228;tte. Sollten sich meine Recherche-Ergebnisse und meine hier ge&#228;u&#223;erten Vermutungen als ungerechtfertigt oder falsch erweisen, werde ich diesen Artikel selbstverst&#228;ndlich korrigieren bzw. l&#246;schen. (Die Zweitverwertung dieses Artikels durch Nachrichten-Aggregatoren und &#228;hnliche Websites kann ich jedoch nicht beeinflussen. Hier verweise ich auf den <a href="http://www.zeit.de/online/2009/37/jako-blogger-baade">Fall Jako</a>.)</p>
<p>Falls ich komplett falsch liege, w&#252;rde mich jedoch interessieren, welches Schlupfloch in den Nutzerbedingungen oder auf der mainz.eins.de-Website ich &#252;bersehen habe. Denn ich gehe davon aus, dass der durchschnittliche Nutzer der Plattform sich die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien bei der Anmeldung auch nicht genauer durchlesen d&#252;rfte, als ich es getan habe.</p>
<p><ins>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p><a href="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/on-und-offline-gmbh-werbebrief.png" rel="lightbox" title="Werbebrief der on &amp; offline GmbH (Alle Informationen, die nicht &#246;ffentlich im Internet zug&#228;nglich sind, wurden unkenntlich gemacht.)"><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/on-und-offline-gmbh-werbebrief-klein.png" alt="Werbebrief der on &amp; offline GmbH" width="93" height="132" class="imageright" /></a></p>
<p>Wie in den Kommentaren angeregt, f&#252;ge ich an dieser Stelle einen <a href="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/10/on-und-offline-gmbh-werbebrief.png" rel="lightbox" title="Werbebrief der on &amp; offline GmbH (Alle Informationen, die nicht &#246;ffentlich im Internet zug&#228;nglich sind, wurden unkenntlich gemacht.)">Scan des Werbebriefes</a> bei. So kann sich jeder Leser selbst ein Bild vom Gesamteindruck machen. Alle Informationen, die nicht &#246;ffentlich im Internet zug&#228;nglich sind, habe ich selbstverst&#228;ndlich unkenntlich gemacht.</p>
<p>Offenbar sollte mit dem Werbebrief kein Adressverkauf beworben werden. F&#252;r mich jedoch las und liest sich der Text (abgesehen von einem ebenfalls erw&#228;hnten Kooperationsangebot) noch immer so wie eines der typischen Angebote, die ich regelm&#228;&#223;ig von Adressbrokern erhalte. Sollte dieser Eindruch nur bei mir entstehen, entschuldige ich mich f&#252;r das Missverst&#228;ndnis. Sollte dieser Eindruck jedoch nicht nur bei mir entstehen (Kommentare erw&#252;nscht), w&#252;rde ich der on&nbsp;&amp;&nbsp;offline&nbsp;gmbh in jedem Fall dringen, den Text des Briefes zu &#252;berarbeiten, um Missverst&#228;ndnisse auszuschlie&#223;en.</p>
<p></ins></p>

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		</item>
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		<title>H&#246;renswertes B2B-Marketing-Audiomagazin der Universit&#228;t St. Gallen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 00:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketingstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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Das H&#246;rmagazin &#8222;Sales Drive&#8220; des Instituts f&#252;r Marketing und Handel der Universit&#228;t St.&#160;Gallen richtet sich dem Titel nach vornehmlich an den &#8222;professionellen Vertrieb&#8220;. Doch auch f&#252;r Marketing-Verantwortliche, besonders aus dem B2B-Bereich, ist das Audiomagazin eine absolute H&#246;rempfehlung.
Marketing und Vertrieb sind zwei Seiten derselben Medaille. Deswegen lassen sich die Inhalte und Praxis-Tipps der Sales-Drive-Macher nicht nur [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/01/tn-sales-drive.png" alt="Sales Drive" title="Sales Drive" width="93" height="93" class="previewimage" /></p>
<p>Das H&#246;rmagazin &#8222;Sales Drive&#8220; des Instituts f&#252;r Marketing und Handel der Universit&#228;t St.&nbsp;Gallen richtet sich dem Titel nach vornehmlich an den &#8222;professionellen Vertrieb&#8220;. Doch auch f&#252;r Marketing-Verantwortliche, besonders aus dem B2B-Bereich, ist das Audiomagazin eine absolute H&#246;rempfehlung.</p>
<p>Marketing und Vertrieb sind <a href="http://www.economag.de/magazin/08/12/175+Zwei+Seiten+einer+Medaille%3F">zwei Seiten derselben Medaille</a>. Deswegen lassen sich die Inhalte und Praxis-Tipps der Sales-Drive-Macher nicht nur im Vertrieb umsetzen. Auch f&#252;r strategische und operative Marketingentscheidungen und -konzepte sind sie relevant und hilfreich.</p>
<h3>Gut gemachtes Marketing-Wissen zum Anh&#246;ren</h3>
<p><img src="http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2009/01/sales-drive.jpg" alt="Sales Drive - Das H&#246;rmagazin f&#252;r den professionellen Vertrieb" title="Sales Drive - Das H&#246;rmagazin f&#252;r den professionellen Vertrieb" width="180" height="239" class="imageleft" /></p>
<p>Bereits Ende des letzten Jahres erhielt ich von der Universit&#228;t St.&nbsp;Gallen die Sales-Drive-Ausgabe November 2008 auf CD mit der Bitte, sie mir anzuh&#246;ren und bei Gefallen hier im Blog dar&#252;ber zu berichten. Auf meinem Schreibtisch verschwanden Brief und CD zun&#228;chst unter einem gro&#223;en Stapel Papier. Beim Aufr&#228;umen letzte Woche fiel mir die CD dann wieder in die H&#228;nde. Zum Gl&#252;ck, wie sich herausstellt!</p>
<p>Das H&#246;rmagazin ist n&#228;mlich sowohl inhaltlich als auch technisch gut gemacht. Zwischen den einzelnen Fachbeitr&#228;ge und Interviews kommt eing&#228;ngige Musik von <a href="http://www.babypaul.de/">babyPaul</a> zum Einsatz, was f&#252;r die n&#246;tige Abwechslung sorgt. Zus&#228;tzlich zu den Audiobeitr&#228;gen enth&#228;lt die CD PDF-Dokumente mit den wichtigsten Texten zum Nachlesen, Checklisten und weiteren erg&#228;nzenden Materialien.</p>
<h3>B2B-Marketing-Themen in der November-Ausgabe</h3>
<p>Mit dem Titel &#8222;Value Selling&#8220; griff die November-Ausgabe von Sales Drive ein vor allem im B2B-Umfeld relevantes Thema auf. In verschiedenen Beitr&#228;gen und Interviews ging es zum einen um das Thema &#8222;L&#246;sungs- statt Produktverkauf&#8220; sowie die daf&#252;r notwendigen Ver&#228;nderungen in den Unternehmen.</p>
<p>Zum anderen wurde die oft zitierte, jedoch l&#228;ngst nicht immer tats&#228;chlich verstandene Merkmal-Vorteil- Nutzen-Argumentation eingehend behandelt. Diese Beitr&#228;ge kann ich besonders empfehlen. Relevant sind die unterschiedlichen Argumentationsebenen sowohl aus strategischer Sicht, als auch in der konkreten Umsetzung, beispielsweise im Direktmarketing.</p>
<h3>Stolzer Preis</h3>
<p>Sales Drive kann man abonnieren. Der einzige Grund, weshalb ich es nicht tue, ist der Preis. Ein einj&#228;hriges Abonnement, das vier Ausgaben beinhaltet, kostet stolze 225,00&nbsp;Euro. Umgerechnet 56,25&nbsp;Euro pro Ausgabe sind mir dann doch etwas zu viel f&#252;r eine Stunde Audiomaterial mit erg&#228;nzenden Textausz&#252;ge und Checklisten in PDF-Form. Zwar gibt es eine Preisstaffelung. Doch die Aussicht, beim Abschluss von 100&nbsp;Abonnements nur noch 15,00&nbsp;Euro pro Ausgabe zahlen zu m&#252;ssen, d&#252;rfte eher etwas f&#252;r gro&#223;e Unternehmen mit einer entsprechend umfangreichen Vertriebs- und Marketingmannschaft sein.</p>
<p>Weitere Informationen und rund ein Dutzend H&#246;rbeispiele finden Sie unter <a href="http://www.salesdriveaudio.com/">www.salesdriveaudio.com</a>.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Neue Suchmaschine bietet Zugriff auf &#252;ber 40&#160;Millionen Direktmarketing-Adressen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/11/neue-suchmaschine-bietet-zugriff-auf-ueber-40millionen-direktmarketing-adressen/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2007/11/neue-suchmaschine-bietet-zugriff-auf-ueber-40millionen-direktmarketing-adressen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 20:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mailing]]></category>

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		<description><![CDATA[


&#8222;Deutschlands erste unabh&#228;ngige Suchmaschine f&#252;r Direktmarketing-Adressen&#8220; nimmt am 26.&#160;November ihren Dienst auf. Smartlist bietet derzeit Zugriff auf &#252;ber eintausend handverlesene Adresslisten von Listbrokern und aggregiert diese zu einem Pool von insgesamt 40&#160;Millionen Adressen.
Smartlist ist ein neuer Service der Smartdex GmbH. Smartdex hat vor einigen Monaten eine Plattform f&#252;r das Tauschen und Handeln von aktuellen Firmenadressen [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/11/tn-smartlist.png' alt='Smartlist' class="previewimage" /></p>
<p><i>&#8222;Deutschlands erste unabh&#228;ngige Suchmaschine f&#252;r Direktmarketing-Adressen&#8220;</i> nimmt am 26.&nbsp;November ihren Dienst auf. <a href="http://listbroking.smartdex.de/">Smartlist</a> bietet derzeit Zugriff auf &#252;ber eintausend handverlesene Adresslisten von Listbrokern und aggregiert diese zu einem Pool von insgesamt 40&nbsp;Millionen Adressen.</p>
<p>Smartlist ist ein neuer Service der <a href="http://www.smartdex.de/unternehmen.php">Smartdex GmbH</a>. Smartdex hat vor einigen Monaten eine Plattform f&#252;r das Tauschen und Handeln von aktuellen Firmenadressen und Gesch&#228;ftskontakten er&#246;ffnet (siehe <a href="http://www.marketingblogger.de/2007/08/b2b-adressbroker-20/">Marketingblogger-Artikel vom 2007-08-28</a>). Nun erweitert das Startup sein Leistungsportfolio und bietet ab sofort mit Smartlist eine neutrale und kostenlose Suchmaschine, die Zugriff auf &#252;ber 1.000&nbsp;Adresslisten von Listbrokern und damit auf mehr als 40&nbsp;Millionen Adressdaten aus dem B2B- und B2C-Bereich hat.</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Ein Listbroker fungiert als Makler oder Zwischenh&#228;ndler f&#252;r Adressdaten. Manche Firmen stellen anderen Unternehmen Kunden- oder Interessentendaten f&#252;r Marketingaktionen wie z.&thinsp;B.&nbsp;Direktmailings entgeltlich zur Verf&#252;gung. Die potentiellen Kunden d&#252;rfen dann von den K&#228;ufern der Datens&#228;tze genau einmal kontaktiert werden, wenn sie diese gemietet haben.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.smartdex.de/glossar/Listbroking.php">Smartdex</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Die Suchmaschine befindet sich gerade in der Testphase. Gemeinsam mit zwei Dutzend Smartdex-Nutzern und Listbrokern arbeitet das Unternehmen an den finalen Funktionen. Das Feedback ist laut <a href="http://www.marke-x.de">Sascha Langner</a>, bei Smartdex verantwortlich f&#252;r Presse und Marketing, bisher durchweg positiv. Bisher gebe es eine solche Suchmaschine noch nicht. <i>&#8222;Smartlist stellt eine sinnvolle Erweiterung von Smartdex dar. Durch den unabh&#228;ngigen Vergleich der Adresslisten deutscher Listbroker, k&#246;nnen wir unser Portfolio an recherchierbaren Zielgruppenadressen um ein Vielfaches erweitern&#8220;</i> erkl&#228;rt Langner.</p>
<p>Smartlist erm&#246;glicht detaillierte Abfragen <nobr>u.&thinsp;a.</nobr>&nbsp;nach Zielgruppe, Alter der Adressen oder dem Geschlecht der Adressaten. Des Weiteren listet die Suchmaschine ausf&#252;hrliche Informationen zur Struktur der Daten und den (Selektions-)Kosten. Direkte Anfragen an die Listbroker sind bequem &#252;ber ein Kontaktformular m&#246;glich. Bereits vor dem offiziellen Start am Montag steht die Suchmaschine als &#8222;Sneek-Preview&#8220; unter der finalen URL <a href="http://listbroking.smartdex.de">http://listbroking.smartdex.de</a> allen Interessierten zur Verf&#252;gung.</p>

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		<item>
		<title>B2B-Adressbroker 2.0</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2007/08/b2b-adressbroker-20/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 11:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2B-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mailing]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>

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		<description><![CDATA[


Aktuelles Adressmaterial f&#252;r B2B-Mailings oder andere Direktmarketing- und Vertriebsaktionen sind schwer zu beschaffen. L&#252;ckenhafte Kontaktdate und veraltete Angaben zu Position und Aufgabengebiet machen die zielgenaue Ansprache der gew&#252;nschten Entscheider oft nicht leicht. Zwar werben verschiedene Adressbroker mit der Aktualit&#228;t ihrer Business-Adressen, k&#246;nnen dieses Versprechen jedoch nicht immer einhalten. Das hannoverische Startup Smartdex will diese L&#252;cke [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/tn_smartdex.jpg' alt='Smartdex' class="previewimage" /></p>
<p>Aktuelles Adressmaterial f&#252;r B2B-Mailings oder andere Direktmarketing- und Vertriebsaktionen sind schwer zu beschaffen. L&#252;ckenhafte Kontaktdate und veraltete Angaben zu Position und Aufgabengebiet machen die zielgenaue Ansprache der gew&#252;nschten Entscheider oft nicht leicht. Zwar werben verschiedene Adressbroker mit der Aktualit&#228;t ihrer Business-Adressen, k&#246;nnen dieses Versprechen jedoch nicht immer einhalten. Das hannoverische Startup Smartdex will diese L&#252;cke mit einem interessanten Web-2.0-Ansatz f&#252;llen.</p>
<p><a href="http://www.smartdex.de">Smartdex</a> ist kein Adressbroker im herk&#246;mmlichen Sinn, sondern eine Plattform, auf der Mitglieder untereinander Firmenadressen und Gesch&#228;ftskontakte handeln und tauschen k&#246;nnen. Hinter dem Startup aus Hannover stehen <a href="https://www.xing.com/profile/Markus_Poehlmann/">Markus P&#246;hlmann</a> (<a href="http://www.crowdwisdom.de">Crowdwisdom</a>), <a href="https://www.xing.com/profile/SaschaHendrik_Langner/">Sascha Langner</a> (<a href="http://www.marke-x.de">marke-X</a>, <a href="http://www.marketingnext.de">marketingNEXT</a>) und <a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Koenig38/">Thomas Koenig</a>.</p>
<h3>Funktionsweise</h3>
<p>Man kann sich das ganze als einen gut gesch&#252;ttelten Cocktail aus <a href="http://www.plaxo.com">Plaxo</a>, <a href="http://www.xing.com">XING</a> und <a href="http://www.hitflip.de">Hitflip</a> vorstellen: Nutzer stellen ihre Kontakte ein, erhalten daf&#252;r Punkte und k&#246;nnen mit dieser internen W&#228;hrung die Kontakte anderer Nutzer erwerben. F&#252;r jeden Kontakt, den man selbst einbringt, kann man also einen neuen Kontakt erwerben. Zus&#228;tzlich wird man demn&#228;chst zus&#228;tzlich die Punkte auch kaufen k&#246;nnen. Damit die Kontakte aktuell bleiben, hat jeder Nutzer die M&#246;glichkeit, Kontakte zu aktualisieren. Auch daf&#252;r gibt es Punkte. Nach dem Prinzip der Wikipedia m&#246;chte Smartdex auf diese Weise <i>&#8222;die umfangreichste und aktuellste Plattform f&#252;r die Suche und den Erwerb von Gesch&#228;ftskontakten und Firmenadressen&#8220;</i> werden.</p>
<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/so_funktioniert_smartdex.png' alt='So funktioniert Smartdex' class="imageborder" /><br /><small>Bildquelle: <a href="http://www.smartdex.de/press/presse_downloads.php">Smartdex</a></small></p>
<h3>Datenschutz</h3>
<p>Wie ein solches Modell im Datenschutz-sensiblen Deutschland m&#246;glich ist, erkl&#228;rt Sascha Langner so:</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Es geht ausschlie&#223;lich um Business-Adressen (absolut nichts privates, noch nicht mal eine Handynummer) und auch nur um solche Daten, die das Datenschutzgesetz ausdr&#252;cklich erlaubt hat. So darf man bei uns nur Daten einstellen, die entweder aus &#246;ffentlich-zug&#228;nglichen Quellen stammen oder bei denen dem Eintragenden die Erlaubnis des Eingetragenen vorliegt (z.&thinsp;B.&nbsp;wenn jemand seinen Kollegen eintragen will).</p>
<p>Allein der erste Punkt ist bereits gigantisch, wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, wie viele Hundertausende von Kontakten auf den Websites der Firmen gelistet sind. Jede vierte Firma listet ca.&nbsp;vier Ansprechpartner mit kompletten Kontaktdetails.</p>
<p>Zudem l&#246;schen wir auf Anfrage alles sofort und umgehend, wenn jemanden auch das st&#246;rt. Unsere Vision ist: Alle die, die gefunden werden &#8218;wollen&#8216;, mittels der Community in einer Datenbank zu b&#252;ndeln.&#8220;</p>
</blockquote>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Interessant d&#252;rfte der zu erwartende Wettbewerb zwischen <a href="http://www.smartdex.de">Smartdex</a> und dem Konkurrenten <a href="http://www.namendo.de">Namendo</a> werden. Namendo, ein Tochterunternehmen der <a href="http://www.onvista-group.de">OnVista Group</a>, setzt auf ein &#228;hnliches Modell wie Smartdex und meldet heute nach zw&#246;lfw&#246;chigem Livebetrieb 121.372&nbsp;Kontakte aus 30.313&nbsp;Unternehmen. &#220;ber die Gr&#246;&#223;e des Smartdex-Adresspools gibt es meines Wissens nach bisher noch keine offiziellen Angaben. Zumindest was &#214;ffentlichkeitsarbeit und Web-2.0-Karma angeht, hat Smartdex meinem Empfinden nach im Moment jedoch eindeutig die Nase vorn.</p>
<p><ins><strong>Update</strong> (2008-01-21): In der letzten Woche hat Smartdex zum ersten Mal Zahlen ver&#246;ffentlicht. Weniger als sechs Monate nach dem offiziellen Launch des Portals nimmt das Startup die Marke von 250.000 eingetragenen B2B-Kontakten. Damit ist Smartdex lt. Presse- und Marketingchef Sascha Langner <i>&#8222;Marktf&#252;hrer auf dem Gebiet der nutzergenerierten B2B-Adressen&#8220;</i>.</ins></p>

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		<item>
		<title>Direktmarketing bringt Versicherungen kaum Umsatz</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/07/direktmarketing-bringt-versicherungen-kaum-umsatz/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jul 2006 13:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marktforschung]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mailing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[


Gerade einmal ein Prozent des Versicherungsgesch&#228;fts im Schaden- und Unfallbereich stammen aus Direktmarketingaktionen. Das zumindest will das Beratungsunternehmen Tillinghast laut eines Berichts in der Financial Times Deutschland herausgefunden haben.
Den Spitzenplatz mit 63 Prozent des Gesch&#228;fts belegen die an eine Gruppe gebundenen Versicherungsvertreter, gefolgt von unabh&#228;ngigen Vermittlern (17&#160;Prozent), Banken (13&#160;Prozent) und zu Versicherungen geh&#246;renden Strukturvertrieben (zwei&#160;Prozent).
Leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/06/tn-taschenrechner.jpg' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>Gerade einmal ein Prozent des Versicherungsgesch&#228;fts im Schaden- und Unfallbereich stammen aus Direktmarketingaktionen. Das zumindest will das Beratungsunternehmen <a href="http://www.towersperrin.com/tp/jsp/tillinghast_home.jsp?selected=home">Tillinghast</a> laut eines Berichts in der Financial Times Deutschland herausgefunden haben.</p>
<p>Den Spitzenplatz mit 63 Prozent des Gesch&#228;fts belegen die an eine Gruppe gebundenen Versicherungsvertreter, gefolgt von unabh&#228;ngigen Vermittlern (17&#160;Prozent), Banken (13&#160;Prozent) und zu Versicherungen geh&#246;renden Strukturvertrieben (zwei&#160;Prozent).</p>
<p>Leider habe ich den Original-FTD-Artikel nicht gelesen. Interessant w&#228;re n&#228;mlich, ob nur der unmittelbare oder auch auch der mittelbare Direktmarketing-Umsatz ber&#252;cksichtigt wurde&#160;&#8211; also ob auch solche Vertragsabschl&#252;sse bei Vertretern oder Maklern in irgendeiner Weise mit in die Betrachtung einbezogen wurden, die erst aufgrund einer Direktmarketingaktion zustande kamen. Aufschlussreich w&#228;re auch das Verh&#228;ltnis zwischen direktem und indirektem Umsatz, der aus dem Direktmarketing resultiert.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Werbung zur Fu&#223;ball-WM, aber bitte ohne Fu&#223;ball!</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/03/werbung-zur-fussball-wm-aber-bitte-ohne-fussball/</link>
		<comments>http://www.marketingblogger.de/2006/03/werbung-zur-fussball-wm-aber-bitte-ohne-fussball/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 18:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mailing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Werbespot]]></category>

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		<description><![CDATA[


Der deutsche Mittelstand schmollt. Viele Unternehmen w&#252;rden so gerne mit der WM werben, k&#246;nnen oder d&#252;rfen aber nicht, weil die FIFA ihre Werbereglemtierungen mit aller H&#228;rte und manchmal mit ans L&#228;cherliche grenzender Engstirnigkeit durchzusetzen versucht.

&#8222;Wieder mal ist es der Mittelstand, der den Zug an sich vorbeirauschen sieht. Doch das Ticket zur WM k&#246;nnen sich viele [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/tn-fanlogo.png' alt='' class="previewimage" /></p>
<p>Der deutsche Mittelstand schmollt. Viele Unternehmen w&#252;rden so gerne mit der WM werben, k&#246;nnen oder d&#252;rfen aber nicht, weil die FIFA ihre Werbereglemtierungen mit aller H&#228;rte und manchmal mit ans L&#228;cherliche grenzender Engstirnigkeit durchzusetzen versucht.</p>
<blockquote>
<p>&#8222;Wieder mal ist es der Mittelstand, der den Zug an sich vorbeirauschen sieht. Doch das Ticket zur WM k&#246;nnen sich viele Unternehmen einfach nicht leisten. Dabei geht es nicht unbedingt darum, zu den ganz gro&#223;en Sponsoren der Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft zu geh&#246;ren, sondern schlicht um das Dabeisein.<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.wuv.de/">w&amp;v</a>, Ausgabe 9/2006, S. 3</cite></p>
</blockquote>
<p>Abhilfe schaffen soll jetzt das m&#228;&#223;ig h&#252;bsche <a href="http://www.wuv.de/szene/fanlogo/index.php">&#8222;Fan-Logo f&#252;r alle&#8220;</a> von Deutschlands f&#252;hrender Werbepostille w&amp;v. Nach dem Willen der Zeitschriftenmacher sollen Medien, Agenturen und Unternehmen das Fan-Logo kostenlos f&#252;r Flyer, Plakate, Brosch&#252;ren, Anzeigen und Veranstaltungen nutzen. Dass die Bereitstellung dabei keineswegs so &#8222;bedingungslos&#8220; erfolgt, wie es im Editorial der Ausgabe 9/2006 betont wird, zeigt <a href="http://weblog.wanhoff.de/?p=124">Thomas Wanhoffs pr&#252;fender Blick auf die Lizenzvereinbarung</a>.</p>
<p>Doch muss es wirklich sein, dass jetzt auch Metzger Huber und B&#228;cker M&#252;ller aus Hintertupfingen gefahrlos und daher aller Voraussicht nach umso vehementer im WM-Jahr mit Fu&#223;ballmotiven werben? F&#228;llt deutschen Unternehmen wirklich nichts besseres ein als &#8222;schlicht dabeizusein&#8220;?</p>
<p>Mir pers&#246;nlich geht die Allgegenw&#228;rtigkeit des bevorstehenden Gro&#223;ereignisses bereits jetzt, Monate vor seinem eigentlichen Beginn, kr&#228;ftig auf die Nerven. Keine Werbeinsel im Fernsehen, keine Plakat-, Anzeigen- oder Radiowerbung, keine Supermarkt- oder Ladendeko und keine Zeitschrift, in der es nicht mehr oder minder platt und aufdringlich &#8222;weltmeisterschaftelt&#8220;. Die Liste lie&#223;e sich endlos fortsetzen. Gestern sah ich im Supermarkt um die Ecke Osternester mit jeweils einem Schokoladenosterhasen, Schokoladeneiern und&#160;&#8211; Schokoladenfu&#223;b&#228;llen&#160;&#8230; Toller Gag, und vor allem so einfallsreich! H&#228;tte nur noch gefehlt, dass das Ostergras mit Mittellinie und Strafraum verziert worden w&#228;re. Ja ja, it&#8217;s your Heimspiel!</p>
<p>Aber mal ehrlich: Ist Deutschland wirklich so unkreativ? F&#228;llt den Unternehmen tats&#228;chlich nichts anderes ein, als krampfhaft Produkte und Kommunikation auf Fu&#223;ball zu trimmen&#160;&#8211; egal wie gezwungen, austauschbar und manchmal sogar peinlich diese Maskerade wirkt?</p>
<p>Zum Gl&#252;ck gibt es immer wieder l&#246;bliche Ausnahmen. Ein Beispiel ist der <a href="http://www.lbs.de/bw/die-lbs/werbespots/fanclub-eigenheim/spots">Fanclub Eigenheim</a> der LBS. Obwohl die Idee recht fu&#223;ballnah ist, hebt sie sich doch wohltuend vom Einheitsbrei der sonst &#252;blichen Fu&#223;balloptik ab.</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist die monatliche Mailingaktion meines ehemaligen Arbeitgebers, der N&#252;rnberger Kommunikationsagentur <a href="http://www.portamundi.de">portamundi</a>, die sich an Interessenten, Kunden und Multiplikatoren richtet. F&#252;r die Postkarten und das Gewinnspiel hat die Agentur nicht etwa den Fu&#223;ball-Look Ihrer bew&#228;hrten <a href="http://www.portamundi.de/tordesmonats/">&#8222;Tor des Monats&#8220;</a>-Idee noch einmal aufgew&#228;rmt und modifiziert, sondern schl&#228;gt bewusst die entgegengesetzte Richtung ein.</p>
<p class="center"><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/07/meisterleister.jpg' alt='Meisterleister' class="imageborder" /></p>
<p>Nach den Postkartenserien <a href="http://www.portamundi.de/jagentur/">Jagentur</a> und <a href="http://www.portamundi.de/zusatznuetzlich/">Zusatzn&#252;tzlich</a> zeigt portamundi in diesem Jahr unter dem Titel &#8222;Meisterleister 06&#8220;, dass es auch im WM-Jahr noch mehr gibt als immer nur Fu&#223;ball: so zum Beispiel die <a href="http://www.gummistiefelweitwurf.de/">Deutsche Meisterschaft im Gummistiefelweitwurf</a>. Zus&#228;tzlich kann man sich auf der Microsite <a href="http://www.portamundi.de/meisterleister/">www.portamundi.de/meisterleister</a> nicht nur passende Desktop-Hintergr&#252;nde downloaden, sondern auch einen iPod zu gewinnen. So macht Werbung zur Fu&#223;ball-WM Spa&#223;: ohne die uninspirierte Abbildung abgegriffener Fu&#223;ballinsignien, daf&#252;r mit Witz und frecher Optik.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>AOL und Yahoo! wollen E-Mail-Versand kostenpflichtig machen</title>
		<link>http://www.marketingblogger.de/2006/02/aol-und-yahoo-wollen-e-mail-versand-kostenpflichtig-machen/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2006 22:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael van Laar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Direktmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[B2C-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Strategie]]></category>

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Durch den Frutilla-Newsletter bin ich heute auf das Thema gesto&#223;en, doch Golem.de meldete es bereits Anfang der Woche: AOL und Yahoo! starten einen Versuch, mit E-Mails Kasse zu machen.

&#8222;AOL und Yahoo planen in Zukunft in Zusammenarbeit mit Goodmail gro&#223;en Unternehmen und gemeinn&#252;tzigen Organisationen einen kostenpflichtigen Service zur Vorzugsbehandlung von E-Mails an ihre Kunden anzubieten. Die [...]]]></description>
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<p><img src='http://www.marketingblogger.de/wp-content/uploads/2007/08/tn-geldstuecke.png' alt='' class="previewimage"/></p>
<p>Durch den <a href="http://www.frutilla.de/news/news.php?prno=1139326591">Frutilla-Newsletter</a> bin ich heute auf das Thema gesto&#223;en, doch <a href="http://www.golem.de/0602/43156.html">Golem.de</a> meldete es bereits Anfang der Woche: AOL und Yahoo! starten einen Versuch, mit E-Mails Kasse zu machen.</p>
<blockquote>
<p>&#8222;AOL und Yahoo planen in Zukunft in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.goodmailsystems.com/">Goodmail</a> gro&#223;en Unternehmen und gemeinn&#252;tzigen Organisationen einen kostenpflichtigen Service zur Vorzugsbehandlung von E-Mails an ihre Kunden anzubieten. Die Kosten sollen sich dabei je nach Mailaufkommen auf 1/4 bis 1 US-Cent pro E-Mail belaufen.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.frutilla.de/news/news.php?prno=1139326591">Frutilla.de</a></cite></p>
<p>&#8222;Wer E-Mails an Nutzer von AOL und Yahoo verschicken will, wird dies auch weiterhin tun k&#246;nnen. Wer dies aber in gr&#246;&#223;eren Mengen tut, z.&nbsp;B.&nbsp;weil er Werbung versendet und sicherstellen will, dass diese nicht in den Spam-Filtern der Anbieter h&#228;ngen bleibt, wird k&#252;nftig zur Kasse gebeten.&#8220;<br /><cite>Quelle: <a href="http://www.golem.de/0602/43156.html">Golem.de</a></cite></p>
</blockquote>
<p>Das Quasi-kostenlos-Medium E-Mail kostenpflichtig zu machen, ist sicherlich ein Wunsch vieler Internetprovider. Das Problem dabei: die Akzeptanz. F&#252;r Internetnutzer ist es eine Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass der Versand einer E-Mail kein &#8222;Porto&#8220; kostet. Das war schlie&#223;lich schon immer so. Anders beispielsweise bei SMS: Eine SMS hat schon immer Geld gekostet. Deswegen ist es f&#252;r Handybenutzer eine Selbstverst&#228;ndlichkeit, dass sie f&#252;r jede verschickte SMS zur Kasse gebeten werden.</p>
<p>Der Beliebtheit von SMS hat dies keinen Abbruch getan. Wenn man bedenkt, dass man f&#252;r gerade einmal 160&#160;Zeichen oft einen zweistelligen Cent-Betrag zahlt&#160;&#8211; welche gigantischen Eink&#252;nfte k&#246;nnte man bei solchen Preisen mit E-Mails verdienen! Doch wenn von heute auf morgen ein Internetprovider auf die Idee k&#228;me, f&#252;r jede verschickte E-Mail Geld zu verlangen, h&#228;tte er wohl sehr schnell keinen einzigen Kunden mehr.</p>
<p>Die Frage, wie man f&#252;r eine bisher kostenlose Leistung in Zukunft Geld verlangen kann, hat schon so manchen Marketer besch&#228;ftigt. Nicht wenige Dotcom-Firmen sind wahrscheinlich an diesem Problem zugrunde gegangen. AOL und Yahoo! z&#228;umen das Marketing-Pferd nun von der Spam-Seite her auf. Ein gar nicht mal so schlechter Einfall. Denn im Gegensatz zum  E-Mail-Versand an sich, ist das Thema Spamschutz auf der einen Seite und   das Thema Spamfilter-&#220;berwindung auf der anderen Seite durchaus kommerzialisierungsf&#228;hig. (Ich selbst zahle meinem Provider f&#252;r die Bereitstellung eines Spamfilters jedes Jahr ein kleines S&#252;mmchen.)</p>
<p>Ich bin gespannt, wie das Experiment verl&#228;uft. Und ich bin gespannt, ob andere E-Mail-Provider auf den Zug aufspringen. Sowohl f&#252;r E-Mail-Marketing-Anbieter als auch f&#252;r Unternehmen, die Wert auf die korrekte Zustellung ihrer Nachrichten legen, k&#246;nnte sich auf der Kostenseite zuk&#252;nftig einiges &#228;ndern. Interessant w&#228;re auch zu wissen, ob AOL und Yahoo! im Zuge dieser Neuerung ihre Spamfilter noch ein wenig &#8222;sch&#228;rfer&#8220; einstellen&#160;&#8211; um den betroffenen Versendern einen zus&#228;tzlichen &#8222;Anreiz&#8220; zu geben.</p>
<p>Sollte das Modell auf Akzeptanz sto&#223;en, w&#228;re der Weg zum generell kostenpflichtigen E-Mail-Versand mit Sicherheit ein bisschen freier. Ist die kostenlose E-Mail vielleicht ein Auslaufmodell?</p>

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	</channel>
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